Explore the latest books of this year!
Bookbot

Ralf-Peter Fuchs

    Schöneberger Steinigung
    Köln - so wie es war
    Das Weltbildhaus und die Siebensachen der Moderne
    Tausend Jahre Pickelhart
    Köln
    Sudan
    • Sudan

      • 187 pages
      • 7 hours of reading
      Sudan
      5.0
    • Schöneberger Steinigung

      Kriminalroman

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      In Berlin läuft Arztgattin Vicky Meier frühmorgens durch den Park am Schöneberger Rathaus. Dabei entdeckt sie in den Büschen neben niedlichen Kaninchen auch eine Leiche mit grausamen Verletzungen. Der halbnackte Tote ist gesteinigt worden und entpuppt sich als schwuler Ex-Priester, bekannt für seine Hetze gegen geflüchtete Muslime. Der junge Kriminaloberkommissar Max Kühn muss in alle Richtungen ermitteln: unter arabischen Männern im tatortnahen Flüchtlingsheim und bei Antifaschisten, die dem rechtspopulistischen Ex-Priester schon einmal den Tod gewünscht haben. Am anderen Ende des politischen Spektrums haben christliche Fundamentalisten dem Toten das öffentliche Coming-out nie verziehen. Als ein Bezirksverordneter der AfD den Mord auf einer Mahnwache politisch instrumentalisiert, eskaliert die angespannte Lage zwischen den Gruppierungen. Danach bleibt in Schöneberg vom Volkspark über den Akazienkiez bis zum Nollendorfplatz kein Stein auf dem anderen. Max und sein Team müssen sich Stück für Stück zwischen Attentaten und Hasspostings zur Wahrheit vorkämpfen.

      Schöneberger Steinigung
      3.0
    • Das Unbewußte in Psychoanalyse und Systemtheorie

      Die Herrschaft der Verlautbarung und die Erreichbarkeit des Bewußtseins

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Es wird registriert, daß das individuelle Bewußtsein sich in verschiedenen Hinsichten nicht selbst beobachten kann, daß es zumindest zu Teilen für sich selbst intransparent ist. Die folgenreichste Formulierung dieser Entdeckung findet Freud mit seiner Konzeption des Unbewußten, das als das Nichtbeobachtbare schlechthin konzipiert ist und dessen Dann-doch-Beobachtung eine moderne soziale Mythologie ins Leben ruft. Auch Lacan reagiert auf das Ausgangsproblem der unterbrochenen Selbstreferenz des Bewußtseins. Beide Autoren werden im Blick auf die Ausgangsfrage diskutiert, und ihre Ergebnisse werden dann konfrontiert mit dem, was die Systemtheorie in Luhmannscher Prägung zur Frage der Selbstbeobachtung des Bewußtseins und zur Frage der unterbrochenen Selbstreferenz beisteuern könnte.

      Das Unbewußte in Psychoanalyse und Systemtheorie
      3.0
    • Niklas Luhmann - beobachtet

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      Systemtheorie, insbesondere diejenige Spielart, die Niklas Luhmann entwickelt hat, ist sehr abstrakt, labyrinthisch verfaßt und so geartet, daß Leser/innen u. a. eine umfassende (leider nicht nur soziologische) Vorbildung haben müssen, um sie zu verstehen.Der Autor versucht, in diese 'widerborstige' Theorie einzuführen, ohne ihr Niveau fahrlässig zu unterschreiten. Dabei wird ein Trick benutzt: Die Theorie wird in einer Simulation von Kommunikation (von der sie ja handelt) entfaltet. Der Text realisiert, wovon er spricht, er ist sein eigenes Beispiel und darin tautologisch. Und weil er sich an Kommunikationen entwickelt, an denen sehr verschiedene Personen beteiligt sind, unterläuft er die Gefahr des Dogmatismus und verwirklicht - versuchsweise - ein Stück Wissenschaftsliteratur, das mit dem belehrenden Einführungscharakter ein spielerisches Moment verbindet, was wohl heißt: Offenheit für mögliche Anschlüsse.

      Niklas Luhmann - beobachtet
      3.0
    • Von Bußen und Strafen

      Gerichtliche Verfolgung von Unrecht zwischen Mittelalter und Neuzeit

      • 310 pages
      • 11 hours of reading

      Der Band zur Strafrechtsgeschichte beleuchtet umfassend die Entwicklung der Strafgerichtsbarkeit und -praxis vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Er verknüpft traditionelle Ansätze mit neueren Methoden der Historischen Kriminalitätsforschung und bietet ikonographische Ergänzungen. Thematisch werden verschiedene Institutionen und Akteure behandelt, darunter die geistliche Gerichtsbarkeit, kanonisches Recht, ungelehrte Dorfgerichte, Strafrechtslehrer sowie spezifische Fragen zur Reichsjustiz und Schwurgerichten. Die Vielfalt der Themen bietet einen tiefen Einblick in die evolutionäre Entwicklung des Strafrechts.

      Von Bußen und Strafen
    • Das System SELBST

      Eine Studie zur Frage: Wer liebt wen, wenn jemand sagt: »Ich liebe Dich!«?

      Das System SELBST
    • Bibelverkostung

      Das Lukasevangelium am Puls der Zeit

      • 336 pages
      • 12 hours of reading

      "500 Jahre nachdem Martin Luther das Neue Testament auf der Wartburg übersetzt hat, sind über 60 Prediger und Predigerinnen aus Deutschland, England und Österreich in Eisenach zu einer Predigtreihe zusammengekommen. Das Buch sammelt den Ertrag dieses vielgestaltigen Dialogs zwischen biblischer Erfahrung und Alltagsbeobachtung ein. Erhellend, tröstend, bewegend breiten die Prediger die Schätze des Evangeliums aus und verlocken dazu, die Bibel zum Lese- und Lebe-Buch zu machen. Entstanden ist darüber hinaus ein einzigartiges Zeugnis protestantischer Predigtkultur im 21. Jahrhundert und ein Ideenfeuerwerk für jede Predigtvorbereitung zum Lukasevangelium. Das Buch ist eine Verneigung vor der Aktualität der Bibel und der Übersetzungsleistung Martin Luthers." -- Page 4 of cover

      Bibelverkostung
    • Der Eigen-Sinn des Bewußtseins

      • 122 pages
      • 5 hours of reading

      Es ist kein Geheimnis, daß das, was wir so alltäglich Person, Bewußtsein, Psyche, Individuum etc. nennen, in den avancierten Theorien der Soziologie und der Philosophie zu verdunsten scheint. Immer deutlicher wird, daß das Bewußtsein, dem die Tradition einen Eigenwert zugeschrieben hatte, überformt wird durch soziale Prozesse. Es kann sich nicht selbst beobachten, ohne sich als individuelle Allgemeinheit zu entdecken. Der instruktive Essay von Peter Fuchs setzt sich mit diesem Problem auseinander. Er erkundet das Terrain der Bewußtseinsfrage - im Zusammenhang mit wichtigen Anrainerbegriffen wie eben Person, Psyche, Individuum - auf dem Niveau und mit den Mitteln der Systemtheorie, also einer der Theorien, die den Eigenwert des Bewußtseins massiv zu bedrohen scheinen. Der Begriff der individuellen Signatur und ihrer Gegenzeichnung wird in aller Vorläufigkeit herangezogen, um den Raum der Diskussion des Problems zu öffnen.

      Der Eigen-Sinn des Bewußtseins
    • Die Metapher des Systems

      Studien zu der allgemein leitenden Frage, wie sich der Tänzer vom Tanz unterscheiden lasse

      • 268 pages
      • 10 hours of reading

      Dieses Buch resultiert aus einem unstillbaren Interesse an kognitiver Anspannung und der Frage: Was bedeutet System als Differenz? Was ist System als konditionierte Koproduktion? Es untersucht, wie das Phänomen der Differenz, ein Nicht-Objekt, beobachtet wurde, bevor es einen Begriff dafür gab, der lediglich einen Namen für Unaufgeklärtes darstellt. Die vorläufigen Antworten sind eng verbunden mit dem, was man als Methexis, Partizipation oder Unio mystica verstehen könnte. Die Studien widmen sich dieser zentralen Frage und sind als experimentelle Detailstudien zu betrachten. Es wird analysiert, was im Hinblick auf das Innen/außen-Schema und das System als Objekt gedacht und sozial konstruiert wurde. Dieses Schema ist eine nachträgliche Beschreibung und Vereinfachung einer kuriosen Zweiheit, die Platon als „unbestimmte Zweiheit“ bezeichnete. Das Buch ist komplex, da Einfachheit im Umgang mit Un-jekten nicht zu erwarten ist. Es thematisiert die Zweifachheit, die dem Ursprung jeder Komplikation zugrunde liegt. Peter Fuchs schätzt Komplikationen, da ein Leben ohne Verwicklungen als langweilig empfunden wird. Begriffe wie Verwicklung, Entwicklung, Faltung und complicatio umreißen das Kompositionsprinzip des Buches.

      Die Metapher des Systems
    • Intervention und Erfahrung

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      „Einerseits schließt die soziologische Systemtheorie aus, Intervention sei etwas anderes als Sabotage, die als soziales Konzept fungiert, etwas anderes als eine Art Spiegel- und Blendwerk in einer blind herumpreschenden Evolution, etwas anderes als Illusion, bei der alles darauf ankommt, wie man geschickt Erfolg zurechnen kann; andererseits wird man nicht sagen können, daß die Theorie diesen Befund schon hinreichend ausgearbeitet und vorgelegt habe. Dieser kuriosen Lage nimmt sich dieses Buch an - abstrakt, was sich von selbst versteht, und asketisch, damit die Unterscheidungen sichtbar werden, um die es geht.“

      Intervention und Erfahrung
    • Moderne Kommunikation

      Zur Theorie des operativen Displacements

      • 248 pages
      • 9 hours of reading

      Es sind die Kommunikationen und die Modi ihrer Verkettung, die Peter Fuchs untersucht. In heuristischer Askese trennt er dabei die Ebene der Kommunikabilien, der Semantizität, des Mitgeteilten, der Bedeutung von der Ebene der Operativität, von der er annimmt, daß sie es ist, die - gleichsam vorprädikativ - den Sinn zuschneidet und möglich werden läßt, den wir semantisch jeder Äußerung abgreifen. Im Rükken aller möglichen Bedeutung werden Sinnverteilungsmechanismen wirksam, die als »operative Displacements« Sinnwelten erzeugen, die Fuchs als aufklärerische, als romantische und als nebulose (psychologische) beschreibt, ohne zu behaupten, daß es nur diese Formen von Kommunikation gäbe, und von denen er sagt, daß sie quer zur funktionalen Differenzierung des Gesellschaftssystems ihre Wirkung entfalten. Werden solche operativen Formen von Kommunikation angewählt, entscheidet die bloße Anwahl über das, was dann noch kommunikativ möglich ist. Beispielhaft wird dieser Effekt am System der modernen Kunst vorgeführt. Moderne Kommunikation wird in diesen Analysen unterhalb der Semantik, die sie betreibt, untersucht.

      Moderne Kommunikation
    • Der Fuß des Leuchtturms liegt im Dunkeln

      Eine ernsthafte Studie zu Sinn und Sinnlosigkeit

      • 290 pages
      • 11 hours of reading

      Sinnlosigkeit‹ ist ein kurioses Paradox, ein Oxymoron, das im Moment seines Nen-nens das voraussetzt, was es ausschließt: Sinn. Alltäglicher ausgedrückt: Wenn jemand sagt, sein Leben oder die Welt sei sinnlos, redet er sinnförmig. Das Medium ›Sinn‹ ist demnach eine ›einseitige Zweisei-tenform‹, deren andere Seite nur bezeichnet werden kann – in Sinn. Damit wird die Frage virulent, wie psychische Sinnsysteme überhaupt auf die Idee der Sinnlosigkeit kommen können. Irgendwie fällt sie ihnen zu, irgendwie muss der Nicht-Sinn erscheinen in einer Art Epiphanie dessen, was keine Erscheinung haben kann. In seinem neuesten Buch stellt Peter Fuchs sich dieser Herausforderung und hat dafür nicht umsonst den Untertitel ›Eine ernsthafte Studie‹ gewählt, denn '(ü)ber Sinnlosigkeit wird viel schwadroniert, aber selten scharf verhandelt'. Fuchs setzt auf Hochabstraktionen und durchstreift in einer Tour de Force die historischen und aktuellen ›Orte‹ des sinnhaften Kontaktes mit Nicht-Sinn, mit Sinnlosigkeit, mit Un-Sinn – theoretisch natürlich, aber mit zahlreichen Beispielen und Fallanalysen im Marschgepäck, unterwegs auf Schweifwegen, auf denen mitzugehen allein schon fasziniert.

      Der Fuß des Leuchtturms liegt im Dunkeln
    • Ein "Medium zum Frieden"

      • 427 pages
      • 15 hours of reading

      Als ein innovatives, langfristig angelegtes Forum für Veröffentlichungen zur Geschichte des Alten Reichs möchte die Reihe "bibliothek altes Reich - baR" zur inhaltlichen und methodischen Neuausrichtung der Erforschung des Alten Reichs anregen, die Forschungsdiskussion bündeln und Fachwissen popularisieren. Dabei versteht sie sich als grundsätzlich institutionsunabhängiges Unternehmen.

      Ein "Medium zum Frieden"
    • Das Business-Gen

      • 262 pages
      • 10 hours of reading

      In einer kurzen Geschichte des Menschen, der Wirtschaft und der Kultur zeigt der Göttinger Anthropologe und Ethnologe Peter Fuchs, wie sehr schon der Homo sapiens bemüht war, seine biologischen Defizite auszugleichen. Für den Menschen lautete die Alternative schon immer: Biologie, Evolution, Gene oder Geld, Gesellschaft, Geist und Gott. Überraschenderweise hilft dem Menschen das Business-Gen sich von der Evolution freizumachen: Es sind Geschäftigkeit, Geschäftstrieb, Neugier, Intelligenz, das Geschick zu handeln und zu entscheiden, die Fähigkeit, andere vom Kauf zu überzeugen, etwas besitzen und bewahren zu wollen bis hin zur Organisation von Wirtschaftssystemen und Kulturen. Nicht die Biologie oder die Gene, wir allein entscheiden, ob wir avancierte Affen, blinde Egoisten, göttliche Spekulanten, der größte Irrtum der Evolution oder unermüdliche Anpassungs- und Überlebenskünstler sind. Wir spielen eine Rolle auf der Bühne der Natur, im Bewußtsein unseres genetischen Alphabets. Mit seiner Hilfe entwerfen wir unsere einzigartige, einmalige Lebensgeschichte.

      Das Business-Gen
    • Auf der Suche nach der verlorenen Stadt

      Berliner Architektur am Ende des 20. Jahrhunderts

      • 172 pages
      • 7 hours of reading

      Das wichtigste Ereignis in der deutschen Architekturgeschichte des ausgehenden 20. Jahrhunderts war die Neubauplanung Berlins in den neunziger Jahren. Der Fall der Mauer 1989 löste einen unvergleichlichen Architekturboom aus, Architektur avancierte in den zwei bis dahin völlig verschiedenen Halbstädten zum kulturellen Leitmedium, in dem Wohl und Wehe, Glück und Versagen der bundesdeutschen Kultur reflektiert werden konnten. Zum Grundthema entwickelte sich dabei die Frage nach der Urbanität, die Frage, was 'städtisch', was Stadt eigentlich ist - ein Thema blühte wieder auf, das über lange Phasen der Moderne für erledigt gehalten wurde. Gerwin Zohlen, Architekturkritiker und Publizist, erzählt in seinem Überblick von Streit und Lösungen, von Diskussionen und Wettbewerben, von Architekten und Politikern, von Entwürfen und Gebäuden, aber auch von politischen und ideologischen Konflikten. Erstmals wird der Prozess der 'Stadtwerdung' Berlins am Ende des 20. Jahrhunderts so umfassend dargestellt.

      Auf der Suche nach der verlorenen Stadt