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Ferdinand Grimm

    Riese Rabbol
    Die Andere Bibliothek - 428: Der fremde Ferdinand
    • Die Andere Bibliothek - 428: Der fremde Ferdinand

      Märchen und Sagen des unbekannten Grimm-Bruders

      • 448 pages
      • 16 hours of reading

      Die Brüder Grimm sind bekannt, doch ihr Bruder Ferdinand, der eigene Fabeln und Märchen sammelte, ist in Vergessenheit geraten. Als das „schwarze Schaf“ der Familie starb er im Alter von 55 Jahren einsam und verarmt. Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz beleuchten in ihrer Untersuchung die unbekannten Aspekte der Familie Grimm und entdecken Ferdinand, der als Unglücksrabe unter seinen Geschwistern galt. Geboren 1790 in Hanau, war er der bunte Vogel unter den sechs Geschwistern, der sich der Literatur und Volkserzählungen widmete. Trotz seiner Kenntnisse und wunderbaren Briefe blieben Jacob und Wilhelm die prominenten Brüder, während Ferdinand an Geldmangel und dem fehlenden Eifer litt. Sie unterstützten ihn zwar finanziell, gaben ihm jedoch auch strenge Ratschläge. Ferdinand half seinen Brüdern beim Sammeln von Sagen und Märchen, war jedoch ein eigenbrötlerischer Sammler, der direkt zu den Menschen ging und ihnen zuhörte. Unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte er drei Anthologien, um seinen Brüdern nicht in die Quere zu kommen. Das Buch versammelt nun unbekannte Sagen, Märchen, Briefe und einen biographischen Essay, der Ferdinand die Anerkennung zuteilwerden lässt, die ihm lange verwehrt blieb.

      Die Andere Bibliothek - 428: Der fremde Ferdinand
      3.0
    • Riese Rabbol

      Sagen und Märchen von Ferdinand Grimm

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Als Mitarbeiter der Deutschen Sagen seiner Brüder Jacob und Wilhelm ist Ferdinand Grimm kaum bekannt. Dass er ihnen in der Kunst des Sagensammelns in nichts nachstand und sie in der kurzen Unterhaltung sogar übertraf, bewies er mit seinen eigenen Büchern, die er – aus Rücksicht auf seine Brüder – unter Pseudonym veröffentlichte.Wir lesen Miniaturen, die sich im Kopf des Lesers mühelos zu spannenden, schrecklichen oder wunderbaren Geschichten ausfalten lassen. Es kommt alles vor: Lokalsagen, Kaisersagen, Burg-, Kloster- und Waldsagen, Sagen von Rügen bis Wolfenbüttel, von Heiligenstadt bis Sankt Blasius. Auffallend ist die Vorliebe für Zwerge und Riesen.Ganz anders als bei Jacob und Wilhelm Grimm mischt sich der Sagensammler hier nicht selten deutlich vernehmbar ein. Der Wunsch nach Gerechtigkeit ist auffällig, gelegentlich schimmern Traumlandschaften durch, die auf die unglückliche Lebensgeschichte des Ferdinand Grimm verweisen.

      Riese Rabbol