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Robert König

    Die Wissenschaft der Idee
    Freundesgabe zum 100. Geburtstag Erwin Guido Kolbenheyers
    Deutsche Literaturgeschichte
    Deutsche Literaturgeschichte 1
    Religion und Kapitalismus
    • Die Wissenschaft der Idee

      Platons Grundlegung der Philosophie im Dialog Parmenides

      • 462 pages
      • 17 hours of reading

      Die Philosophie ist nach Platon die Wissenschaft freier Menschen. Ein solches Wissen zeichnet aus, dass es nicht gleichsam von außen genommen ist, sondern sich selbst erst in ein und demselben Akt zugleich grundlegt, ausführt und erschließt. Dieser freie Akt heißt in der geistesgeschichtlichen Tradition im Anschluss an Platon: Idee. Sein Dialog Parmenides teilt mit wenigen anderen Werken der Philosophie den eigentümlichen Umstand, dass seit Jahrtausenden darüber nachgedacht wird, wovon er überhaupt handelt. Sinn und Gegenstand jenes Dialoges bleiben fragwürdig. In genau diesem Horizont der inhaltlichen Fragwürdigkeit des Textes findet Platon allerdings den Boden, auf dem er die elaborierteste Logik der Rede von Ideen zu entwickeln imstande ist, welche letztlich in einem einzigen Satz gipfelt. Die in diesem Buch vorgelegte Wissenschaft der Idee vollzieht anhand des Parmenides den freien Akt, der die Philosophie in ihrer Eigenart als selbstreferentielle Erkenntnishandlung (Idee) aufwirft, durchführt und eingrenzt. Was Philosophie überhaupt sein kann, beantwortet sich damit allein in ihrem Geschehen.

      Die Wissenschaft der Idee2016
    • Der Mensch ist zerrissen. Er ist Spielball mannigfacher Kräfte, die er nicht lenken, denen er sich aber auch nicht entziehen kann. Dies gilt nicht nur für ein Leben im 21. Jahrhundert, es skizziert seit jeher die Situation des Individuums im Verhältnis zur Gesellschaft, in der es lebt. In unseren Tagen hat diese Grundzerrissenheit zwischen Ich und Welt, Globalität und Individualität, Faktizität und Spiritualität, Endlichkeit und Unendlichkeit, Seele und Körper, und wie sie im Laufe der Geschichte noch geheißen haben mag, eine neue Maske diejenige des Verhältnisses von Religion und Kapitalismus. Dieser Band sucht deshalb, in Form vielfältiger wissenschaftlicher Herangehensweisen, jenem Grundproblem des menschlichen Daseins als Herausforderung eines heutigen Lebens auf die Spur zu kommen und es zu begreifen. Mit Aufsätzen von Christoph Deutschmann, Felix Annerl, Wolfgang Treitler, Erwin Bader, Rudolf Kaisler, John Carter Wood, Rainer Guggenberger, Alfred Dunshirn, Slawomir Sztajer, Bernd Brandl, Sigmund Wagner-Tsukamoto.

      Religion und Kapitalismus2014