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Heimito von Doderer

    September 5, 1896 – December 23, 1966

    Heimito von Doderer, recognized as one of Austria's most significant writers, primarily focused his literary gaze on Vienna and its distinct atmosphere. His work delves into the intricate connections between individuals and society, marked by a rich, elaborate prose style and profound psychological insight. Following his return from Russian captivity, where he spent several years, he pursued studies in history. Von Doderer's writing is notable for its epic scope and its compelling ability to capture the spirit of its era.

    Heimito von Doderer
    Krachkultur 21/2020
    Briefwechsel 1928-1962
    Die Peinigung der Lederbeutelchen und andere Erzählungen
    The Strudlhof Steps
    The Demons
    The Demons. Part Three
    • The Demons. Part Three

      • 484 pages
      • 17 hours of reading

      Heimito von Doderer was one of the twentieth century's most distinguished Austrian novelists. His finest novel is The Demons, a monumental work and itself the 'Götterdämmerung' as it were to earlier novels. The central preoccupation of this masterpiece is the decline of European civilization. He began work on it in 1931, after reading Dostoyevsky's The Devils. Symphonic in construction, it is a panoramic re-creation of Viennese society in all its strata, conjuring the depths as well as the heights of everything we might think of as Vienna. Doderer has Balzacian scope as well as owing much to Proust and Musil. His human comedy is drawn with a humour as vital when ironic as when satirical, and his baroque imagination is well served by his tireless linguistic ingenuity.

      The Demons. Part Three
      4.2
    • The Demons

      • 379 pages
      • 14 hours of reading

      Heimito von Doderer was one of the twentieth century's most distinguished Austrian novelists. His finest novel is The Demons, a monumental work and itself the 'Götterdämmerung' as it were to earlier novels. The central preoccupation of this masterpiece is the decline of European civilization. He began work on it in 1931, after reading Dostoyevsky's The Devils. Symphonic in construction, it is a panoramic re-creation of Viennese society in all its strata, conjuring the depths as well as the heights of everything we might think of as Vienna. Doderer has Balzacian scope as well as owing much to Proust and Musil. His human comedy is drawn with a humour as vital when ironic as when satirical, and his baroque imagination is well served by his tireless linguistic ingenuity.

      The Demons
      3.7
    • The Strudlhof Steps

      • 864 pages
      • 31 hours of reading

      The first English translation of an essential Austrian novel about life in early-twentieth-century Vienna, as seen through a wide and varied cast of characters. The Strudlhof Steps is an unsurpassed portrait of Vienna in the early twentieth century, a vast novel crowded with characters ranging from an elegant, alcoholic Prussian aristocrat to an innocent ingenue to “respectable” shopkeepers and tireless sexual adventurers, bohemians, grifters, and honest working-class folk. The greatest character in the book, however, is Vienna, which Heimito von Doderer renders as distinctly as James Joyce does Dublin or Alfred Döblin does Berlin. Interweaving two time periods, 1908 to 1911 and 1923 to 1925, the novel takes the monumental eponymous outdoor double staircase as a governing metaphor for its characters’ intersecting and diverging fates. The Strudlhof Steps is an experimental tour de force with the suspense and surprise of a soap opera. Here Doderer illuminates the darkness of passing years with the dazzling extravagance that is uniquely his.

      The Strudlhof Steps
      3.8
    • Ein Dichter schmückt ihren linken Oberschenkel. Aus einer verrückten Laune heraus hat sich Katharina, ein junges hübsches Mädchen, am ganzen Körper tätowieren lassen. In voller Schönheit präsentiert sie sich auf großen und kleinen Rummelplätzen neugierigen Gaffern. Irgendwann lernt sie einen Mann kennen, der sich für sie interessiert, von ihrer Tätowierung aber nichts weiß. Im Dunkel der Nacht läßt sie sich zu einem Rendezvous am nächsten Nachmittag überreden. Sie will ihm ganz gehören. Doch die Vorstellung, sich dem Geliebten nackt zu zeigen, wird für Katharina immer quälender, immer unerträglicher. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf - wie so häufig in den Erzählungen der vorliegenden Sammlung, die erstmals die gesamte Kurzprosa Doderers vereint: die Erzählungen der beiden Bände "Die Peinigung der Lederbeutelchen" und "Unter schwarzen Sternen" sowie "Neun andere Geschichten" aus der Jubiläumsausgabe "Meine 19 Lebensläufe". Sie enthält darüber hinaus die zu Doderers Lebzeiten unveröffentlichten "Divertimenti" aus den Jahren 1924 bis 1926. Mit ihnen beschäftigt sich der Herausgeber vornehmlich in seinem Nachwort.

      Die Peinigung der Lederbeutelchen und andere Erzählungen
      4.6
    • Krachkultur 21/2020

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.

      Krachkultur 21/2020
      5.0
    • Das Doderer-Buch

      Eine Auswahl aus dem seinem Werk

      • 402 pages
      • 15 hours of reading

      » (...) Einige Erzählungen, einige Aufsätze und Reden – soweit ein Florilegium. Außerdem aber ganze sechsundzwanzig (von 371) Seiten aus dem Roman „Ein Mord, den jeder begeht“, vierunddreißig (von 909) aus dem Roman „Die Strudlhofstiege“, vierundsiebzig (von 1347) aus den „Dämonen“, sechsundsechzig (von 394) aus den „Wasserfällen von Slunj“. Der dies getan hat, nennt die Romane „Die Strudlhofstiege“ und „Die Dämonen“ Doderers „Zentralmassiv“. Glaubt er, das Gebirge ließe sich durch einen Maulwurfshügel hinreichend darstellen? «--Peter Pawlik, Die Zeit

      Das Doderer-Buch
      5.0
    • Anlässlich des 100. Geburtstags von Heimito von Doderer veröffentlicht der Verlag C.H. Beck eine Jubiläumskassette mit seinem gesamten erzählerischen Werk. Ein Begleitbuch mit Bildern und Texten bietet eine Einführung in Doderers Leben und Werk und ermöglicht einen umfassenden Zugang zu seinen Romanen und Erzählungen.

      Das erzählerische Werk
      5.0
    • "Der Grenzwald" war von Heimito von Doderer als zweiter "Satz" des nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Romans No. 7" geplant. Die Einheit dieses vierteiligen Werkes sollte nicht im Inhalt, sondern allein in seinen Formelementen liegen. Wie im ersten "Satz", den "Wasserfällen von Slunj", tritt eine Figur weitgehend in den Mittelpunkt. Es ist der Oberleutnant Zienhammer, Durchschnittsmensch mit einem Schicksal, das in allen Kriegen, so aktuell ist wie in dem, den Heimito von Doderer schildert. Neben Zienhammer steht der Arzt Dr. Alfons Halfon im im Konflikt mit seinem Vater und auf der Suche nach den befremdlichen Todesumständen seiner Mutter. Obwohl "Der Grenzwald" Fragment geblieben ist, ist Doderers Technik, die Dinge als sie selbst wirken zu lassen, bereits durchschaubar; und der Raum, der durch das Motiv des "Grenzwaldes" geschaffen wird, verleiht dem Werk auch in der Gestalt die atmosphärische Dichte, die Doderers Romane stets ausgezeichnet hat.

      Der Grenzwald
      4.4
    • Die Dämonen

      Nach der Chronik des Sektionsrates Geyrenhoff

      Das Wien der zwanziger Jahre  Einer der bedeutendsten Großstadtromane unseres Jahrhunderts. Im Wien der ausgehenden zwanziger Jahre werden Schicksale aus dem Großbürgertum und Adel, aus dem Arbeiter- und Intellektuellenmilieu zu einem schillernden gesellschaftlichen Gewebe verflochten.

      Die Dämonen
      4.3
    • Von Figur zu Figur

      Briefe an Ivar Ivask über Literatur und Kritik

      • 98 pages
      • 4 hours of reading
      Von Figur zu Figur
      4.5
    • Beck'sche Reihe: Repertorium

      Ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen

      • 286 pages
      • 11 hours of reading

      "Repertorium" nannte Heimito von Doderer seine Sammlung von alphabetisch geordneten Stichworten und Aufzeichnungen, die er zu Anfang der vierziger Jahre begann und bis zu seinem Tod im Jahre 1966 weiterführte. Den Leser erwartet aber kein systematisches Doderer-Lexikon, sondern eine Sammlung von "Reizstoffen", die zum Nachdenken, zum Widerspruch und zum Gegendenken provozieren soll.

      Beck'sche Reihe: Repertorium
      4.4
    • Die Geschichte von der Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal setzt ein mit dessen Pensionierung. Jetzt, da ein durch Vorschriften und Dienstanweisungen klar umrissenes Leben jäh seinen Sinn zu verlieren droht, stellt sich heraus, daß es gerade die «Dienstpragmatik» war, die den Amtsrat über vierzig Beamtenjahre hin seiner Menschwerdung entgehen ließ. Der Roman «Ein Umweg» spiegelt die Welt des österreichischen Barocks. Auf einer farbenprächtigen Bühne rollt das Zwillingsschicksal zweier ganz verschiedener Männer ab. Beide versuchen, ihrem tragischen Los zu entgehen. Aber es gibt keinen Ausweg, nur einen «Umweg», eine Frist zur Selbsterkenntnis.

      Die erleuchteten Fenster oder die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal. Ein Umweg
      4.3
    • Anekdoten, Grotesken und Glossen, deren bodenloser Grimm jeden Kausalzusammenhang auflöst, aber die List des Geschicks dafür um so genauer hervortreten läßt.

      Der Oger und andere Kurzgeschichten
      4.0
    • Das Erotische ist unser wirksamstes Apperzeptions-Organ: Aber keines unserer Fenster haben wir im Leben so verpinselt wie dieses. Die Jahre 1940 bis 1950 waren für das Werk des großen österreichischen Romanciers ein entscheidender Abschnitt. Während er - im Alter von über vierzig Jahren unfreiwillig zur Wehrmacht beordert - durch halb Europa geschleift wird, gelangt er innerlich ins Quellgebiet seines schönsten Romans.

      Tangenten
      4.0
    • Frühe Prosa

      • 500 pages
      • 18 hours of reading

      In diesem Band sind Heimito von Doderers Texte aus der Zeit der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 und seine Werke aus den zwanziger Jahren zusammengefasst. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der "Strudlhofstiege", den "Dämonen" und noch im "Grenzwald" romanhaft auffächern. Auch die Arbeiten aus den zwanziger Jahren deuten alle schon auf Charaktere und Situationen der großen Romane hin. Doderers eigentümliche Beschreibungsart und "dodereske" Stilmittel, aber auch für Doderer zentrale Motive, etwa das der Befreiung und Verstrickung durch die Landschaft und das der Menschwerdung, sind bereits erkennbar.

      Frühe Prosa
      3.0
    • In diesem Band sind Heimito von Doderers Texte aus der Zeit der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 und seine Werke aus den zwanziger Jahren zusammengefasst. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der „Strudlhofstiege“, den „Dämonen“ und noch im „Grenzwald“ romanhaft auffächern. Auch die Arbeiten aus den zwanziger Jahren deuten alle schon auf Charaktere und Situationen der großen Romane hin. Doderers eigentümliche Beschreibungsart und „dodereske“ Stilmittel, aber auch für Doderer zentrale Motive, etwa das der Befreiung und Verstrickung durch die Landschaft und das der Menschwerdung, sind bereits erkennbar.

      Frühe Prosa : Die sibirische Klarheit ; Die Bresche ; Jutta Bamberger ; Das Geheimnis des Reichs
      3.5
    • Die Merowinger oder Die totale Familie

      • 378 pages
      • 14 hours of reading

      »La famille c'est moi.« Childerich von Bartenbruch, der schmächtige, doch zu unglaublichen Wutausbrüchen neigende Majoratsherr in Mittelfranken, hält sich - nicht ganz zu Unrecht - für einen Nachfahren der Merowinger. Gleichzeitig verfolgt er hartnäckig die Realisierung seiner Idee von der totalen Familie. Durch eine ungewöhnliche Heirats- und Adoptionspolitik gelingt es ihm, sein eigener Vater, Großvater, Schwiegervater und Schwiegersohn zu werden...

      Die Merowinger oder Die totale Familie
      4.2
    • Seraphica / Montefal

      • 109 pages
      • 4 hours of reading

      Mit seinem Anfang der fünfziger Jahre erschienenen Roman Die Strudlhofstiege sicherte sich Heimito von Doderer einen Platz im Kanon der Weltliteratur. Dieser Band präsentiert erstmals zwei frühe Erzählungen aus dem Nachlaß des österreichischen Romanciers. Beide Texte haben Themen aus der mittelalterlichen Welt, für die der Autor ein besonderes Faible hatte. Seraphica schildert das Leben und Wirken des heiligen Franz von Assisi. Auf der Grundlage akribischer Quellenstudien hat Doderer eine ebenso interessante wie eigenwillige Franziskus-Biographie entworfen, die den Vergleich etwa mit Hermann Hesses bekannter Erzählung über den Heiligen aus Assisi nicht zu scheuen braucht. Montefal führt eine verkehrte höfische Ritterwelt vor: Obwohl sein Kampf mit dem Drachen im Wald von Montefal ihn hierzu berechtigen würde, verabsäumt es der spanische Ritter Ruy de Fanez, um die Herzogin Lidoine zu werben. Als ihm ein anderer Ritter das potentielle Liebesglück streitig macht, versinkt Herr Ruy in schwärzester Melancholie. Diese wunderbare Trouvaille ist der durchaus eigenständige Vorläufer eines Höhepunkts Dodererschen Schaffens, des unter Kennern hoch geschätzten Ritterromans Das letzte Abenteuer (1953).

      Seraphica / Montefal
      3.7
    • Die Erfahrung der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 gilt als das Schlüsselerlebnis, das Heimito von Doderer den Weg ins Schriftstellertum wies. Doderer hatte als Dragoner am Russlandfeldzug teilgenommen, wurde im Juli 1916 bei der Reiterschlacht von Olesza (Ostgalizien) gefangengenommen und zuerst nach Ostasien, dann ins westliche Sibirien deportiert. In den Lagern Krasnaja Rjetschka bei Chabarowsk am Amur, im fernen Osten Russlands, während der Internierung bei Nowo Nikolajewsk, dem heutigen Nowosibirsk, und im Kriegsgefangenenlager von Krasnojarsk entstanden die Texte, die im vorliegenden Band zum ersten Mal veröffentlich werden. Auf abenteuerlichen Wegen gelangte Doderer im Sommer 1920 wieder nach Wien. Vor dem Krieg hatte Doderer das Verlegenheitsstudium der Rechtswissenschaft begonnen. Nach dem Krieg entschied er sich für das Studium der Geschichte und der Psychologie. Ausschlaggebend dafür war die für den Beruf des Schriftstellers am besten geeigneten Studien zu betreiben. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden sich bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der „Strudlhofstiege“, den „Dämonen“ und im „Grenzwald“ romanhaft auffächern. Auch Doderers eigentümliche Beschreibungsart und „dodereske“ Stilmittel sind in den Texten aus der Zeit der Gefangenschaft schon im Keim erkennbar.

      Die sibirische Klarheit : Texte aus der Gefangenschaft
      3.8
    • von Doderer, Heimito. Ein Umweg. Roman. Dritte Auflage. München, Biederstein Verlag, 1950. 12,5 x 19 cm. 276 Seiten. Hardcover/ Gebundene Ausgabe. Im originalen Schutzumschlag. Sehr guter Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren. Franz Carl Heimito Ritter von Doderer (* 5. September 1896 in Hadersdorf-Weidlingau, heute in Wien; 23. Dezember 1966 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der Roman Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre (erschienen 1951), sein umfangreichstes Die Dämonen (1956). (Wikipedia)

      Ein Umweg
      4.0
    • Die Strudlhofsteige

      • 908 pages
      • 32 hours of reading

      Wien in den Jahren 1910/11 und 1923-25. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a.D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. Ein Großstadtroman mit der Aura des Lebens, »so, wie es ist«. »Man müsste Heimito von Doderers Strudlhofstiege loben und preisen, bis einem die Zunge am Gaumen festklebt, bloß gebricht es an Adjektiven, die dem 1951 erschienen Roman und vor allem seiner Sprache nur annähernd angemessen wären.« -- Profil

      Die Strudlhofsteige
      4.0
    • Wien in den Jahren 1910/11 und 1923-25. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a.D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. Ein Großstadtroman mit der Aura des Lebens, »so, wie es ist«.»Man müsste Heimito von Doderers Strudlhofstiege loben und preisen, bis einem die Zunge am Gaumen festklebt, bloß gebricht es an Adjektiven, die dem 1951 erschienen Roman und vor allem seiner Sprache nur annähernd angemessen wären.«--Profil

      Die Strudlhofstiege
      4.0
    • Österreich um die Jahrhundertwende. Die Zeit fließt langsam dahin: Man macht Karriere, man findet eine Geliebte, man geht an seiner Blindheit zugrunde... Doderers letzter vollendeter Roman, eine kunstvolle, klare Komposition. Die Atmosphäre Wiens und der Donaumonarchie in dichtester Fülle.

      Die Wasserfälle von Slunj
      4.0
    • Die Geschichte von der Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal setzt ein mit dessen Pensionierung. Jetzt, wo ein durch Vorschriften und Dienstanweisungen klar umrissenes Leben jäh seinen Sinn zu verlieren droht, stellt sich heraus, dass es gerade die „Dienstpragmatik“ war, die den Amtsrat über vierzig Beamtenjahre hin seiner Menschwerdung entgehen ließ.Der Roman „Ein Umweg“ spiegelt die Welt des österreichischen Barock. Auf einer farbenprächtigen Bühne rollt das Zwillings-Schicksal zweier ganz verschiedener Männer ab. Beide suchen ihrem tragischen Los zu entgehen. Aber es gibt keinen Ausweg, nur einen „Umweg“, eine Frist zur Selbsterkenntnis.

      Die erleuchteten Fenster oder die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal
      3.5
    • Heimito von Doderer liebte Drachen und prophezeite mit hintersinnigem Charme ihre Wiederkehr. In seinem Ritterroman «Das letzte Abenteuer» erzählt er aufs neue die alte Geschichte vom edlen Helden, der den Drachen tötet und die Königstochter heiratet, doch die Handlung steht völlig auf dem Kopf. Der Kampf verläuft anders als erwartet, ein weiterer Ritter erlegt den Lindwurm, doch beide verschmähen die Dame, so dass ein Lückenbüßer für die Hochzeit gesucht werden muss. Der Ritter Ruy de Fanez aber zieht weiter auf der Suche nach «aventiure», und er findet in seinem letzten Abenteuer den eigentlichen Sinn seiner Existenz.

      Das letzte Abenteuer
      3.5
    • Ein Mord den jeder begeht

      • 319 pages
      • 12 hours of reading

      Und längst auf der Hochzeitsreise war es, zu Bologna, dass er, nun eigentlich ganz erstmalig, die Beziehung und Ähnlichkeit entdecke, die zwischen Marianne und Louison bestand. Es traf ihn wie ein Pfeil. Der Lebensroman eines jungen Mannes, der in den Wirren eines ungewöhnlichen Schicksals schließlich zur Wahrheit und zu sich selbst findet.

      Ein Mord den jeder begeht
      3.6
    • Die Werkkassette ermöglicht einen ausgezeichneten Zugang zu den Romanen und Erzählungen des bedeutenden österreichischen Schriftstellers.

      Das erzählerische Werk. in 9 Bänden
    • Die Posaunen von Jericho

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      "Die Posaunen von Jericho" von Heimito von Doderer erzählt von einem namenlosen Doktor in Wien, der in moralisch fragwürdige Situationen gerät. Er wird Zeuge eines Übergriffs, erlebt Alkoholexzesse und einen gescheiterten nächtlichen Lärmangriff auf eine alte Dame. Doderer betrachtet dieses Werk als sein Hauptwerk.

      Die Posaunen von Jericho
    • Der Fall Otto Weininger

      Wurzeln des Antifeminismus und des Antisemitismus

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      "... wurde auch Le Riders kulturhistorische Studie ‚Der Fall Weininger' veröffentlicht, die mit mustergültiger Sorgfalt Werk und Wirkungsgeschichte des Wiener Philosophen umfassend darstellt. Le Rider beschränkt sich dabei nicht auf eine individuelle Fallstudie – die sich höchstwahrscheinlich auf die Krankengeschichte beschränken müsste – oder eine dem Wiener genius loci entsprungene Stilblüte. Er sieht vielmehr in Otto Weininger ein ‚diagnostisches Dokument' für die Kulturkrise der Jahrhundertwende." Joachim Riedl, Die Zeit

      Der Fall Otto Weininger
    • Rozsáhlý román, představující první část nedokončené tetralogie (druhá část Hraniční les zůstala torzem a byla uveřejněna až po autorově smrti), ve kterém osudy podnikatele a jeho syna vytvářejí základy mohutné fresky o mnohapostavách, líčící soumrak rakousko-uherské monarchie. Vyprávění je ironickým svědectvím o zániku jedné společenské epochy. Autor je považován za největšího rakouského epika čtyřicátých až šedesátých let tohoto století.

      Vodopád
    • H. von Doderer (1896–1967) náleží mezi přední rakouské prozaiky 20. století vedle H. Brocha a R. Musila. Svými romány usiloval o ideál „totálního románu“, v němž by neohraničený prostor pro množství nejrůznějších prvků vytvářel novou realitu, obdobnou životní skutečnosti. V „Merovejcích“ předvádí bizarní úsilí svobodného pána Childerika III. von Bartenbruch o vybudování „totální rodiny“, jež má být prostřednictvím sňatkových i jiných machinací soustředěna v jeho osobě. Absurdita i černý humor provázejí tento výsměch každému totalitarismu, jehož směr je vždy egocentrický. Doslov Vladimír Kafka.

      Merovejci aneb totální rodina