Explore the latest books of this year!
Bookbot

DWA-Arbeitsgruppe GB-2.12

    Merkblatt DWA-M 620-2 Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern - Teil 2: Planung, Umsetzung
    Merkblatt DWA-M 620-1 Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern - Teil 1: Grundlagen und Bauw
    • 2020

      Ingenieurbiologische Bauweisen im Wasserbau werden seit langem zur Lösung vielfältiger Aufgaben eingesetzt und erfüllen meist mehrere Funktionen gleichzeitig, was zu einem Mehrfachnutzen führt. Ein Beispiel ist der Ersatz einer Ufermauer durch eine Weidenspreitlage, die nicht nur der Ufersicherung dient, sondern auch die ökologische Aufwertung fördert, indem sie Lebensräume schafft und das Landschaftsbild verbessert. Trotz dieser Vorteile bestehen in der Praxis Unsicherheiten bei Planung, Umsetzung und Pflege. Ziel des Merkblatts ist es, ingenieurbiologische Bauweisen einem breiten Anwenderkreis zugänglich zu machen, indem es die Anwendungsgrundlagen verbessert und Standards für Auswahl, Planung und Anwendung im Wasserbau festlegt. Der Fokus liegt auf ingenieurbiologischen Bauweisen an Fließgewässern des Binnenlands, wie Strömen, Flüssen und Bächen, insbesondere im Hügel- und Bergland. Diese Gewässer können permanent oder temporär Wasser führen und variieren von naturnah bis stark anthropogen beeinflusst. Ufersicherungsmaßnahmen an Gewässern mit schiffsinduzierten Belastungen, wie Wellenschlag und Schwall, werden im Merkblatt DWA-M 519 (März 2016) behandelt. Konstruktive Wasserbauwerke wie Hochwasserschutzeinrichtungen sind nicht Gegenstand dieses Merkblatts.

      Merkblatt DWA-M 620-1 Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern - Teil 1: Grundlagen und Bauw
    • 2020

      Ingenieurbiologische Bauweisen im Wasserbau werden seit langem zur Lösung vielfältiger Aufgaben eingesetzt und bieten oft mehrere Funktionen, was zu einem Mehrfachnutzen führt. Ein Beispiel ist der Ersatz einer Ufermauer durch eine Weidenspreitlage, die nicht nur der Ufersicherung dient, sondern auch die ökologische Aufwertung durch die Entwicklung eines Ufergehölzbestands fördert. Diese Gehölze verbessern das Landschaftsbild und erhöhen die Naherholungseignung des Gewässers. Trotz der Vorteile bestehen in der Praxis viele Unsicherheiten bei Planung, Umsetzung und Pflege dieser Bauweisen. Das Merkblatt zielt darauf ab, die Anwendungsgrundlagen zu verbessern und Standards für die Auswahl, Planung und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau zu definieren. Der Schwerpunkt liegt auf Fließgewässern des Binnenlands, einschließlich Ströme, Flüsse, Bäche und Gräben, insbesondere im Hügel- und Bergland, die permanent oder temporär Wasser führen können. Das Merkblatt behandelt auch Ufersicherungsmaßnahmen an Gewässern mit schiffsinduzierten Belastungen wie Wellenschlag und Sunk. Ausgeschlossen sind Bauwerke und Stabilisierungsmaßnahmen des konstruktiven Wasserbaus, wie Hochwasserschutzeinrichtungen, Dämme und Deiche.

      Merkblatt DWA-M 620-2 Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern - Teil 2: Planung, Umsetzung