William N. Copley (1919-1996) had his own gallery, in which he presented such prominent representatives of Surrealism as René Magritte, Max Ernst, Yves Tanguy, Joseph Cornell, and Man Ray, before deciding, in 1947, to become a painter himself. He moved to Paris, where he developed his own unmistakable style and discovered his own themes. His subversively vapid works are still considered the connecting link between Pop Art and Surrealism. This monograph shows Copley's extremely abstracted figurines from everyday American myths, his cowboys and pin-up girls, his erotic and pornographic fantasies, in addition to set pieces from everyday life and fetishes that are catalogued without commentary. The two-time Documenta participant adhered to his comic-like style, undeterred until his death, and he is now considered a forerunner of the graffiti art of the likes of Keith Haring. (German edition ISBN 978-3-7757-2406-7)Exhibition schedule: Galerie Klaus Gerrit Friese, Stuttgart, May 15-July 17, 2009
Stephan Berg Books






Raoul De Keyser - Replay
- 160 pages
- 6 hours of reading
Der belgische Maler Raoul De Keyser (*1930 in Deinze) hat mit seinen überwiegend abstrakten Bildern seit den1980er-Jahren international große Resonanz erfahren. Die Monografie stellt die Entwicklung seines OEuvres in den Mittelpunkt und präsentiert Werke aus über 40 Schaffensjahren. De Keysers Bilder sind durch den Modernismus der Nachkriegsjahre beeinflusst, sie sind reduziert und streng komponiert, beziehen sich auf die Farbfeldmalerei und den Minimalismus und wirken dabei doch ausgesprochen poetisch. Der Künstler ist ein Souverän der Malerei, der sein Schaffen nicht auf die Kultivierung eines Malstils konzentriert, sondern in ihm das gesamte Feld der Malerei und ihrer Ausdrucksmöglichkeiten erkundet. De Keysers monochrome oder zweifarbige Kompositionen, seine abstrakten Formfindungen und Zitate aus Alltag und Natur illustrieren das weite Feld malerischer Möglichkeiten und ihrer stets erweiterbaren Grenzen. Ausstellung: Kunstmuseum Bonn 20.8.-18.10.2008
New York painting
- 191 pages
- 7 hours of reading
Seit einigen Jahren erfährt die Malerei in der Kunstmetropole New York eine fulminante Renaissance, getragen von einer Künstlergeneration, die sich nicht mehr vorschreiben lässt, was künstlerisch zu tun oder zu lassen ist. Elf Positionen zeigen in diesem Band die Aktualität und Vielfältigkeit einer lange totgesagten Gattung. Heute, so scheint es, ist die Malerei in New York so lebendig wie zu Zeiten des Abstrakten Expressionismus in den 1950er- und der Pop-Art in den 1960er-Jahren – nur, dass sich jetzt eine Pluralität der Stile und Ausdrucksformen zeigt. Dabei spannt sich der Bogen von den malerischen Experimenten eines Matt Connors über die wilde Post-Pop-Malerei von Eddie Martinez bis zu den neokonzeptuellen Ansätzen von Antek Walczak oder Ned Vena. Ohne einer Stilrichtung die Priorität zuzuweisen, dokumentiert der Band das reiche Panorama der Gattung Malerei, die die ideologischen Grabenkämpfe um ihre Existenz hinter sich gelassen hat und heute wieder eine tragende Rolle spielt. Künstler*Innen: Joe Bradley, Matt Connors, Elizabeth Cooper, Jeff Elrod, Amy Feldman, Ross Iannatti, Eddie Martinez, Ruth Root, Ryan Sullivan, Ned Vena, Antek Walczak
Marc Lüders
- 176 pages
- 7 hours of reading
Seit Mitte der 1990er-Jahre bringt Marc Lüders (*1963 in Hamburg) malerische Elemente in Fotografien von realen Landschaften und städtischen Situationen ein. Einzelne Menschen auf Baustellen, Grün- und Brachflächen oder vor Teilen der Berliner Mauer: Gedankenverloren und teilnahmslos befinden sie sich in einer anonymen Umgebung und scheinen wie in eine andere Welt versetzt zu sein. Oft erkennt der Betrachter erst auf den zweiten Blick, dass es sich hier um Übermalungen einer fotografierten Szenerie handelt. Lüders verbindet somit verschiedene Realitätsebenen und zeigt das dialektische Spannungsverhältnis der gegensätzlichen Eigenschaften von Malerei und Fotografie auf: subjektiver Ausdruck versus objektive Repräsentation. Die Publikation gibt einen Gesamteinblick in die Arbeiten Lüders' und beinhaltet sowohl frühe Schwarz-Weiß-Arbeiten als auch seine neue Werkserie über amerikanische Supermärkte. Ausstellung: LEVY Galerie, Berlin 30.4.-10.7. 2010
Luc Tuymans (*1958 in Mortsel) gehört seit seinen Auftritten auf der Biennale Venedig 2001 und auf der Documenta11 international zu den bedeutendsten Malern seiner Generation. Der belgische Künstler hat seit Ende der achtziger Jahre ein außerordentlich komplexes Werk entwickelt, in dem sich die jeder Malerei immanente Frage nach Darstellung und Darstellbarkeit mit einer radikal inhaltlichen Aufladung der Bildmotive verbindet. Aus einer eher zeichnerisch angelegten, kühl-figurativen Anlage heraus und immer auf der Basis von bereits medial bearbeitetem Material wie Polaroids, Zeitungsabbildungen oder Filmstills entstehen stille Bilder von Landschaftsausschnitten, Gegenständen, Architekturen und häufig maskenhaft wirkenden Menschen. In ihrer pastellfarbigen, zumeist weißlich grundierten Unschärfe entziehen sich diese Bilder einer konkreten Benennbarkeit. Die Publikation bietet eine repräsentative Auswahl seiner Werke sowie ein größeres Konvolut eigens geschaffener, neuer Arbeiten, die von zwei zentralen Bildergruppen gerahmt werden: Vom Zyklus Die Zeit (1988) über den nationalsozialistischen Genozid und von der Serie Passion (1999) zur Frage nach dem substanziellen Kern von Religiosität. Ausstellungen: Kunstverein Hannover 9.3.-27.4.2003 Pinakothek der Moderne, München 6.6.-10.8.2003 Kunstmuseum St. Gallen 23.8.-16.11.2003
Gregory Crewdson 1985 - 2005
- 244 pages
- 9 hours of reading
Andreas Gefeller: works 2023-1996
- 217 pages
- 8 hours of reading
»Wie ein Besucher aus dem All versuche ich, einen Blick von außen auf den Lebensraum des Menschen zu werfen – voller Neugier, aber auch mit Schrecken.« Die Möglichkeiten des Fotografischen bis an die Grenze des Mediums auslotend, geht Andreas Gefellers Blick dahin, wo das Sichtbare das Unsichtbare berührt. Von frühen dokumentarischen Serien zu digital konstruierten Perspektiven und metaphorisch lesbaren Arbeiten vereint die neue Publikation bislang nicht veröffentlichte Fotografien, Schlüsselbilder seiner bekannten Werkreihen und neueste Arbeiten. Die Retrospektive offenbart, wie der Fotokünstler Techniken wie extreme Langzeit- und Überbelichtungen über Highspeed-Blitzlicht-Aufnahmen bis zu digitalen Collagen nutzt, um unsere menschlichen Wahrnehmungsgewohnheiten zu hinterfragen. In seiner Auseinandersetzung mit einer vom Menschen dominierten Natur schafft er Bilder von einer fast erhabenen abstrakt-malerischen Qualität, um von dort aus eine Entzauberung zu betreiben, die die wahre Realität des Gezeigten offenbart. ANDREAS GEFELLER (*1970, Düsseldorf) studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen und schloss 2000 sein Studium mit Auszeichnung ab. Seine preisgekrönten Fotoarbeiten – darunter die 2012 mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnete The Japan Series (Hatje Cantz) – werden international ausgestellt und sind in wichtigen Sammlungen vertreten. Gefeller lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Analog explorations of digital aesthetics, in print and painting Arno Beck’s (born 1985) prints and conceptual paintings explore digital his motifs are based on low-resolution computer graphics, games and interfaces. His first monograph documents this interplay between the digital screen world and traditional techniques.
Günter Fruhtrunk. Retrospektive 1952-1982
Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn 2023/2024 und im Museum Wiesbaden 2024