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Andreas Maier

    September 1, 1967
    Mein Jahr ohne Udo Jürgens
    Was wir waren
    Die Familie
    Nehmen Sie mich beim Wort ins Kreuzverhör
    Ortsumgehung - 7: Die Familie
    The Central European Magdalenian
    • The Central European Magdalenian

      Regional Diversity and Internal Variability

      • 484 pages
      • 17 hours of reading

      Focusing on the archaeological record of the Central European Magdalenian period, this monograph examines five regional groups from the Rhône valley to the Vistula valley, dating from 20,000 to 14,000 years ago. It details their environmental settings, including faunal and vegetational aspects, as well as their lithic raw material and mollusk shell procurement, typology, technology, and artisan crafts. Additionally, it presents an alternative perspective on bidirectional recolonization following the Last Glacial Maximum, making it a valuable resource for researchers in archaeology and related fields.

      The Central European Magdalenian
    • Ortsumgehung - 7: Die Familie

      Roman

      • 166 pages
      • 6 hours of reading

      Am Ende des Romans ist der Erzähler Andreas 28 Jahre alt und studiert in Frankfurt am Main, wo er sich mit Wahrheitstheorien auseinandersetzt. Andreas Maier schildert, wie die Hindernisse in seinem Leben ihn zu dieser abseitigen Beschäftigung führten. In einem ironisch-komischen, zugleich gefühlvollen Duktus sucht er nach den Gründen für seine Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen »wahr« und »falsch«. Die Wurzeln liegen in seiner Kindheit: Konflikte zwischen seinem fünf Jahre älteren Bruder und dem CDU-Vater, der als Kreistagsabgeordneter agiert, stehen im Mittelpunkt. Der Bruder, der mit fünfzehn den ersten Grünen-Verband in der Stadt gründet, verkörpert einen ethisch »reinen« Fundamentalismus. Der zwölfjährige Protagonist wird Zeuge, wie offen zutage liegende Wahrheiten von engsten Verwandten bestritten werden. Er beobachtet Diskussionen, etwa im Sozialkundeunterricht, und beginnt, sie als Gesellschaftsspiel zu lesen, was ihn schlecht auf die Universität vorbereitet. Dort erkennt er, dass Öffentlichkeit oft auf Unwahrheit und kollektiver Rationalisierung beruht. Der Roman konfrontiert den Protagonisten mit dem Riss zwischen Individuum und Gesellschaft, die nicht wahrheitsfähig ist, aber dennoch existiert. Erste Erkenntnisse zeigen, dass diese Dichotomie nicht heilbar ist und wir in beiden Sphären existieren.

      Ortsumgehung - 7: Die Familie
      4.4
    • Die Familie

      Roman

      • 166 pages
      • 6 hours of reading

      Andreas Maier schildert in hochkomischer und abgründiger Weise die komplette Selbstzerstörung eines Familien-Idylls. Tranken die Vorfahren noch in scheinbar gemütlichster Weise familieneigenen Apfelwein miteinander, umgeben von Obstbäumen und Hühnern und Ziegen, geht es in den späteren Generationen – ebenso scheinbar – ständig um Erbfälle, ein riesiges Grundstück, ein böswilliges Denkmalschutzamt mitsamt Baggerführer, um schräge Kinder und chaotische Enkel. Irgendwann wird dem 1967 geborenen Erzähler stellvertretend für seine Generation klar: »Wir sind die Kinder der Schweigekinder.« Das Begreifen der eigenen Familiengeschichte setzt vor einem Grabstein ein, weit außerhalb der Stadt Friedberg in der Wetterau.

      Die Familie
      4.4
    • Was wir waren

      Kolumnen

      • 113 pages
      • 4 hours of reading

      Unsere Gegenwart: Erneut der Gesang eines großen »Wir«? Andreas Maier bleibt es mulmig dabei. Sein alter ego in Was wir waren beharrt darauf, ein Einzelwesen zu sein, das nicht kollektiviert werden kann und darf in gesellschaftlichen Utopien welcher Couleur auch immer. Immer wieder die Kindheit, die Jugend, das Früher und das Jetzt einholend setzt er unsere vergangenen Jahrzehnte wie ein Puzzle zusammen. Von der Herkunft in der Wetterau über Reisen nach Dänemark, Italien oder in die »fernste Ferne«: einmal über den Main in den Nachbarstadtteil Bornheim. Was sind wir, was ist das Fremde? Die hier versammelten Kolumnen, immer vom scheinbar Kleinen, vom Detail, vom Unspektakulären ausgehend, sind zugleich eine literarische Rückholung dessen, was wir sind und was wir waren.

      Was wir waren
      4.3
    • Mein Jahr ohne Udo Jürgens

      • 214 pages
      • 8 hours of reading

      »Schon die Entgeisterung in meinem Umfeld, als ich auf mein erstes Udo-Jürgens-Konzert ging! Kaum etwas in meinem Leben hat zu so ambivalenten Reaktionen geführt« – so erinnert sich Andreas Maier, als er zum ersten Mal Udo Jürgens live erlebte. Im November 2014 besuchte er in Frankfurt zum letzten Mal eines von dessen Konzerten. In seinem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb er, der Künstler Jürgens wisse stets, »wo und in welchen Momenten man sich die Glücksverheißung oder Wahrheitsverheißung vom eigenen, ganz konkreten gesellschaftlichen und privaten Leben abringen kann oder muss«. Nach dem Tod von Udo Jürgens Ende Dezember entschloss sich Andreas Maier, der Erzähler der Alltäglichkeiten des Alltags, dem angriffslustigen Sänger noch einmal nahezukommen. Zweimal im Monat, ein Jahr lang erschien seine Kolumne auf dem Logbuch des Suhrkamp Verlags unter dem Titel »Mein Jahr ohne Udo Jürgens«. Nach einem Jahr der intensiven Auseinandersetzung mit dem Phänomen UJ diagnostizierte er in seiner letzten Kolumne im Dezember 2015: »Jetzt weiß ich: Die Musik von Udo Jürgens wäre sofort peinlich, hätte sie ein anderer gemacht, ein Nachgeborener, einer, der nicht diese langen Zeiten überbrücken kann, sondern post festum plagiiert. Udo-Jürgens-Musik setzte immer voraus, dass sie Udo Jürgens machte.«

      Mein Jahr ohne Udo Jürgens
      2.0
    • Onkel J.

      Heimatkunde

      • 132 pages
      • 5 hours of reading

      Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman "Wäldchestag" ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur daß er in den letzten zwei, drei Jahren auch immer Geschichten von "Onkel J." las. Jedesmal hatte er das Publikum im Handumdrehen auf seiner Seite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, Kneipenfreuden und –nöten. Jede Kolumne beginnt mit einem »Neulich«-Satz. Dabei handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch, und es ist mehr als eine Heimatkunde. Es ist auch eine Gegenwarts- und Menschenkunde, in deren Zentrum mit Maiers Onkel J. eine Figur von bizarrem Reiz steht: eine literarische Heimat- und Gesellschaftskunde, ernsthaft und elegant.

      Onkel J.
      3.9
    • Die Städte

      Roman

      • 190 pages
      • 7 hours of reading

      "In seinem neuen Roman nimmt uns Andreas Maier mit auf Reisen. Er zeichnet das Bild der vergangenen Jahrzehnte anhand der Städte und Landschaften, die die Urlaubsrouten einer mobilitätsbesessenen Gesellschaft flankierten. Mal ist er als siebenjähriges Kind mit den Eltern im Auto unterwegs zur verhassten Ferienwohnung in Brixen, mal trampt er als Sechzehnjähriger nach Südfrankreich und hört sich Nacktbusendiskurse am Strand an. Im Piemont klappt ein Selbstmord ganz und gar nicht, und schliesslich, als der Billigfliegertourismus massenhaft über uns hereinbricht, fährt er lieber nach Weimar und sieht dort zu seiner Überraschung die neuen Rechten über den Frauenplan marschieren. »Ach, vergeblich das Fahren!«, dichtete einstmals Gottfried Benn. Die Vergeblichkeit seines und womöglich unser aller Fahrens und Reisens schildert Andreas Maier in seiner ihm eigenen raffinierten und wie immer hochkomischen Art. Dabei gelingt ihm mit zauberhafter Leichtigkeit ein Gesellschaftsporträt über drei Jahrzehnte hinweg"--Page 2 of cover

      Die Städte
      3.8
    • Bullau

      Versuch über Natur

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Eine farbige, sehr persönliche Mischung aus Erinnerung, Recherche und Reflexion wird zu einer Annäherung an das altmodische Fach Naturkunde. Anhand von Spaziergängen in der Wetterau und im Wendland, in Südtirol und im Odenwald beschreiben Christine Büchner und Andreas Maier ihre éducation naturelle . Ihr »Traktat über den Seelensegen der Naturerfahrung« ( Frankfurter Allgemeine Zeitung ) ist eine Einladung an die Leser, sich auf die Natur einzulassen, und eine Anleitung zum Glücklichsein. »… aber die Wahrheit ist, dass wir uns gar nicht interessieren für Ehrenpreis oder Kleiber oder Weg 2 unterhalb des Bullauer Hofs. Es ist kein Interesse, es ist etwas anderes. Es ist vielleicht eine Sehnsucht. Eine Sehnsucht nach dem, wie es sein könnte. Wie es sein könnte, wenn etwas anders wäre. Ja, aber was?«

      Bullau
      3.4
    • Kirillow

      • 348 pages
      • 13 hours of reading

      Mehr als Freundschaft verbindet Frank Kober und Julian Nagel, die an der Universität in Frankfurt am Main studieren. Sie beschäftigen sich mit der grundlegenden Frage, wie man falsches und wahres Leben unterscheidet. Während Kober zunehmend schweigsam wird, hält Julians Erregung den Freundeskreis, der auch einige Russinnen und Russen umfasst, mit Überraschungen und Provokationen in Atem. Ein Manifest von Andrej Kirillow aus Chabarowsk, das den Zustand der Gesellschaft thematisiert, wird eifrig diskutiert. Darin wird die Menschheit als Krebsgeschwür beschrieben, dessen Wachstum durch das Streben nach Glück und Wohlbefinden ausgelöst wird. Bei einem Ausflug bringt Julian das Thema Selbsttötung ins Spiel. Kurz darauf bricht die Gruppe zur jährlichen Demonstration gegen die Castortransporte ins Wendland auf, wo Julians waghalsige Einzelaktion scheitert. Andreas Maier verstrickt uns mühelos in das Beziehungsgeflecht dieser jungen Leute, die auf der Suche nach Erleuchtung, Lebenszielen, Anerkennung und einem Schlafplatz für die Nacht sind. Mit einer unterhaltsamen und zugleich eindringlichen Komik thematisiert Maier den Ernst der Jugend, ohne den kleinsten Hauch von Jux zuzulassen.

      Kirillow
      3.6
    • Deutschland, Anfang der siebziger Jahre: ein Land voller Angst vor allem Fremden. Der einzige Italiener an der Schule wirkt wie ein außerirdisches Wesen. In den Achtzigern sind es die Türken, die zum ersten Mal die Tische vor die Wirtschaft stellen. Während die Wetterauer den ersten Döner im Landkreis als Widerstandsnahrung feiern, erobert der lange verschwundene Hitler den öffentlichen Raum in Funk und Fernsehen. In den Neunzigern träumt der Erzähler seinen großen Traum vom Wetterauer Land, verschwindet allerdings erst mal mit seiner Cousine unter einer Bettdecke am Ostrand der neuen Republik. Die Heimkunft gelingt innerfamiliär, das Haus der Großmutter wird als musealer Ort rekonstruiert, während im Ort wenigstens der Grundriss der 1938 niedergebrannten Synagoge wiederhergestellt wird. Aber noch im neuen Jahrtausend, als die ganze Republik ständig den Begriff »Heimat« diskutiert, will niemand vom früheren Leben in der konkreten Heimat wissen, als es die noch gab, die es seit ihrer Deportation nicht mehr gab. Mit untrüglichem Gespür für alles Abgründige in der gelebten Normalität erzählt Andreas Maier von Deutschland zwischen Weltkrieg, Mauerfall und Jahrtausendwende; davon, wie es sich die Menschen gemütlich machen in vierzig Jahren Geschichte. Unbestechlich ist sein Blick auf eine Heimat, die seit jeher Fiktion ist.

      Die Heimat
      3.6
    • Ich

      Frankfurter Poetikvorlesungen

      • 146 pages
      • 6 hours of reading

      Literatur ist ein Mittel, um ein Ich sichtbar zu machen. Das ist ein Kernsatz aus Maiers Poetik. So, wie man sein eigenes Gesicht nicht ohne Hilfsmittel sehen kann, kann auch ein anderes Ich nur mit einem Hilfsmittel sichtbar gemacht werden. »Die Bücher waren eigentlich die Menschen«, so beschreibt Maier seine erste Begegnung mit Literatur. In einer Selbstanalyse zwischen Psychologie und Religion forscht der Autor seinem Entwicklungsgang hinterher, von der Verweigerung des Kindergartens, von den Schwierigkeiten des Suchens nach einer Form bis hin zu der Gewißheit, daß sich alles von selbst einstellt, wenn man aufhört, danach zu suchen. Maiers Poetik ist auch eine Polemik gegen das Interessante in der Literatur. Literatur, sagt er, stellt immer die einfachsten Fragen.

      Ich
      3.6
    • Die Straße

      • 193 pages
      • 7 hours of reading

      Am Anfang sind es bloß Doktorspiele, aber sie sind schon von einer Dringlichkeit, die eines Erwachsenen würdig wäre. Später kommt die »Bravo« und gibt erstmals eine Sprache dazu. Eine jugendliche Welt aus zeitschriftengeborenenen Worten wie Petting, Glied und Scheide. Der Erzähler, drei Jahre jünger als seine Schwester und ihre Freundinnen, steht staunend vor ihnen und erfährt seine erste Aufklärung ausgerechnet mit »Alice im Wunderland«. Alte Hexenhausmänner durchwandern die Szene und ziehen die Zehnjährigen auf deren Schulheimwegen in ihre Häuser. Ganz schlimm erwischt es John, einen amerikanischen Gastschüler, der sich in der Folge einen Panzer gegen seine Umwelt anfrißt. Die Schwester, inzwischen adoleszent, rennt mit ihren Freundinnen um die amerikanische Kaserne in Friedberg in der Wetterau in der verzweifelten Hoffnung, die GIs mögen sie endlich erwählen. Und die verliebten Jugendlichen bevölkern nach Schulschluß die Kaiserstraße wie ein Auflauf vorübergehend unheilbar Kranker, für die sonst nirgends Platz wäre, so zahlreich sind sie. »Der Anfang des Unterschieds und damit aller späteren Liebe und allen Schmerzes war, daß jene Bettina anders war als ich und ich nicht wußte, inwieweit sie anders war. Und daß, um es zu erfahren, sie sich ausziehen müßte.«

      Die Straße
      3.6
    • Wäldchestag

      Roman

      • 314 pages
      • 11 hours of reading

      »Es ist, als sei allem etwas entzogen worden, wie durch einen chemischen Vorgang, eine Substanz, die nicht mehr in den Dingen vorhanden sei, obgleich sie doch eigentlich in ihnen vorhanden sein müßte. « Was aber, wenn die Dinge auch zuvor nie von einer Substanz durchdrungen waren? So wie all die Geschichten, die sich um den Niederflorstädter Sebastian Adomeit ranken, der als asketischer Konsumverweigerer und als Daseinssuchender sich stets von der dörflichen Biederkeit und der alltäglichen Infamie absetzte. Auch noch nach seinem Ablebenzieht er den Unmut der Dorfbewohner auf sich, indem er kurz vor seinem Tod den Pfingstdienstag, der im Raum Frankfurt traditionell als ›Wäldchestag‹ gefeiert wird, als Tag für die Testamentseröffnung auswählte. Ein Affront gegen die lokalen Gepflogenheiten. Spekulationen der gerüchtebesessenen Dörfler um die Person des intellektuellen Sonderlings setzen ein und stiften Verwirrung, so daß selbst der Erzähler, einer der wenigen Vertrauten des Verstorbenen, zugeben muß, nicht mehr erkennen zu können, »was von dieser Geschichte tatsächlich passiert sei«.Andreas Meier wurde 1967 in Bad Nauheim geboren. Im Frühjahr 2002 erschien im Suhrkamp Verlag sein zweiter Roman Klausen.

      Wäldchestag
      3.6
    • Das Haus

      • 165 pages
      • 6 hours of reading

      Am Beginn dieses Lebens ist Herbst, und Enten schwimmen auf dem Bad Nauheimer Teich. Der Erzähler erinnert sich an ein Paradies, ein Leben ganz ohne Menschen und Zwänge. Die ersten Jahre verlebt er hauptsächlich bei der Urgroßmutter. Aber dann kommt der Umzug in das große, neue Haus der Familie, das dort gebaut worden ist, wo früher die Apfelbäume standen. Das neue Haus ist jetzt das Lebenszentrum des Kindes, dem es sich verweigert. Mit Das Haus setzt Andreas Maier konsequent fort, was er mit seinem Erfolgsroman Das Zimmer begonnen hat. Ein Buch, ein Haus, ein Leben. Kindheitsräume, in denen ein Weltbild, eine ganze Welt entsteht. Ortsumgehung – das ist eine auf elf Bände angelegte Verteidigung der Provinz, denn die ist, so Andreas Maier, »die universalste Welt, die man sich denken kann«.

      Das Haus
      3.2
    • Der Kreis

      Roman

      • 146 pages
      • 6 hours of reading

      Das Kind steht in der Bibliothek seiner Mutter und versucht zu begreifen, was es vor sich hat: Bücher. Der Dreizehnjährige geht auf sein erstes Heavy-Metal-Konzert und erkennt ausgerechnet dort, dass man es auch ernst meinen kann mit Kunst und Existenz. Eine Theatertruppe bringt ihm die Rolle seines Lebens bei … Andreas Maiers Der Kreis ist eine einzigartige Reflexion darüber, wie man überall ständig auf der Suche nach dem ist, was die Welt und das eigene Ich im Innersten zusammenhält. »Wer wissen will, was Kindheit und Erwachsenwerden bedeuten, kann es bei Maier erfahren.« Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung

      Der Kreis
      3.4
    • Sanssouci

      Roman

      • 298 pages
      • 11 hours of reading

      An einem heißen Sommertag wird der tödlich verunglückte Regisseur Max Hornung auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beerdigt. Zu den Trauergästen, die aus Potsdam angereist sind, zählen die zwielichtige Merle Johansson mit ihrem Sohn Jesus, die eigenwilligen Zwillinge Heike und Arnold sowie einige Fernsehleute. Alexej, ein Novize eines russisch-orthodoxen Klosters aus München, ist ebenfalls anwesend. Doch was verbindet diese Personen mit Hornung? Potsdam, bekannt für das Weltkulturerbe Sanssouci, birgt ein geheimnisvolles Tunnelsystem unter dem Park, das für unchristliche Andachten und SM-Sitzungen genutzt wurde. Jugendliche, die in diesen Tunneln umherstreifen, tricksen die Erwachsenen aus, was bedrohliche Konsequenzen hat. Hornung, der die Potsdamer in seiner Fernsehserie „Oststadt“ porträtierte, könnte von diesen Geheimnissen gewusst haben, möglicherweise durch die Informationen der Trinkbudenbesucher, die als Champions der Bedürfnislosigkeit gelten. Andreas Maier analysiert in diesem Werk mit komischer Kühnheit und ironischer Schärfe die deutsche Gegenwartsgesellschaft, diesmal im Kontext einer ostdeutschen Provinz.

      Sanssouci
      3.4
    • Das Zimmer

      • 202 pages
      • 8 hours of reading

      Mit einem Bein steht er noch im Paradies, dafür hat die Geburtszange gesorgt. Immer ist er ein Kind geblieben, und wurde doch stets älter, und leben mußte er auch irgendwie. Nun ist er schon dreißig und hat seine große Liebe, einen VW-Variant Typ 3, mit dem fährt er zwischen den blühenden Rapsfeldern umher. Es ist das Jahr der ersten Mondlandung, 1969, als man in Frankfurt am Main noch Treppensteigen geht in den Bordellaltbauten um den Bahnhof herum. Ein Tag im Leben Onkel J. s. Hin- und hergerissen zwischen Luis Trenker, der Begeisterung für Wehrmachtspanzer und den Frankfurter Nutten, wird J. plötzlich als ein Mensch erkennbar, der außerhalb jeden Schuldzusammenhangs steht, noch in den zweifelhaftesten Augenblicken. Einer, der nicht zugreift, weil er es gar nicht kann, während die Welt um ihn herum sich auf eine heillose Zukunft wie auf die Erlösung vorbereitet. Nach den Romanen „Wäldchestag“, „Klausen“, „Kirillow“, „Sanssouci“ und „Onkel J. Heimatkunde“ setzt Andreas Maier neu an: Das Zimmer ist ein Erinnerungsporträt und Roman zugleich, vielleicht der Beginn einer großen Familiensaga, eine Reflektion über Zeit und Zivilisation, über die Würde des Menschen und wie sie erhalten bleiben kann. „Der begabteste Schwadroneur unter den jüngeren Autoren.“ Ulrich Greiner, Die Zeit

      Das Zimmer
      3.5
    • Mit einem Bein steht er noch im Paradies, dafür hat die Geburtszange gesorgt. Immer ist er ein Kind geblieben, und wurde doch stets älter, und leben mußte er auch irgendwie. Nun ist er schon dreißig. Ein Tag im Leben Onkel J. s. Es ist das Jahr der ersten Mondlandung. 1969. Hin- und hergerissen zwischen Luis Trenker, der Begeisterung für Wehrmachtspanzer und den Frankfurter Nutten, wird J. plötzlich als ein Mensch erkennbar, der außerhalb jeden Schuldzusammenhangs steht, noch in den zweifelhaftesten Augenblicken. Einer, der nicht zugreift, weil er es gar nicht kann, während die Welt um ihn herum sich auf eine heillose Zukunft vorbereitet.

      Das Zimmer : Roman
      3.1
    • Klausen

      Roman

      • 214 pages
      • 8 hours of reading

      Eines ist klar: »Klausen ist ein Tatort.« Was aber wirklich in diesem Südtiroler Ferienidyll für vor allem deutsche Touristen passiert ist, darüber gehen die Meinungen leidenschaftlich auseinander. Man erzählt von einem Überfall, gar einem gezielten Schuß aus dem Hinterhalt. Wer ist das Opfer, wer der Täter? Darüber gibt es zunächst nur abenteuerliche Spekulationen. Erste Verdächtigungen gehen naturgemäß in Richtung der Pakistani und der Albaner auf der Ploderburg, aber bald geraten Hintermänner in den Blick, deren Grundstücksspekulationen die Vorgänge halbwegs plausibel zu machen scheinen. Jedoch werden nicht der einschlägig vorbestrafte Laner und sein Kontrahent Zurner verhaftet, sondern Gasser und seine Saufkumpane. Was beginnt wie eine Provinzposse, wächst sich aus: Ist Klausen gar Umschlagplatz eines internationalen Drogenkartells? Wie sich Öffentlichkeit bildet, wie eine Verwirrung die nächste stiftet, bis alle Gewißheiten (oder was wir dafür halten) immer wahnhaftere Züge annehmen und schrill auf unser Handeln zurückwirken, das komponiert Andreas Maier zu einer bitterbösen Komödie über dieses vielleicht doch nicht so weltabgelegene Klausen.

      Klausen
      3.0
    • Die Universität

      Roman

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Frankfurt, die Universität, 1988, 1989. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Es droht ein völliger Verlust der eigenen Person, und auch die Zeiten geraten durcheinander: Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf eine Abbildung im Erotikmagazin, auf der er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie »Ich« oder »Person« zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss.

      Die Universität
      3.2
    • Der Ort

      Roman

      • 153 pages
      • 6 hours of reading

      Der Beginn der Liebe ist der Beginn der Macht. Die einen kommen in Frage, die anderen nicht. Selbst wenn sie, noch einmal wie Kinder, Gummitwist spielen, wissen sie doch bereits um ihre eigene Schönheit, denkt der Erzähler, der im Zimmer seines verstorbenen Onkels sitzt und an einer „Ortsumgehung“ schreibt, während sie draußen die Landschaft planieren und ganz konkret eine Ortsumgehung bauen. Und in seiner Vorstellung geht er noch einmal einen Spaziergang, den er Jahrzehnte zuvor oft gegangen ist, als das Steinerne Kreuz noch nicht mitten im Ort, sondern noch draußen auf dem Feld mitten in der Wetterau stand. Und als die Mädchen Gummitwist spielten. Er erinnert sich an die Liebe zu Katja Melchior und an die erste Nacht mit dem Mädchen. „Alles war gut. Hätte man mich in diesem Augenblick getötet, wäre ich in einem vollkommen geheilten Zustand zum lieben Gott gekommen …“

      Der Ort
      3.1
    • Das Buch behandelt die Entwicklung innovativer, thermisch aktivierter Gebäudehüllelemente, die aus zementgebundenen Werkstoffen bestehen. Im Fokus steht die Konstruktion einer tragenden Innenschale, die mit ultraleichter, mineralisierter Schaumdämmung versehen ist, sowie einer Vorhangfassade aus dünnen, mikrobewehrten UHPC-Platten. Es wird untersucht, ob diese Bauteile auch als tragende Sandwichelemente realisiert werden können, was neue Perspektiven für nachhaltiges Bauen eröffnet.

      Ultraleichter, zementgebundener Schaum als Kernwerkstoff von Sandwichelementen
    • Die Arbeit untersucht die Skelettbauweise aus kohlenstofffaserverstärkten Thermoplastprofilen und deren wirtschaftliches Potential durch den Einsatz verschiedener Verstärkungsfasern. Dabei werden Kohlenstofffaser-, Glasfaser- und Hybridprofile mit einem Querschnitt von 10 mm x 10 mm hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften analysiert. Die Übertragbarkeit dieser Eigenschaften auf reale Bauteile wird sowohl experimentell als auch simulativ überprüft. Zudem wird eine Bewertungsmethodik entwickelt, um geeignete Bauteile für Fahrzeugkarosserien auszuwählen und Optimierungsalgorithmen zur Materialkostensenkung integriert.

      Endlosfaserverstärkte Verbundstrukturen für fortschrittliche Skelettbauweise im Automobilbau
    • Der Kritische Katalog der Luther-Bildnisse 1519-1530 bietet ein vollständiges Verzeichnis aller druckgrafischen und gemalten Porträts von Martin Luther aus dem ersten Jahrzehnt der Reformation. Er liefert umfassende kunsttechnologische Informationen und kontextualisiert die Werke historisch.

      Kritischer Katalog der Luther-Bildnisse (1519-1530)
    • Erlebniswandern Naturpark Fichtelgebirge

      Abenteurer-Touren zwischen Rehau, Bayreuth & Marktredwitz

      Tauchen Sie ein in die „steinreiche Ecke Bayerns“. Der Naturpark Fichtelgebirge bietet zahlreiche Gipfel und abstrakte Felstürme, alte Burgruinen, idyllische Seen und malerisch eingefasste Flussquellen. Bekannte Ziele, wie Europas größtes Felsenlabyrinth auf der Luisenburg und der höchste Berg Frankens – der Schneeberg –, dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Aber auch Geheimtipps, wie beispielsweise der Schanzberg oder die „gluckernde“ Röslauquelle am Osthang des Schneebergs, warten darauf, von abenteuerlustigen Wanderfreunden erkundet zu werden. Bei der Wegführung wurde stets besonders darauf geachtet, diese so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu gestalten. Auf Kies oder Asphalt wandern Sie hier nur selten – es erwarten Sie spannende Touren auf bekannten und unbekannten, aber immer wunderschönen Pfaden. Dieser Wanderführer bietet Ihnen • herrliche Rundtouren • exakte Tourenbeschreibungen • detaillierte Karten mit Höhenprofil • verlässliche GPS-Daten • Infos zu Parkmöglichkeiten • vielfältige Einkehrtipps für zwischendurch

      Erlebniswandern Naturpark Fichtelgebirge
    • Franz Stampfl

      Trainergenie und Weltbürger: Biografie eines Visionärs.

      • 190 pages
      • 7 hours of reading

      Franz Stampfl, geboren 1913 in Wien, war ein talentierter Kunststudent und österreichischer Juniorenmeister im Speerwurf. Er wurde zum Trainer von Olympiasiegern und Weltrekordlern und erlangte internationale Anerkennung in England und Australien. Trotz seiner beeindruckenden Erfolge blieb er weitgehend unbekannt. Seine Geschichte ist jedoch tief mit der Weltgeschichte verwoben. Nach den Nazi-Spielen 1936 wurde er in Österreich gesperrt, in England vom Geheimdienst verhört und schließlich als „feindlicher Ausländer“ nach Australien interniert. Dort entwickelte er sich zum gefragten Coach. Selbst in den letzten 14 Jahren seines Lebens, in denen er kein Gefühl mehr in Armen und Beinen hatte, blieb er ein inspirierender Bewegungslehrer. Er besaß die Fähigkeit, visionäre Ziele zu vermitteln und war unermüdlich in schwierigen Situationen. Bei Besuchen in Österreich wurde er kaum wahrgenommen, obwohl er ein faszinierendes und vielschichtiges Wesen war. Seine Biografie erzählt von den Höhepunkten der Leichtathletik und einem bemerkenswerten Stück Zeitgeschichte, das zeigt, wie ein einfacher Mann mit unerschütterlicher Willenskraft das Unmögliche erreichte. Chris Chataway und Roger Bannister würdigen sein Vermächtnis und seine inspirierende Botschaft, die Grenzen zu überwinden.

      Franz Stampfl
    • Der Teufel

      Roman | Das Buch zum untergegangenen Leitmedium Fernsehen

      • 247 pages
      • 9 hours of reading

      Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau … Willkommen in der Welt der Guten und der Bösen! Wir schreiben die siebziger und achtziger Jahre, die Zeit des Blauen Bocks: Onkel J. sitzt vor den Nachrichten und versteht auf paradiesische Weise nichts, derweil seine geliebte Mutter während des schier endlosen ersten Golfkriegs älter und älter wird. Mittendrin hat Andreas seinen ersten linksutopisch unterfütterten Sex bei Räucherkerzenduft, und zu Besuch kommt das Tante Lenchen, das die DDR unverdrossen für das bessere System hält. Nicht zu vergessen Saddam Hussein: Eben noch im Kampf gegen dämonische Regime unterstützt, dann plötzlich selbst zum Teufel geworden. Wie konstruiert man das: Gut und Böse? Und aus was genau besteht eigentlich jugoslawisches Hackfleisch? Wie wir untergehen im täglichen Meinungswettstreit, wie wir einem Überblick ständig ferngehalten werden, wie wir diesen Überblick vielleicht sowieso nie bekommen können, davon handelt Der Teufel, Andreas Maiers neuer, abgründiger, maliziös-witziger Roman.

      Der Teufel
    • Direct Access Trading

      Die neue Generation des Wertpapierhandels

      • 410 pages
      • 15 hours of reading

      With invoice - Shipment from Germany

      Direct Access Trading