Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher was a German theologian and philosopher renowned for his influential efforts to reconcile Enlightenment criticisms with traditional Protestant orthodoxy. His work significantly shaped the evolution of Higher Criticism and laid foundational elements for the modern field of hermeneutics. Often referred to as the "Father of Modern Protestant Theology," his profound impact continues to resonate in subsequent Christian thought.
The revised translation by Terrence Tice presents Friedrich Schleiermacher's influential exploration of Christian theology, detailing its foundational concepts and the cohesive nature of theological work. This volume serves as a comprehensive guide to understanding the essence of Christian thought and its systematic approach, reflecting Schleiermacher's significant contributions to the field in the nineteenth century.
Focusing on the significance of sermons in Schleiermacher's work, this book explores his theology as it manifests within community worship. It highlights his Passion sermons, challenging the notion that his interest in the cross is minimal. Through these sermons, Schleiermacher engages with themes of community, atonement, history, creation, and Scripture, ultimately conveying the God-consciousness of the Redeemer. This accessible examination reveals how his preaching serves as a vital means of fostering belief in the One who died for humanity.
Diese Ausgabe beinhaltet alle Einleitungen Schleiermachers zu seinen Übersetzungen der Dialoge Platons, außerdem Auszüge aus den Nachschriften der Vorlesungen Schleiermachers über Platon und Sokrates von 1819-1823. Es handelt sich um eigenständige und seinerzeit bahnbrechende Interpretationen zu Aufbau, Form und Datierung der Dialoge, in denen Schleiermacher auch den zusammen mit Friedrich Schlegel entdeckten philosophischen Grund darlegt, warum Platon für die schriftliche Entfaltung seiner Philosophie die literarische Form des Dialogs wählte.
In seinen Vorlesungen über Dialektik entwickelt Schleiermacher (1768-1834) die Grundlegung eines eigenständigen Systementwurfs, der sich von Fichte und Schelling abgrenzte und zu dem Hegelschen in Konkurrenz trat. Die erste Vorlesung von 1811, entwicklungs- und wirkungsgeschichtlich besonders interessant, wird hier erstmals vollständig rekonstruiert.
This translation of Plato's 'The Republic' is based on the assumption that he intended these dialogues to sound like conversations - although conversations of a philosophical sort.
Der genaue Charakter dieser Schrift, die Grenzen neu zieht (so zwischen Metaphysik und Moral auf der einen und Religion auf der anderen Seite), aber auch überschreitet (so im literarischen Genus), läßt sich indessen nur schwer bestimmen. Die Reden waren Schleiermachers literarischer Erstling. Ihre Abfassung fällt in die Zeit der intensiven Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friedrich Schlegel, sie zeugen aber bereits von der Eigenständigkeit und Originalität der Schleiermacherschen Gedanken innerhalb des frühromantischen Freundeskreises. Die Entschiedenheit, mit der Schleiermacher die Religion von der Philosophie trennt, verbietet es, die Reden umstandslos als einen philosophischen Text zu lesen. Doch diese Trennung verliert dort an Schärfe, wo er die Religion ausdrücklich ins Verhältnis zur Philosophie setzt und nicht nur die Philosophie betreffende Thesen vertritt, sondern auch philosophische Positionen für sein Religionsverständnis vereinnahmt. Dies geschieht vor allem dort, wo die Religion als 'Gefühl des Unendlichen' bzw. 'Sehnsucht' nach dem Unendlichen spekulative Bedeutung erlangt. Die Religion, so führt Schleiermacher aus, bilde das 'Gegengewicht' zu dem »Triumph der Spekulation […], dem vollendeten und gerundeten Idealismus«, indem sie ihn »einen höheren Realismus ahnden läßt als den, welchem er so kühn und mit so vollem Recht sich unterordnet«.
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Herausgegeben und mit einem Nachwort von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz
120 pages
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Von Flaubert bis Modiano lesen wir viele Bücher in Übersetzung, doch stellen sich Fragen zur Authentizität des Textes – ist es der Autor oder der Übersetzer, den wir lesen? In der Diskussion über literarisches Übersetzen fallen oft die Namen Walter Benjamin und Friedrich Schleiermacher. Während Benjamins Essay 'Die Aufgabe des Übersetzers' (1923) weit verbreitet ist, bleibt Schleiermachers Abhandlung 'Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens' (1813) oft unzugänglich, obwohl sie häufig zitiert wird. Diese Neuausgabe schließt eine bedeutende Lücke in der Übersetzungstheorie. Elisabeth Edl und Wolfgang Matz haben den Text nach dem Erstdruck von 1838 neu ediert. Ihr ausführliches Nachwort beleuchtet die Relevanz von Schleiermachers Ideen für die Übersetzbarkeit großer Literatur, gestützt auf jahrzehntelange praktische Erfahrung im Übersetzen von Prosa und Poesie. Die zentrale Frage, wie sehr eine Übersetzung dem Inhalt und der Form eines literarischen Textes verpflichtet ist, wurde durch Schleiermacher klargestellt: Eine Übersetzung kann nur dann als literarisch gelten, wenn sie die Sprache des Originals berücksichtigt. Hans Magnus Enzensberger bringt es auf den Punkt: „Was nicht selber Poesie ist, kann nicht Übersetzung von Poesie sein.“
Das Hauptwerk Schleiermachers wird hier in einer Studienausgabe vorgelegt. Sie enthält die kritische Edition seiner Glabenslehre in der Textgestalt der Kritischen Gesamtausgabe (KGA I/13, 1-2). Grundlage dieser Edition ist der Originaldruk von 1830/31, der erstmals mit dem 1980 wieder aufgefundenen eigenhändigen Manuskript Schleiermachers verglichen wurde. --Back cover.