Auf Schinkels Spuren
- 96 pages
- 4 hours of reading






Traumstrände und eine wildromantische Natur voller Überraschungen zeichnen die Landschaften auf der Halbinsel Fischland, Darß und Zingst aus, die Seefahrer und Künstler seit jeher angezogen hat. Ein Wald, der auf Meeresboden gewachsen ist, eine Boddenlandschaft von ganz eigenem Zauber, Dörfer und Städtchen mit einer bewegten Geschichte im Grenzland zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Backstein- und Seefahrerkirchen, Galerien und Ateliers im Künstlerdorf Ahrenshoop sind nur einige Beispiele für die Vielfalt dieser markanten Ostsee-Region. Den Bewohnern und dem Land widmen der Autor Bernd Schiller und der Fotograf Toma Babovic ein liebevolles Porträt, das wohl jeden Leser zu dem Entschluss führt, dieses Stück Erde einmal zu besuchen oder stolz auf seine heimatliche Umgebung zu sein.
Weimar hat dem Besucher viel zu bieten: Gebäude und Parks, Informatives und Erbauliches. Die reizvollen alten Gassen, Straßen und Plätze sind umgeben von Grün und werden durchflossen von der Ilm. Vor allem aber ist Weimar die Stadt der Klassiker: Johann Wolfgang von Goethe prägte sie als Geheimrat des Herzogs Carl August wie auch als Dichter und Gelehrter gleich doppelt. Ihm gleichrangig war Schiller: In zahlreichen Gedenkstätten und in der ganzen Atmosphäre der Stadt findet die überragende Bedeutung der beiden großen Klassiker ihren Ausdruck. Aber auch andere große Künstler wie Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Richard Strauss, Henry van der Velde, Lyonel Feininger und Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses, hinterließen ihre Spuren. Diese Bildreise führt zu den Stätten einer großen Vergangenheit, die heute noch in den Details des Stadtbilds, an Gebäuden und in Parklandschaften nachwirkt. Das Buch regt an zu einer Reise in das historische Weimar der deutschen Klassik, aber auch zu den Kulturdenkmälern aus anderen Epochen der Geistesgeschichte. Der Text von Irina Kaminiarz und Hans Lucke sowie die großformatigen Fotos von Toma Babovic zeigen die Schönheiten der Vergangenheit und machen zugleich deutlich, dass auch das Weimar der Gegenwart immer eine Reise wer ist.
„Ich komme nach Leipzig“, sagte einst Gotthold Ephraim Lessing, „an einen Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann.“ Die sächsische Boom-Metropole bietet als Stadt der kurzen Wege Tradition und Innovation auf engstem Raum. Edgar S. Hasse schildert unterhaltsam und kenntnisreich die Entwicklung der Messe- und Buchstadt, führt zu Bachs Thomaskirche, Goethes Auerbachs Keller oder zur Nikolaikirche, die zum Symbol der friedlichen Revolution in der DDR wurde. Ein „Who is Who“ der wichtigsten histo-rischen Persönlichkeiten vervollständigt den dreisprachigen Band. Die großformatigen Farbfotos von Toma Babovic laden zum Entdecken der Messestadt ein.
In Bremen hat sich in den letzten zehn Jahren vieles gewandelt: neue Gebäude sind entstanden, alte wurden umgebaut, erweitert und einer neuen Nutzung übergeben, wie z. B. die Häuserzeile und die Promenade an der Schlachte - heute einer der Hauptanziehungspunkte der Freizeitgestaltung für Bremer und Nicht-Bremer. Oder das Universum: neben dem, das alle kennen, gibt es jetzt auch eines gleich vor Ort. Im vorliegenden Band dokumentieren Bremens renommierte Fotografen diese Entwicklung. In acht Kapiteln zeigen sie ihre ganz spezielle Sicht auf unsere Stadt - jeder künstlerisch erstklassig, mit einem anderen Blickwinkel, einer neuen Perspektive. So ergeben sich überraschende neue Ansichten - Bilder, bei denen der Ansässige stutzt und denkt: „Da war ich doch schon mal, aber wo war das doch gleich?“ Bilder, die aber gleichzeitig dem Ortsunkundigen zeigen: „Dies ist Bremen, und Bremen ist schön mit all seinen alten und neuen Seiten.“ Denn das vorliegende Buch zeigt nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern es öffnet darüber hinaus die Augen für die Details im städtischen Alltag, für das neue Bild unserer Stadt. Es zeigt klassische touristische Ziele, moderne Wirtschafts- und Industrieunternehmen, kulturelle Stätten und ihre Entwicklung, Kuriositäten der Hansestadt, aber auch Feste, Bräuche und die Vergnügungen im nächtlichen Bremen.
Bild-Text-Band mit Fotos der Wohnorte Reuters und seiner Heimat, verbunden mit einer Einführung in Leben und Werk des deutschen Dichters (1810-1874).
Deutschlands kleinstes Bundesland, die Hansestadt Bremen mit Bremerhaven, kann mit weltbekannten Wahrzeichen aufwarten: Wer kennt nicht den Roland vor dem gotischen Rathaus oder die Bremer Stadtmusikanten? Weniger prominent, doch nicht minder sehenswert sind der Schnoor, ein historisches Altstadtviertel, das vom Leben der kleinen Leute in vergangenen Jahrhunderten zeugt, und die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erbauten Gebäude der Böttcherstraße, die der Bremer Kaffeekönig und Kunstmäzen Ludwig Roselius errichten ließ. Ursprünglich ein Bischofssitz – das „Rom des Nordens“ –, entwickelte Bremen sich seit der Hansezeit zu einer Kaufmannsstadt mit weltweiten Handelsbeziehungen. Auch heute noch sind Handel und Schifffahrt prägend für die Hansestadt und die kleinere Schwester Bremerhaven, die durch die Weser, ihre gemeinsame Lebensader, verbunden sind. Birgid Hanke beschreibt in ihrem informativen Text nicht nur die herausragenden Sehenswürdigkeiten, sondern animiert auch zum Einfühlen in die Bremer Lebensart und gibt Tips für die Freizeit. Die großformatigen Fotos von Toma Babovic laden den Betrachter ein, die Streifzüge durch Bremen und Bremerhaven nachzuvollziehen
Ein Fachwort hat in den letzten Jahren den deutschen Tourismusmarkt erobert: Weserrenaissance. Eine Straße zur Weserrenaissance besteht seit 1989, nun kommen Radwege hinzu. Aber was bedeutet dieser Begriff? Der ehemalige Direktor des Weserrenaissance-Museums in Lemgo informiert über die Entwicklung der faszinierenden Baukunst des 16. Jahrhunderts, die in der Region zwischen Osnabrück und Hannover, Bremen und Kassel besonders aufwendig gestaltet ist. Charakteristische Giebel, malerische Türme, eindrucksvoll ausgestattete Säle und verspielte Kirchen sind typisch für diese wirtschaftlich und politisch bedeutende Region an der Weser. Die Anfänge dieses Kunststils gehen auf die Jahre um 1525 zurück, als in Deutschland über den rechten Glauben gestritten wurde; das Ende bereitete 1618 der Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Dazwischen lag eine Blütezeit der Kunst, Baukunst und Buchkunst. Bücher und gedruckte Bilder verbreiteten das Wissen von der Antike und der Renaissance in dieser Region. Paderborn, Hameln, Minden, Bremen, Bückeburg, Detmold und Lemgo mit seinem Weserrenaissance-Museum sind nur einige Stationen auf dieser Reise in die bedeutendste Epoche des Weserraums. Zahlreiche großformatige und farbige Abbildungen stellen die berühmtesten Baudenkmäler dieses facettenreichen Kunststils vor.
Paula Modersohn-Becker gehört zu den bahnbrechenden Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Spuren ihres Werkes führen nach Worpswede und Paris. Ihre Bilder schlagen gleichsam eine Brücke zwischen dem idyllischen Künstlerdorf am Rande des Teufelsmoors und der Weltstadt an der Seine. Als die Künstlerin 1907 im Alter von nur 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes, starb, hinterließ sie ein umfangreiches Werk: 400 Gemälde und ein Vielfaches an Zeichnungen bezeugen ein erfülltes Künstlerinnenleben, das sich gegen viele Widerstände durchsetzen musste. Anna Brenken würdigt diese große Malerin in einem sachkundigen und einfühlsamen Text, der durch die faszinierenden großformatigen „Lichtbilder“ von Toma Babovic, historische Aufnahmen und Gemälde ergänzt wird.
Franken – ein Name. der Erinnerungen weckt an jenen germanischen Stamm, der im 5. Jahrhundert aufbrach, das Frankenreich zu gründen. Hier sangen die bekanntesten Minnesänger, von hier aus zogen Kreuzritter ins Heilige Land. Hier tobte die Reformation am heftigsten, brannten die Hexenscheiterhaufen am höchsten. Hier feierten aber auch die absolutistischen Kleinfürsten in aller Pracht das Zeitalter des Barock und des Rokoko. Der Autor Josef-Thomas Göller lädt zu einer Rundfahrt zu den Kunstwerken Tilman Riemenschneiders an der Romantischen Straße ein. Er führt auch in die Städte Bamberg, Würzburg und Nürnberg, in die Fränkische Schweiz, in die schöne Kaspar-Hauser-Stadt Ansbach, auf die Veste Coburg, ins Bayreuth Richard Wagners und natürlich in alle berühmten und romantischen Wein- und Bierorte dieser Region. Diese erfreut den Menschen mit ihren kulturellen und landschaftlichen Schätzen ebenso wie mit den kulinarischen Besonderheiten, die sie bereit hält. Die brillanten Farbfotos von Toma Babovic lassen diese Bildreise durch eine der schönsten deutschen Landschaften zu einer wahren Entdeckungstour werden.
Befrachtet mit Tradition der preußischen Gloria, geschmäht als ein Hort reaktionärer Geschichte, aber auch gepriesen als ein Arkadien der schönen Künste, gelobt als ein Ort des stillen vornehmen Lebens in einer der schönsten Landschaften Deutschlands – so widersprüchlich ist das Bild, das Potsdam bietet. In den Farbfotos von Toma Babovic wird die Wirklichkeit dieser umstrittenen Stadt, wie sie heute ist und wie die Historie sich in ihr spiegelt, deutlich; im vorurteilsfreien Text von Alexander Rost wird nicht nur der übliche Sightseeing-Blick auf Schlösser und Parks geworfen. Potsdam als Schatz- und ein bisschen auch als Schreckenskammer der Vergangenheit und das Potsdam, das seine Zukunft zu gewinnen hat, sind in diesem Buch vereint: zum Anschauen, Lesen, Nachdenken.
Vor über siebzig Jahren konstatierte Walter Rathenau: „In Berlin ist immer Gründerzeit.“ – Diese Aussage trifft noch immer zu. Denn Berlin ist nicht, Berlin ist ständig im Wandel. Aus den Brachen der Hauptstadt wächst mit Potsdamer Platz und Regierungsviertel ein neues Zentrum, das Leben pulsiert zwischen Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt und Hackeschen Höfen. Drehscheibe zwischen Ost und West, multikulturelles Versuchslabor, preußisch klassizistische Schlösser in englischen Parks, Hinterhöfe und märkische Seen, Straßenschlachten und „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“… Berlin ruft die unterschiedlichsten Assoziationen hervor – was ist das für eine Stadt, wie lebt man in ihr? Das Buch fügt Mosaiksteine zusammen, zeigt die vielen verschiedenen Gesichter Berlins, beschreibt seine bewegte Geschichte von der kleinen mittelalterlichen Händlersiedlung an einer Furt durch die Spree über die barocke Residenz der Hohenzollern bis zur modernen Weltstadt zwischen heute und morgen.
Begleitet von herrlichen großformatigen Aufnahmen des Fotografen Toma Babovic beschreibt der in Dresden aufgewachsene Journalist und Autor Matthias Gretzschel den landschaftlichen und kulturellen Reichtum Sachsens. Er erzählt von den Wechselfällen der Geschichte und dem Schicksal der Menschen. Neben den berühmten Reisezielen wie Dresden, Leipzig, Meißen, dem Erzgebirge und dem Elbsandsteingebirge führt diese Bildreise auch in Gegenden, die zwar weniger bekannt sind, die jedoch oft unerwartete Sehenswürdigkeiten bereithalten. Sachsen entdecken – dazu soll dieses informative und zugleich unterhaltsame Buch anregen.
Das Schaumburger Land ist nach der hoch über dem Wesertal gelegenen Schaumburg benannt. Es bietet weite Ausblicke in das Norddeutsche Tiefland, auf das Steinhuder Meer, in die Täler von Flüssen und Bächen. Die Städte, darunter bekannte Orte wie Stadthagen, Bückeburg und Rinteln, sind genauso reich an Sehenswürdigkeiten wie die kleinen Dörfer. Die größten Schlösser waren Residenzen der Schaumburger Fürsten, die das politisch lange eigenständige Land regierten. Der kenntnisreiche Text von Hansjörg Küster nimmt den Leser mit in das Land zwischen Hannover und Minden, in dem man so gut wie alles findet, was Mitteleuropa auszeichnet: weite Ebenen und schroffe Felsen, Hügel und Berge – und sehr viel Kultur. Ein informatives Glossar von Manfred Würffel nennt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die großformatigen Farbfotos von Toma Babovic zeigen die Schönheit dieser Landschaft.
Goethe war zwar noch jung, aber schon berühmt, als er 1775 auf Einladung des Erbherzogs Carl August nach Weimar kam. Für den Dichter wie für den Landesherrn erwies sich ihre lebenslange Freundschaft, die damals begann, als wahrer Glücksfall. Und Weimar wurde durch Goethe, wo dieser die längste und wichtigste Zeit seines Lebens verbrachte, von einer respektablen und geistig regen Residenz eines kleinen deutschen Herzogtums zu einer Weltstadt der Kultur. Unterhaltsam und informativ führt Matthias Gretzschel durch Goethes Weimar, erzählt wo und wie der Dichter gelebt und gewirkt hat und wem er hier begegnet ist. Begleitet von großformatigen Farbaufnahmen des Fotografen Toma Babovic lädt dieser Band dazu ein, Goethe auf historischem Pflaster zu folgen und dabei dem Genius Loci dieser einzigartigen Stadt nachzuspüren.