Chronik
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Norbert Fischer beschreibt das Marschland an der Nordsee, ein fruchtbares Gebiet zwischen Wildnis und Zivilisation, das vom Meer bedroht ist. Die Landschaft, die durch Deiche und Schleusen geformt wurde, bietet neue Lebensräume für Wasser- und Watvögel und fungiert als dauerhaftes Landschaftslabor, ergänzt durch Fotografien und Karten.
Das elfte Buch der Confessiones führt in die grundlegenden Schwierigkeiten der Frage nach dem Sein der Zeit ein und ist insofern immer noch von systematischem Interesse; es führt zugleich an einer zentralen Frage in das Denken Augustins ein, dem in der Geschichte des abendländischen Denkens eine herausragende Rolle zukommt.
Seit Aurelius Augustinus (354-430), dem bedeutendsten Denker der Spätantike, ist die Rückbindung der Frage nach der Wahrheit an die Frage nach dem Ich, also an die Selbsterkenntnis, ein Grundthema der Philosophie; nach Platon, dem Begründer der abendländischen Philosophie, war Augustinus der zweite große Denker der Antike von bis heute prägender Kraft. In den beiden hier vorgelegten Bänden wird die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte seines Werks von den Anfängen bis in die Gegenwart umfassend und kompetent erfaßt und zur Darstellung gebracht. Im ersten Band wird die direkte Wirkung des Augustinischen Denkens auf seine unmittelbaren und späteren Nachfolger deutlich herausgearbeitet. Der zweite Band gibt Aufschluß über die nachhaltige Spätwirkung des Augustinischen Werks seit Beginn der Neuzeit, die bis in die Gegenwart anhält. Beide Bände empfehlen sich als explizite Kompendien zur Wirkungsgeschichte Augustins und als anregende Wegweiser für das Studium seines Werks nach der Maßgabe des Kenntnisstandes der neueren Forschung.
Der Tod und das Meer - historische und kunsthistorische Perspektiven
Seekriege wurden mit äußerster Brutalität geführt, und die Arbeit an Bord der Schiffe zählte zu den gefährlichsten Berufen. Unfälle, Meutereien und Überfälle traten häufig auf, begleitet von Mangelernährung und fehlender Hygiene, was zu Krankheiten führte. Auch an Land war man vor den Gefahren des Meeres nicht sicher; Sturmfluten bedrohten die Küstenbevölkerung. Heute ist der maritime Lebensraum durch Klimawandel und Verschmutzung gefährdet. Die Ambiguität zwischen Faszination und Schrecken, Abenteuer und Desaster im Verhältnis von Mensch und Meer spiegelt sich in der Literatur und bildenden Kunst wider. Dieses Buch dokumentiert die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Tagung, die das Wechselverhältnis in kultur-, wirtschafts- und sozialhistorischer Perspektive diskutierte. Zudem gewährt es Einblicke in eine gleichnamige Ausstellung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die See, aus der das Leben stammt, war und ist ein gefährlicher Ort, der unzählige Leben kostete. Stürme und Schiffbruch sind untrennbar mit der Schifffahrt verbunden. Dieses Werk beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Meer, die von Faszination und Schrecken geprägt ist.
Seit Aurelius Augustinus (354-430), dem bedeutendsten Denker der Spätantike, ist die Rückbindung der Frage nach der Wahrheit an die Frage nach dem Ich, also an die Selbsterkenntnis, ein Grundthema der Philosophie; nach Platon, dem Begründer der abendländischen Philosophie, war Augustinus der zweite große Denker der Antike von bis heute prägender Kraft. In den beiden hier vorgelegten Bänden wird die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte seines Werks von den Anfängen bis in die Gegenwart umfassend und kompetent erfaßt und zur Darstellung gebracht. Im ersten Band wird die direkte Wirkung des Augustinischen Denkens auf seine unmittelbaren und späteren Nachfolger deutlich herausgearbeitet. Der zweite Band gibt Aufschluß über die nachhaltige Spätwirkung des Augustinischen Werks seit Beginn der Neuzeit, die bis in die Gegenwart anhält. Beide Bände empfehlen sich als explizite Kompendien zur Wirkungsgeschichte Augustins und als anregende Wegweiser für das Studium seines Werks nach der Maßgabe des Kenntnisstandes der neueren Forschung.
75 Jahre Bremischer Deichverband am linken Weserufer
Mit "Liebe" und "Freiheit" sind Phänomene angesprochen, die alle endlichen Vernunftwesen von Natur aus zu bedenken haben, die alle Menschen als endliche Sinnen- und Vernunftwesen angehen und die auch laut der Botschaft des christlichen Glaubens zu beachten und zu befördern sind. Das kann im Blick auf die Philosophen erläutert werden, deren Gedanken im vorliegenden Band exemplarisch im Nachklang zu philosophischen Seminaren in Kloster Weltenburg und Tagungen in der Akademie des Bistums Mainz ins Auge gefaßt sind. Dazu werden Gedanken von Augustinus, Meister Eckhart, Immanuel Kant, Blaise Pascal, Spinoza, Friedrich Nietzsche, Emmanuel Levinas und Jean-Luc Marion betrachtet. Die heutige Zeit bedarf aus inneren und äußeren Gründen neuer philosophisch-theologischer Reflexion, die sich auf den philosophisch bedachten christlichen Glauben beziehen läßt, wobei die Besinnung auf Liebe und Freiheit in der Orientierung an großen Denkern hilfreich ist. Ohne wahre Liebe und Freiheit, die auch »Verantwortung vor Gott« nach sich zieht, ist das Sein der Menschen laut den hier vorgelegten Texten nicht zu denken
Kulturwissenschaftliche Erkundungen an Nord- und Ostsee
Runde Geburtstage sind etwas ganz Besonderes. Und bedeuten für jeden sein ganz eigenes Stück Zeitgeschichte. Für alle, die auf der Suche nach einem individuellen Geschenk für diesen besonderen Anlass sind, gibt es die Jubiläums-Chroniken. Diese seit Jahren bekannten und beliebten Bände erscheinen dieses Jahr in einem neuen Design! Die neue hochwertige und exklusive Ausstattung betont den anspruchsvollen Geschenkcharakter dieser besonderen Bücher.
Hamburg – wie keine andere prägt die Stadt seit Jahrhunderten den Norden Deutschlands. Sie ist Tor zur Welt und Metropole, und doch immer einzigartig durch ihre Häuser, ihre typische Lebensart, vor allem jedoch durch ihre Menschen. Denn wer sonst hat Hamburg zu der Stadt gemacht, die sie heute ist? 100 der bedeutendsten Hamburger und Hamburgerinnen hat der Autor Norbert Fischer versammelt, vom Gründer bis hin zu ›lebenden Legenden‹ der Stadt. In bildreichen und informativen Einzelporträts entsteht dabei ein Gesamtblick auf 1200 Jahre bewegte Geschichte einer Stadt und ihrer Menschen. Blättern Sie rein und lernen Sie sie kennen!
Das gibt es nur im Norden! Was ist eigentlich Knallköm? Wer war Martje Flor? Und wie macht man Schraderpuffer? „Das kleine Lexikon“ kennt die Antwort auf diese und viele weitere Fragen: Es erklärt schleswig-holsteinische Traditionen, bedeutende Orte, berühmte Persönlichkeiten und alles, was den Norden ausmacht. Einige dieser Begriffe sind schon ein paar Jahrhunderte alt, andere erst kürzlich hinzugekommen – gemeinsam aber machen sie das Besondere an Schleswig-Holsteins Land und Kultur aus. Mit vielen farbigen Abbildungen lädt dieses kleine Lexikon Sie ein, sich auf eine Entdeckungstour durch den Norden zu machen!
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen thematisieren Bilder und Vorstellungen der Nordseeküste. Neben theoretischen Reflexionen über das Konstrukt 'Küste' widmen sich Fallstudien der Küste in Malerei und Tourismus, biografischen Küstenlandschaften sowie der Inszenierung des maritimen Todes. Die Inhalte umfassen die Entwicklung der Küstenlandschaft an der Nordsee sowie die Unterscheidung zwischen Naturlandschaft und Kulturlandschaft, mit einem Fokus auf die soziale Konstruktion der Nordseeküste. Zudem wird das Bild der Küste in der holländischen Landschaftsmalerei des 16. und 17. Jahrhunderts untersucht. Diskussionen um den Küstenschutz im 17. und 18. Jahrhundert werden ebenfalls behandelt. Ein weiterer Aspekt ist die Gedächtnislandschaft der Nordseeküste und die Inszenierung des maritimen Todes. Es werden gefährliche Existenzen thematisiert sowie die maritime Denkmals(er)findung in Carolinensiel. Die touristische Konstruktion der Nordseeküste wird analysiert, einschließlich der Visualisierung und Vermarktung der Nordfriesischen Inseln durch Postkarten. Schließlich werden biografische Küstenlandschaften und Perspektiven der Küstenforschung beleuchtet.
Es war der Hamburger Geograf Richard Linde, der im Jahre 1908 das Elbe-Weser-Dreieck bereiste und beschrieb. Knapp 100 Jahre später werfen Wissenschaftler au unterschiedlichen Fachgebieten einen neuen Blick auf diese Region: auf Natur und Landschaft, Handel und Verkehr, Agrarwirtschaft und Industrie, Politik und Gesellschaft, Kunst und Literatur, auf kulturelle Mentalitäten. Dies alles gehört zur Geschichte und zur Gegenwart der Niederelbe. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Menschen, die an und mit dem Fluss Elbe lebten und leben.