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Eva Gesine Baur

  • Lea Singer
August 11, 1960
Mozart
Die Göttinnen des Jahrhunderts
Amor in Venedig
Und danach?
Einsame Klasse
Rococo
  • Maria Callas

    Die Stimme der Leidenschaft

    Eine Jahrhundertstimme, die bis heute berührt, und eine Ikone weit über die Musikwelt hinaus: Maria Callas verkörperte wie keine andere Sängerin das Wesen der Oper – Passion, Pathos, Leidenschaft. In dieser eindrucksvollen Biographie beleuchtet Eva Gesine Baur das Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin, die alles für ihre Kunst gab. Nach Callas' denkwürdigem Auftritt als Medea an der Scala war die Opernwelt verändert; es gab nun eine neue Zeitrechnung: vor Callas und nach Callas. Sie durchbrach Konventionen und brillierte vor allem in tragischen Rollen, vereinte technische Perfektion mit einer Intensität, die tief berührte. Doch die Risse und Widersprüche, die sie in ihren Figuren offenbarte, spiegelten auch ihr eigenes Leben wider. Baur beschreibt Callas' Konflikte mit ihrer Mutter, ihren unstillbaren Hunger nach Liebe und Anerkennung, ihren unermüdlichen Aufstieg und die Jahre ihres größten Ruhms. Die Biographie thematisiert die Skandale, die sie begleiteten, sowie die Männer in ihrem Leben: ihre unglückliche Ehe, die tragische Liebe zu Aristoteles Onassis und ihre Schwärmereien für Luchino Visconti und Pier Paolo Pasolini. Callas' dramatisches Leben und ihre tragische Kunst sind untrennbar miteinander verbunden und machen sie bis heute unvergessen.

    Maria Callas2023
    3.9
  • Einsame Klasse

    Das Leben der Marlene Dietrich

    • 576 pages
    • 21 hours of reading

    Vamp, Diva, Legende: Es sind immer dieselben Begriffe, die mit Marlene Dietrich verbunden werden und den Blick auf sie verstellen. Diese Ausnahmeperson war widersprüchlicher, moderner und kompromissloser als jeder andere Hollywoodstar. Doch was diese Frau so außergewöhnlich machte, zeigt sich erst, wenn sie in ihrer Zeit gesehen wird. Marlene Dietrich zog Hosen an, als Frauen dafür auf offener Straße Prügel ernteten. Sie holte ihr Kind nach Hollywood, als Muttersein das Aus für einen erotischen Filmstar bedeutete. Sie widerstand den Lockrufen Hitlers, als viele ihrer Kollegen umfielen. Und sie begann in einem Alter eine zweite Bühnenkarriere, in dem andere für immer abtraten. Eva Gesine Baur hat sich auf die Fährte einer Persönlichkeit begeben, die sich systematisch dem Zugriff entzog und immer noch Rätsel aufgibt: Wie konnte eine Frau, deren Liebhaber Erich Maria Remarque, Gary Cooper, Jean Gabin, John F. Kennedy und Yul Brynner hießen, sich als nicht schön bezeichnen? Warum zweifelte sie an ihren schauspielerischen Fähigkeiten? Wie kam es, dass diese umschwärmte Diva ein Leben lang über Einsamkeit klagte? Und was war der Grund dafür, dass der Mensch, den Marlene Dietrich am meisten liebte, ihre Liebe nicht zu erwidern imstande war - das einzige Kind?

    Einsame Klasse2017
    5.0
  • Mozart-ABC

    • 147 pages
    • 6 hours of reading

    Von Arznei bis Zypernwein, von Doppelkinn bis Haushund: Eva Gesine Baur eröffnet mit diesem ABC kleine Einblicke ins Alltagsleben des großen Mozart. Sie verrät, warum er sich in Mailand Leberknödel und Sauerkraut wünschte, mit fünfundzwanzig keine Perücke mehr tragen wollte, Zahnstocherbüchserl aus Gold nicht mochte, aber die Glasharmonika liebte. Alles Wesentliche über Mozart wurde erforscht, sagt Eva Gesine Baur. Daher hat sie sich hier dem Unwesentlichen gewidmet. Weil es bei Mozart für jeden Bereich Spezialisten gibt, für Mozarts Konstitution, Ätiologie, Symptomatologie und Pathogenese, für die verwendeten Tinten und Notenpapiere, für sämtliche Verschwörungstheorien und Zauberflöten-Deutungen, füllt die Mozart-Literatur Bibliotheken. Doch nachdem es Loriot gelang, Wagners Ring des Nibelungen an einem Abend aufzuführen, fühlte sich die Autorin ermutigt, Mozarts Leidenschaften in ein ABC zu verpacken – liebevoll gestaltet mit handschriftlichen Überschriften und sechsundzwanzig kalligrafischen Zeichnungen von Chris Campe.

    Mozart-ABC2016
  • Emanuel Schikaneder

    • 464 pages
    • 17 hours of reading

    Mozarts letzter Dichter Er ist heute als Verfasser des Librettos zu Mozarts ›Zauberflöte‹ bekannt. Seinen Zeitgenossen war Emanuel Schikaneder (1751–1811) ein Begriff als revolutionärer Theatermacher, waghalsiger Unternehmer und unerschrockener Kampfgeist, der sich mit Goethes berühmtem Schwager Vulpius ebenso anlegte wie mit Kritikern und Obrigkeit. Eva Gesine Baur zeichnet seinen Weg vom Dienersohn zum Multitalent nach und zugleich ein farbiges Bild des Gesellschaftslebens im Wien der Mozartzeit.

    Emanuel Schikaneder2014
  • Mozart

    Genius und Eros

    • 565 pages
    • 20 hours of reading

    Eva Gesine Baur beleuchtet Mozarts dissonantes Leben und zeigt, dass der Schöpfer unvergänglicher Musik auch dunkle Seiten hatte. Bewusst seines göttlichen Talents, war er oft unehrlich, trickreich und intrigant. Er schenkte Glückseligkeiten, konnte aber auch Bösartigkeiten verteilen. Die Biographie versucht, diesen inneren Konflikt zu ergründen. Mozart selbst stellte das Dilemma dar, mit dem sich seine Verehrer und Biographen auseinandersetzen müssen: In seinen Briefen offenbart er menschliche Schwächen, und andere Zeitzeugen zeigen einen Genius, der alles andere als göttlich war. Die Fakten verbieten es, seinen Vater, Salieri oder seine Frau Constanze zu Sündenböcken zu machen. Norbert Elias wies darauf hin, dass es irreführend ist, Werk und Mensch voneinander zu trennen. Wer versteht, wie rastlos seine Mitmenschen den unruhigen Mozart erlebten, erkennt, warum er rund 600 vollendete Werke und 160 Fragmente hinterließ. Sein Leiden an äußerer Hässlichkeit erklärt seine Sehnsucht nach dem Schönen. Baur macht den Widerspruch zwischen Mozarts Wesen und Werk zum zentralen Thema seiner Lebensgeschichte. Dieser Widerspruch spiegelt sich im Eros wider, wie er in Platons «Gastmahl» beschrieben wird, und verbindet Mozart mit der Rastlosigkeit, Tragik und dem Geheimnis des Daseins zwischen dem Überirdischen und dem Irdischen.

    Mozart2014
    3.5
  • Dass er das Libretto zu Mozarts letzter Oper, der Zauberflöte, schrieb, hat seinen Namen unvergesslich gemacht. Seinen Zeitgenossen aber war er aus ganz anderen Gründen ein Begriff: als waghalsiger Unternehmer, revolutionärer Theatermacher und frecher Kampfgeist, der sich mit Goethes Schwager Vulpius ebenso anlegte wie mit Kritikern und der Obrigkeit. Seine Karriere begann ganz unten. Schikaneder war ein Lakaiensohn. Doch er wurde zu einem Universaltalent: Bühnendichter und Theaterdirektor, Tänzer und Regisseur, gefeierter Darsteller des Hamlet und Sänger des ersten Papageno. Kein Theatermann seiner Zeit besaß mehr Instinkt für das Populäre, mehr Sinn für Bühnenmagie durch die neuesten Techniken und Erfindungen, mehr Mut für Experimente. Schikaneders Freilichtaufführungen mit Kutschen, Pferden und Feldlagern, seine Dramen mit brennenden Schlössern und fliegenden Walküren, seine Lustspiele voll Drastik und Erotik machten ihn berühmt. Stärker als die wenigen ganz großen Genies erhellt eine Gestalt wie Schikaneder die eigene Epoche, weil die Achterbahn seiner Existenz durch alle Wirklichkeiten führt, die erbärmlichen, die schrillen und die funkelnden. Zum Schikaneder-Jahr 2012 legt Eva Gesine Baur eine Biographie Emanuel Schikaneders vor, der am 21. September 1812 in bitterster Armut starb.

    Emauel Schikaneder2012
    2.7
  • Chopin oder die Sehnsucht

    • 563 pages
    • 20 hours of reading

    Am 1. März 2010 wurde Chopin 200 Jahre alt. Er war der Liebling der Salons, doch gleichzeitig ein scheuer Mensch. Obwohl er als Frauenheld galt, fühlte er sich oft einsam. Die Leichtigkeit seiner Musik war das Ergebnis harter Arbeit, und seine improvisiert wirkenden Stücke waren detailgenau ausgearbeitet. Eva Gesine Baur beleuchtet Chopins Widersprüchlichkeit und bietet einen ungeschönten Einblick in sein Leben und seine Musik. Zeitgenossen beschrieben ihn als träumerisches Genie und Ästheten, der in den Pariser Salons bewundert wurde. Trotz seines Witzes und seiner Ironie hielt er die Menschen auf Distanz und wurde oft als zu leise wahrgenommen, sowohl als Mann als auch als Pianist. Als Klaviervirtuose bezauberte er sein Publikum, während seine Kompositionen die „süßen Abgründe“ der Romantik verkörperten. Themen wie Heimweh, Sehnsucht und Vergänglichkeit prägten sowohl seine Musik als auch sein Leben. Geboren in Polen, konnte er den Verlust seiner Heimat nie überwinden, trotz seines Erfolgs in Paris und Wien. Seine unglückliche Liebe zu Maria Wodzinska ließ ihn verzweifeln. Am Höhepunkt seines Ruhms, aber verarmt, litt er an Tuberkulose und starb mit nur 39 Jahren. Chopin hinterließ ein beeindruckendes musikalisches Erbe und prägte die Biografien seiner Freunde, darunter Franz Liszt und George Sand.

    Chopin oder die Sehnsucht2010
    4.0
  • Die heikelsten Fragen sind die uralten, ewig wiederkehrenden. Was ist Liebe? Worin besteht ihr Geheimnis? Und was machen jene richtig, die glücklich lieben? Eva Gesine Baur gibt Antworten, indem sie den Leser entführt in Mythen und Träume, Bilder und Worte, Ursprünge und Ausblicke. Sie philosophiert feinsinnig und kenntnisreich über die Liebe: ob sie nun den Unterschied zwischen Amor und Eros erklärt, die Rituale der Liebe beschreibt, die wir immer weniger beherrschen, oder wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen lässt über den Kuss oder die Berührung. So bietet die ›Kleine Philosophie der Liebe von A bis Z‹ eine leichtfüßige Anweisung zu einer schwierigen Kunst – 220 inspirierende Seiten rund um jenes Gefühl, nach dem wir uns am meisten sehnen.

    Eine kleine Philosophie der Liebe von A bis Z2009
  • Amor in Venedig

    Die Stadt der Liebenden - Schauplatz berühmter Affären

    • 296 pages
    • 11 hours of reading

    Ein literarischer Reiseführer, der Venedig im Glanz der Berühmtheiten und der Intensität ihrer Amouren erscheinen lässt Venedig war die Kulisse für unzählige Liebesgeschichten schillernder Berühmtheiten. Ob Richard Wagner, George Sand oder Marlene Dietrich, ob Antonio Vivaldi, Ernest Hemingway oder Erich Maria Remarque: Mit genauem Gespür für die Dramaturgie des Begehrens erweckt Eva Gesine Baur ihre Romanzen zu neuem Leben. Geschickt flicht sie biographische Skizzen in diese intimen Erzählungen ein, und beiläufig wird neben der individuellen auch ein Stück großer Geschichte dieser einzigartigen Stadt sichtbar.

    Amor in Venedig2009
    4.5
  • Freuds Wien

    • 235 pages
    • 9 hours of reading

    In dichten Szenen und menschlich anrührend erzählt Eva Gesine Baur von Freuds Leben in Wien. Sie besucht bedeutende Orte und durchwandert die Stadt auf seinen Spuren. Der Weg führt hinaus in die Heurigenidylle von Pötzleinsdorf, zu eleganten Künstlerwohnhäusern an der Hohen Warte, zur Sternwarte der Universität in der Türkenschanzstraße, zum Alten Israelitischen Friedhof und hinauf zur Himmelstraße, von wo der Blick auf die Stadt sich öffnet, die Freud als sterbenskranker Greis fluchtartig verlassen musste, um den Nationalsozialisten zu entkommen. Freud verband mit Wien eine Art Haßliebe und notierte desillusioniert, dass die Stadt alles getan habe, um der Psychoanalyse fernzubleiben. Dennoch ist Wien heute Ziel für all jene, die Freuds Spuren folgen möchten. Die Berggasse 19, wo er 47 Jahre lebte und praktizierte, beherbergt eine faszinierende Dauerausstellung. Doch Freud lebt in der ganzen Stadt, und viele Orte erinnern an ihn. Baur führt ihre Leser durch Kaffeehäuser, Grandhotels, Straßen und Parks und erzählt die Geschichten, die diese Orte mit Freuds Leben verbinden. Auch seine Zeitgenossen, Freunde und Gegner wie Karl Kraus, Lou Andreas-Salomé und Otto Weininger kommen ausführlich zu Wort. Das Buch ist ein ungewöhnlicher kulturhistorischer Reiseführer durch die Geburtsstadt der Psychoanalyse.

    Freuds Wien2008
    3.4
  • Düfte und Aromen verbinden sich mit Bildern und Klängen. Vivaldis Vier Jahreszeiten der 45-Minuten-CD liefern die Tafelmusik, aufgetischt wird, was nach alten Rezepten seiner Heimatstadt Venedig zubereitet wurde im Sinne der Vier-Jahreszeiten-Küche.§Hinreißende Aufnahmen von Venedig im Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden jeden Venedig-Fan begeistern. Die Jahreszeiten-Gemälde des Venezianers Arcimboldo runden dieses wunderschöne Werk ab.

    Die venezianische Küche im Rhythmus der vier Jahreszeiten2007
  • Rococo

    • 96 pages
    • 4 hours of reading

    With sentiment and emotion prevailing over reason, Rococo was a dramatic and theatrical style. This book contains a selection of important works, mainly paintings, pertaining to this style

    Rococo2007
    3.9
  • Hamlet am Herd

    Das Leben des Eckart Witzigmann

    • 206 pages
    • 8 hours of reading

    Eckart Witzigmann ist ein Hamlet am Herd - einer, der sich und sein Können beständig in Frage stellt. Obwohl er von Anfang an der Beste war, fiel er durch die Gesellenprüfung, weil er es zu genau nahm. Dann holte er als erster Koch überhaupt drei der begehrten Michelin-Sterne nach Deutschland. Sein legendäres Restaurant „Aubergine“ in München war in den 80er und 90er Jahren Wochen im Voraus ausgebucht. Dennoch war der Österreicher zutiefst beunruhigt, wenn ein Gast den Teller nicht ganz leer gegessen zurückließ. Mittlerweile hat Witzigmann 25 Kochbücher geschrieben und kocht bis heute jedes Gericht noch einmal nach, bevor er das Rezept herausgibt. Unter Kollegen wird der „Koch des Jahrhunderts“ als einer der Allergrößten seiner Zunft hofiert. Doch der sagt mit sturer Bescheidenheit: „Der Star ist das Produkt.“ Dieses Buch beschreibt erstmals den Menschen Eckart Witzigmann. Entstanden ist ein sinnliches, amüsantes und ergreifendes Lebensbild, eine Biografie, die mit unbekannten Details überrascht, mit Sachkenntnis überzeugt und durch Einfühlungsvermögen berührt.

    Hamlet am Herd2006
  • Wer am Tisch des knollen-nasigen Mannes Platz nehmen möchte, sollte sich dorthin einladen lassen, wo Mozart selbst zu Gast war, zwischen Rom und Brüssel, London und Prag, Venedig und Paris, München und Brünn. In seiner Geburtsstadt Salzburg kann man ebenfalls auf ihn warten. Als Gastgeber wird Mozart erst in Wien, wo er gegen den Willen seines Vaters mit seiner Frau Konstanze einen gemeinsamen Haushalt gründet. Die Wahrheit über sein Leben als Genießer, seine kulinarischen Vorlieben und Abneigungen sowie die Geschehnisse in seinem Haus während Feiern sind alles andere als idyllisch. Wer sich auf einen Besuch bei Mozart vorbereitet, sollte Folgendes mitbringen: ein gutes Gehör (kein absolutes nötig), Trinkbares wie Madeira oder Champagner, Tierliebe, eine intonationssichere Singstimme, Belastbarkeit im Umgang mit obszönem Vokabular, die Fähigkeit, Musik in Stille zu genießen, Höflichkeit, um einen oft geistesabwesenden Mozart nicht zu stören, Bargeld oder Schecks zur Unterstützung des Meisters und Kenntnisse im Billardspiel. Wer so vorbereitet ist, kann sich auf den Weg machen, um mit dem Mann zu tafeln, den Goethe als „ein Wunder, das nicht zu erklären ist“ bezeichnete. Mozarts Marotten, Schwächen und Vorlieben werden verständlicher, wenn man seine Tafelfreuden und -leiden teilt.

    Zu Gast bei Mozart2005
  • Mozarts Salzburg

    • 173 pages
    • 7 hours of reading

    Die Kulturhistorikerin Eva Gesine Baur nimmt den Leser mit auf einen Spaziergang durch Mozarts Salzburg, besucht das Geburtshaus, die Konzertsäle und die anderen Orte, die für Mozart von Bedeutung waren, und erinnert an die Geschichten, die die Häuser, Gassen und Plätze dem Eingeweihten erzählen. Ein ungewöhnlicher Stadtführer zum Mozartjahr 2006. Salzburg und Mozart: ein Klischee süß wie eine Mozartkugel? In diesem allzu verlockenden Leckerbissen steckt ein bitterer Kern. Denn Mozart hasste die betörend schöne Stadt, die sich heute ihres großen Sohnes rühmt und blendend an ihm verdient. Trotzdem begegnet der Reisende dem Wolfgangus Chrysostomus Gottliebus Mozart auf Schritt und Tritt in dieser Stadt, wo er 1756 geboren wurde. Doch so wenig sich Mozarts Musik demjenigen erschließt, der sie nur konsumiert, so wenig erschließt sich Salzburg denjenigen, die nicht hinter die Fassaden und Kulissen blicken. Mit diesem Buch wird ein Salzburg-Besuch zu einer aufregenden Wanderung durch Abgründe und Hinterhöfe, durch Küchen und Kabinette, durch Sümpfe und lichte Gärten, durch Mozarts Leiden und oft sehr einfache Freuden, durch seine Demütigungen und seine Triumphe. Mozart und Salzburg haben vor allem eines gemeinsam: wer glaubt, sie zu kennen, wird im nächsten Augenblick eines besseren belehrt. Und macht ungeahnte Entdeckungen.

    Mozarts Salzburg2005
  • Venedig verdankt Glanz und Gloria von jeher seinen großen Söhnen. Zumindest kann man es so überall lesen. Dass aber Frauen auf subtile Weise die Geschichte Venedigs mitbestimmt haben, ist die aufregende Entdeckung dieses Buches. In 13 Porträts stellt uns Eva Gesine Baur Frauen vor, die in Venedig lebten und liebten, die mit ihren Gemälden und Gedichten, ihren musikalischen oder wissenschaftlichen Werken oder mit ihrer Darstellungskunst zum Mythos der Serenissima beitrugen. Jeder weiß, wer Antonio Vivaldi war. Aber wer weiß, dass seine Geliebte ein gefeierter Opernstar war namens Anna Girò? Jeder kennt die Gemälde des großen Tizian, wer aber die meisterhaften Pastelle der Rosalba Carriera? Der legendäre Liebhaber Giacomo Casanova ist jedem bekannt. Wer aber hat schon von der klugen Liebenden Veronica Franco gehört? Diese Lebensgeschichten eröffnen uns ein völlig neues Venedig. Fasziniert betreten wir Plätze, Gassen, Häuser und Paläste, die uns vorher entgangen sind und die der Fotograf Thomas Klinger in seinen Bildern stimmungsvoll einfängt. Cosima Wagner Peggy Guggenheim Anna Girò Eleonora Duse Barbara Strozzi Maria Taglioni Cassandra Fedele Angela Zaffetta Sara Copio Sullam Rosalba Carriera Veronica Franco Elena Lucrezia Cornaro Piscopia Caterina Cornaro

    Venedig2005
  • "Mein Geschöpf musst du sein"

    • 430 pages
    • 16 hours of reading

    Vom zweischneidigen Glück, mit einem Genie verheiratet zu sein Die junge Adlige und der wilde Dichter – es war Liebe auf den ersten Blick. Und bis in den Tod. Als sanfte Gattin eines großen Geistes ging Charlotte in die Geschichte ein. Dieses Buch zeichnet ein anderes Bild der berühmten Ehe. Und so steht ein ungewohnter Schiller vor uns – gesehen aus dem Blickwinkel seiner Frau, beobachtet aus großer Nähe, mit allen seinen Schwächen und Marotten. „Eine sinnvolle und anregende Ergänzung zu der üblichen männlich zentrierten Darstellung.“ (Welt)

    "Mein Geschöpf musst du sein"2004
  • Die Genuss-Biografien von Johann & Johann Strauss sind extrem unterschiedlich: Während der Vater, der die Familie sitzen ließ, um zu seiner Geliebten zu ziehen, sich vor allem in Kaffeehäusern aufhielt und dort seine Gäste und sich bewirtete, war der Sohn sehr häuslich und ging möglichst gar nicht aus. Beiden gemeinsam war die Wiener Küche der k.u.k-Epoche: Ungarisches und Italienisches, Böhmisches und Jüdisches aus Galizien mischen sich unter Alt-Österreichisches. Ein »Ramasuri' also, wie es auf Wienerisch heißt - ein wildes Gemisch.

    Geniessen mit Johann & Johann Strauss - das Leben ein Walzer2003
  • Und danach?

    Wie der Tod keine Angst macht

    • 224 pages
    • 8 hours of reading

    „Der Markt verlangt das Verdrängen des Todes als wichtigste aller Fertigkeiten“, hat der bekannte Journalist Herbert Riehl-Heyse kürzlich geschrieben. Und der Markt macht damit Geld: Forever-Young-Programme verkaufen sich weltweit, selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Und die Beauty-Industrie suggeriert erfolgreich, der zeitgemäße Mensch beseitige mit den Spuren des Älterwerdens auch den unangenehmen Gedanken an seinen Tod. Trotzdem wird das Bedürfnis nach einem höheren Sinn, nach Metaphysik und Transzendenz, stärker - so als spürten viele, dass ihr Dasein hohl ist. „Was hat das denn alles für einen Sinn?“, seufzen sie. Ohne jede Sentimentalität und falsches Pathos stellen sich die Autoren Eva Gesine Baur und Wilhelm Schmid-Bode den Fragen, um die wir nicht herumkommen. Während sich Theologen, Philosophen und Esoteriker diesen Themen meist auf schwer verständliche Art widmen, wird hier in einem klaren und erfrischend modernen Stil das angesprochen, was uns alle umtreibt: - Warum kennt der Tod keine Gerechtigkeit? - Was hat das Leben für einen Sinn angesichts des Todes? - Entsteht der Sinn des Lebens dadurch, dass wir an ein Leben nach dem Tod glauben? Dieses Buch möchte zeigen, dass die Beschäftigung mit dem Tod uns nicht etwa traurig stimmen oder gar lähmen muss, dass sie vielmehr das Leben schöner machen kann.

    Und danach?2003
    5.0
  • Leicht gesagt

    • 142 pages
    • 5 hours of reading

    Bei Partys, Einladungen, Betriebsfeiern, Geschäftsessen ist sie gefragt: die hohe Kunst des leichten Gesprächs. Wer weder still vor sich hinschweigen noch als Langweiler verschrien sein will, muß in die Konversation mehr einbringen als: »Das Wetter ist heute wieder ganz ausgezeichnet« oder »Huch, Sie brauchen ja auch schon eine Brille«. Solche Floskeln sind zwar gut gemeint, zeugen aber nicht gerade von Einfühlungsvermögen, Charme oder gar sprühendem Witz und lassen jedes Gespräch bald im Sande verlaufen. Eva Gesine Baur gibt in diesem amüsanten und mit zahlreichen Anekdoten aufgelockerten Buch Anregungen und Tips, wie man ein Gespräch in Gang setzt, am Laufen hält und gekonnt zum richtigen Zeitpunkt wieder beendet. Entscheidend ist die richtige Dramaturgie, denn der Smalltalk braucht Leichtigkeit, er muß tänzeln, schweben, im Tempo variieren.

    Leicht gesagt2001
    2.5
  • Entflammt

    • 159 pages
    • 6 hours of reading

    Ernst, dramatisch, komisch kann die Liebe auftauchen. Sie kann mit einem Schlag alles verändern und unangekündigt wieder gehen. Der Augenblick des Verliebens ist eines der letzten Mysterien; er kann sich in fast jede Form kleiden: Slapstick, Rosenregen oder plötzliches Erkennen. Eva Gesine Baur ist einem Traum auf der Spur - der Liebe, die als Blitzschlag, als zündender Funke ins Leben zweier Menschen tritt. Die Geschichten der jungen und alten, heterosexuellen und homosexuellen, frisch verliebten und lang verliebten Paare zeigen die Liebe in ihrer wahren Bedeutung: als privates Weltereignis. Eva Gesine Baur hat Germanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaften und Psychologie studiert. Sie lebt als freie Autorin in München, schreibt Bücher zu psychologischen, kunsthistorischen und kulinarischen Themen und verfasst Beiträge für Zeitschriften und fürs Fernsehen.

    Entflammt2000
    1.0
  • Badelust für Körper & Seele

    • 191 pages
    • 7 hours of reading

    Die Lust am Baden ist uns angeboren und das Wohlgefühl im Wasser zählt zu unseren Urgefühlen. Es belebt, beruhigt, inspiriert und regeneriert. Daher wird das Baden zunehmend wieder zu einem Kult, der vielfältig interpretiert werden kann. Dieses Buch vermittelt alles, was zur Badelust gehört, und spricht sowohl emotionale als auch rationale Interessen an. Es beschreibt die autosuggestive Wirkung des Badens zu Hause, die Erlebnisse in Erlebnisbädern, die Kommunikation im öffentlichen Bad und die Regeneration, die Heilbäder versprechen. Zudem informiert es über die Technik von Bädern, von antiken Thermen bis zur modernen Avantgarde, und bietet Rezepte für selbstgemachte Badeessenzen und Aromen mit heilender Wirkung. Die Autorin und der Fotograf nehmen die Leser mit auf eine Zeitreise von den antiken Badekulturen bis zu heutigen Badeformen wie dem japanischen Onsen, dem orientalischen Hamam, der finnischen Sauna und dem römischen Dampfbad. Es ist auch eine Kulturreise zu berühmten Bädern wie Marienbad und Baden-Baden, die Künstler zu Meisterwerken inspirierten. Dieses Buch ist ein wunderschöner Geschenkband für Badenixen und Wassermänner, Saunierer, Balneologen, Architekten und alle, die mit der Einrichtung von Bädern und deren gesundheitlicher Anwendung zu tun haben.

    Badelust für Körper & Seele2000
    3.0
  • Glück ist kein Zufall

    • 160 pages
    • 6 hours of reading

    Glück gehabt! Glückskind oder Pechvogel!? Glück hat man oder nicht? Nein. Glück zu haben, ist keine Glückssache. Glück ist machbar, lernbar. Auf der Grundlage von Psychoneuroimmunologie, Psychosomatik, Psychologie und Glücksforschung werden die vier zentralen Lebensinhalte Gesundheit, soziale Beziehungen, Partnerschaft und Sinnfindung beleuchtet. Wissenschaftlich fundiert, aber ganz praktisch orientiert, münden die wissenschaftlichen Informationen in praktische Tipps für einen glücklicheren Alltag.

    Glück ist kein Zufall2000
  • Dessous

    • 128 pages
    • 5 hours of reading
    Dessous1999
  • Der Luxus des einfachen Lebens.

    • 190 pages
    • 7 hours of reading

    Es gibt einen verborgenen Reichtum, nach dem wir uns alle sehnen, den jeder haben kann und doch nicht weiß wie. Denn die einfachen Sachen sind oft die schwersten. Die meisten Schranken errichten wir uns selbst, weil wir von allem zuviel wollen oder uns zuviel aufladen. Der Reichtum der Einfachheit meint Konzentration auf das Wesentliche, nicht Askese. Wer die Kunst des einfachen Lebens kennenlernt, entdeckt, was Luxus sein kann. Wie wertvoll ist ein Nachmittag ohne Fax und Handy, an dem wir unerreichbar sind. Und wie herrlich ist es, sich selbst zu vertrauen und nicht dem siebten Erfolgsseminar. Eva Gesine Baur enthüllt die Geheimnisse des einfachen Lebens und zeigt, wie man durch Loslassen und kluges Auswählen mehr bekommen kann.

    Der Luxus des einfachen Lebens.1999
    2.5
  • Die Göttinnen des Jahrhunderts

    • 296 pages
    • 11 hours of reading

    Als Kind verstand ich noch nicht einmal die Bedeutung des Wortes Filmstar. Audrey Hepburn Romys Lächeln, ein Augenaufschlag der Monroe, das Timbre von Zarah Leander, der kühle Charme der Deneuve: die Momentaufnahmen vom Olymp sind Bilder der Vergangenheit. Diese 27 einfühlsamen Porträts zeigen, was das 'gewisse Etwas' der Diven ausmachte: Erst die widersprüchliche Mischung aus Leid und Leidenschaft, Genie und Banalität, Fehler und Perfektion, Mut und Furcht, Siegeswillen und Naivität verlieh diesen Frauen überirdische Größe.

    Die Göttinnen des Jahrhunderts1999
    4.0