Mascha Kaléko ist eine herausragende Stimme der deutschen Literatur der Weimarer Republik. Ihre melancholischen Gedichte spiegeln das Leben in Berlin wider und thematisieren das Emigrantenleben nach ihrer Flucht 1938. Daniel Kehlmann würdigt zum fünfzigsten Todestag ihre Vielseitigkeit als Dichterin und Kosmopolitin.
Mascha Kaléko Book order (chronological)
Mascha Kaléko was a German-language poet associated with the New Objectivity movement. Her work is characterized by urban lyricism delivered with an ironically tender, melancholic tone. As the only prominent female poet of New Objectivity, she was often compared to her male counterparts, sometimes dubbed the "female Ringelnatz" or "female Kästner." Her poems, also known as "Monday poems," resonate through their unadorned and direct language. Set to music as chansons, they were famously performed by singers like Hanne Wieder and continue to be presented by artists such as Rainer Bielfeldt.






»Jage die Ängste fort« Mascha Kaléko ist der Geschwindigkeit ihrer eigenen Zeit schon entgegengetreten, lange bevor in unserer schnelllebigen Gegenwart das Bedürfnis nach einem achtsameren Leben laut wurde. Dieser Band versammelt viele Gedichte, die bislang nur in der Gesamtausgabe ihrer Werke veröffentlicht wurden, und lässt uns immer neue Facetten der großen Lyrikerin entdecken: Mal verspielt, mal melancholisch, immer lebensklug und pointiert schreibt sie über die kleinen und großen Vergänglichkeiten und reflektiert die existenziellen Fragen jedes Menschen. Eine Lektüre, die zum Innehalten einlädt, uns aufweckt und ins Hier und Jetzt holt.
Das Lieblingsbuch - endlich wieder lieferbar Zärtlich verspielt, oft ungeheuer lustig und voller Sprachwitz sind Mascha Kalékos Kindergedichte: Tiergedichte, Gedichte zum Träumen, als Begleiter durchs Jahr, über Freunde und Familie, Spiel- und Spaßreime. Mascha Kalékos Kindergedichte machen einfach glücklich. Und ganz besonders mit den Illustrationen von Hildegard Müller.
Das Schönste aus den Briefen an ihren Mann »Mascha konnte Chemjos Abwesenheit nicht überleben. Sie waren einfach eine Einheit, nicht Mann und Frau, nicht Bruder und Schwester, von all dem waren sie auch etwas –, aber das Unsagbare und Einmalige war das tiefe und nie unterbrochene Einverständnis in jedem Blick und jedem Augenblick.« Mit diesen Worten beschrieb Suse Weltsch, die älteste und engste Freundin der Dichterin, die Liebe zwischen Mascha Kaléko und ihrem zweiten Ehemann, dem Komponisten Chemjo Vinaver. Ihre zahlreichen Europareisen dokumentierte die Schriftstellerin in ihren Briefen fast akribisch für ihren Mann. Dabei geht es nicht nur um große Gefühle. Banalitäten des Alltags sind ebenso wichtig wie die Auseinandersetzung mit der alten Heimat, aber auch das »Heimwehnach den Temps perdus«. Mascha Kalékos Melancholie und ihr Witz, die man aus den Gedichten kennt, treffen auch in dieser Textform mitten ins Herz.
"Zerreiß deine Pläne. Sei klug und halte dich an Wunder. Sie sind lang schon verzeichnet im großen Plan. Jage die Ängste fort und die Angst vor den Ängsten." In sieben Kapiteln versammelt dieses Bändchen Gedanken über Leben und Tod, Liebe und Freundschaft, den gar nicht so banalen Alltag und immer wieder das Schicksal - eine Art "lyrische Hausapotheke" von Sascha Kaléko, die zum Nachdenken einlädt, Mut macht und amüsiert.
Sämtliche Werke und Briefe: Briefe 1963-1975
mit zahlreichen Faksimiles und Fotografien
- 2028 pages
- 71 hours of reading
Sämtliche Werke und Briefe in drei Bänden
- 2400 pages
- 84 hours of reading
36 Jahre nach Mascha Kalékos Tod erscheint die erste kommentierte Gesamtausgabe ihrer Werke und Briefe in drei Bänden. Band 1 bietet ihre Werke chronologisch, einschließlich unveröffentlichter Texte. Die Bände 2 und 3 enthalten etwa 1250 Briefe, die Einblicke in ihr Leben und ihren Austausch mit anderen Schriftstellern gewähren. Ein Anhang ergänzt die Edition mit Kommentaren und Übersetzungen.
Auch im zweiten Band der Anthologien-Reihe gelingt es Johanna Stange, ihre Leser mitzunehmen auf eine abwechslungsreiche und faszinierende Entdeckungsreise durch die Literatur. Unterhaltsame, nachdenkliche sowie vergnügte Geschichten und Gedichte verschaffen kurzweiliges Lesevergnügen und sind auch ein wunderbares Mitbringsel für Literatur-Liebhaber!
Heinrich Heine: Das poetische Werk
Die Gedichte · Die Erzählungen · Die Memoiren - Erstausgabe
- 1333 pages
- 47 hours of reading
Umfasst in einem Band die Gedichte: Buch der Lieder · Neue Gedichte · Atta Troll. Ein Sommernachtstraum · Deutschland. Ein Wintermärchen · Romanzero. Die Erzählungen: Der Rabbi von Bacherach ·Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski · Florentinische Nächte · Elementargeister · Der Doktor Faust · Memoiren · Testamente.
Tierisch vergnügt
- 216 pages
- 8 hours of reading
»Was war das Leben, Liebster, eh du kamst ...« Mascha Kalékos Verse treffen den Leser immer mitten ins Herz – ganz besonders aber ihre Liebeslyrik. Das kleine, bibliophile Bändchen versammelt Gedichte aus allen Schaffensphasen der Dichterin: aus den frühen Jahren im Berlin der1930er-Jahre, aus dem New Yorker Exil und aus Jerusalem, der letzten Lebensstation, in der viele Texte entstanden, die erst posthum veröffentlicht wurden. Erstmals sind in einer Sammlung von Liebesgedichten auch Texte und Entwürfe aus dem Nachlass enthalten, die bisher nur in der Gesamtausgabe der Werke und Briefe zugänglich waren. So zeigt dieser Band die Lyrikerin in all ihren Facetten – von humorvoll-lockerer Großstadtlyrik bis hin zu den existenziellen Texten der späten Mascha Kaléko.
Mein Lied geht weiter
Hundert Gedichte
Zum 100. Geburtstag am 7. Juni 2007 »Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter«, so schreibt Mascha Kaléko in ihrem Gedicht »Letztes Lied«. Ihren hundertsten Geburtstag nehmen wir zum Anlass, die beliebte Lyrikerin mit einem Geschenkbuch zu feiern, um ihr Lied wieder neu erklingen zu lassen. Herausgegeben wird der Band mit hundert Gedichten von ihrer Erbin und Vertrauten Gisela Zoch-Westphal, die bereits das Mascha Kaléko-Lesebuch ›Die paar leuchtenden Jahre‹ sowie ›In meinen Träumen läutet es Sturm‹ zusammengestellt hat.
Die paar leuchtenden Jahre
Mit einem Essay von Horst Krüger
Das große Mascha-Kaléko-Lesebuch: Gedichte, Chansons, Lieder und Prosatexte. Herausgegeben und mit einer Biographie von Gisela Zoch-Westphal. Das vorliegende Mascha-Kaléko-Lesebuch enthält die Verse, Nonsens-Gedichte und Prosastücke aus den Bänden ›Heute ist morgen schon gestern‹, ›Ich bin von anno dazumal‹, ›Das himmelgraue Poesie-Album‹, ›Papagei und Mamagei‹ und ›Der Gott der kleinen Webefehler‹ sowie die Biographie ›Aus den sechs Leben der Mascha Kaléko‹ von Gisela Zoch-Westphal.
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
Das lyrische Stenogrammheft / Kleines Lesebuch für Große
- 176 pages
- 7 hours of reading
Mascha Kalékos Verse zeichnen sich durch zeitlose Lebensklugheit und eine gelungene Mischung aus Nachdenklichkeit und Humor aus. Ihre Gedichte berühren die Leser direkt und vermitteln tiefgründige Einsichten über das Leben. Kalékos einzigartige Fähigkeit, Emotionen in Worte zu fassen, lässt ihre Werke auch heute noch relevant und ansprechend erscheinen.
Grossstadtliebe
- 123 pages
- 5 hours of reading
Ich bin von anno dazumal
- 86 pages
- 4 hours of reading
Hrsg. u. Nachwort v. Zoch-Westphal, Gisela Zahlr. Federzeichn. u. Notenbeisp.
Aus den sechs Leben der Mascha Kaléko
- 226 pages
- 8 hours of reading
Papagei und Mamagei und andere Verse
- 96 pages
- 4 hours of reading
Der Gott der kleinen Webefehler
- 91 pages
- 4 hours of reading
Spaziergänge durch New Yorks Lower Eastside und Greenwich Village Mit dem Beitrag "Meine Tage mit Mascha Kaléko" von Horst Krüger
Ostdeutsches Lesebuch
vier Jahrhunderte deutscher Dichtung vom Baltikum bis zum Banat
Der Stern, auf dem wir leben
- 112 pages
- 4 hours of reading
Die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde 1907 als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Nach Schul- und Studienjahren in Berlin wurde sie 1930 von Monty Jacobs, einem der Pioniere des deutschen Feuilletons, für die „Vossische Zeitung“ entdeckt. Hier und im „Berliner Tagesblatt“ erschienen jahrelang ihre Gedichte, die sie rasch zu einer literarischen Berühmtheit der alten Reichshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus bekannt machten. Seit 1938 lebte die Dichterin als amerikanische Staatsbürgerin in New York mit ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, und ihrem Sohn Steven, der ihre lyrische Begabung geerbt hat. Mascha Kaléko starb nach jahrelangem Aufenthalt in Jerusalem im Januar 1975 in Zürich.
Papagei und Mamagei und andere komische Tiere
- 89 pages
- 4 hours of reading
Wie's auf dem Mond zugeht
- 54 pages
- 2 hours of reading
Gedichte für neugierige Kinder Mascha Kaléko für Kinder: ein poetisches Juwel! Mit Reimen spielerisch Sprachentwicklung und Fantasie fördern Ein Spaß für Jung und Alt »Da gab's einen Bäcker in Kassel / Der hörte des Nachts ein Gerassel. / Er durchsuchte das Haus / Und fand eine Maus. / - Seitdem gibt es Katzen in Kassel.« Nicht nur lustige Limericks kann man in dem neuen Gedichtband von Mascha Kaléko finden. Auch Abzählverse, ein Schlafliedchen und drei kinderleichte Kochrezepte gehören zu der Sammlung aus heiteren Kindergedichten, die die Autorin ihren »besten Freunden« gewidmet hat: »den Kindern - und ihren Eltern«. Sie alle werden mit Sicherheit ihre helle Freude haben an den wundervollen Reimen über Herrn Schnurrdiburr, Vetter Klaus aus Altona oder Doktor Vielfraß.
Heute ist morgen schon gestern
- 98 pages
- 4 hours of reading
Hrsg. u. eingel. v. Zoch-Westphal, Gisela Mit Federzeichnungen N.-A.
Der Papagei, die Mamagei und andere komische Tiere
- 70 pages
- 3 hours of reading
Ein weiterer Band aus der Reihe „Gedichte für neugierige Kinder” bietet einen unbeschwerten und humorvollen Zugang zur Sprache. Mascha Kaléko zählt zu den eindrücklichsten lyrischen Stimmen der deutschsprachigen Poesie des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger und dreißiger Jahren erlebte sie in Berlin einen kometenhaften Aufstieg und wurde schnell als “Philosophin der kleinen Leute” bekannt. Ihre Gedichte fanden in vielen Zeitungen Platz, und 1933 erschien ihr „Lyrisches Stenogrammheft”, das ihren Durchbruch markierte. Doch schon bald erteilten die Nazis der jüdischen Dichterin Schreibverbot, und 1938 emigrierte sie mit ihrer Familie nach New York. In den fünfziger und sechziger Jahren konnte sie in Deutschland einen Teil ihres alten Ruhms zurückgewinnen. Kaléko war sich stets bewusst, dass sie Lyrik für den Alltag, sogenannte “Gebrauchsgedichte”, verfasste. Ihre Gedichte, die sich reimen und einen heiter-melancholischen Grundton haben, fanden großen Anklang. In den fünfziger Jahren entstanden zwei Gedichtzyklen für ihren Sohn Steven. „Der Papagei, die Mamagei und andere komische Tiere” sind ihm und “verspielten Kindern sämtlicher Jahrgänge” gewidmet. Verena Ballhaus hat diese Texte mit ihrem eigenen Witz illustriert und die leise Ironie in ihren Zeichnungen gekonnt hervorgehoben. Das Buch erschien erstmals 1961 im Fackelträger Verlag.
Verse für Zeitgenossen
- 78 pages
- 3 hours of reading
Ganz alltägliche Gedichte – voller Gefühl, Ironie und Heimweh. Mascha Kalékos Gedichte von Liebe, Abschied, Einsamkeit und Sehnsucht sind von jener «aufgeräumten Melancholie», die Thomas Mann an ihr rühmte. Die Verse verdanken ihren Charme einer ganz eigenen Mischung von romantischer Ironie, liebender Innigkeit und politischer Schärfe. Aus bitterem Emigrantenleben werden Töne angeschlagen, die den Lesenden berühren, ja ergreifen.
In meinen Träumen läutet es Sturm
Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
Nach 40 Jahren wieder als Einzelband lieferbar Mascha Kalékos Verse sind bekannt für ihren Wortwitz und ihren Charme. In ›Feine Pflänzchen‹, bisher als Einzelband nur einmal 1976 in einer limitierten handgesetzten Ausgabe erschienen, besingt sie in gewohnter Manier und mit kreativen Wortschöpfungen allerlei Gewächse, nicht nur botanische. Geschenkbuch mit Illustrationen der Künstlerin Eva Schöffmann-Davidov.
Der erfolgreichste deutsche Lyrikband des 20. Jahrhunderts Die „lyrischen Stenogramme“ aus der Welt des Acht-Stunden-Alltags, der Großstadt und der Liebenden haben seit ihrem ersten Erscheinen nichts von ihrer romantischen Ironie und politischen Schärfe eingebüßt. Mascha Kaléko, die ihren Ruhm im Berlin der dreißiger Jahre errang, erinnert mit ihren eigentümlich-zärtlichen Gedichten an Erich Kästner. Von Alfred Polgar, Hermann Hesse und Thomas Mann wurde sie als Dichterin der Großstadt gefeiert.
Wie's auf dem Mond zugeht und andere Verse
- 56 pages
- 2 hours of reading
Sie sprechen von mir nur leise - das ist die Anfangszeile eines Gedichtes der fast vergessenen Lyrikerin Mascha Kaleko (1907 - 1975), einer Weggefährtin der im III. Reich verfemten, "entarteten" Schriftsteller wie Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Doch als "Insidertip" für Literaturkenner ist dieses wilde Mädchen, das seine Gefühle und Gedanken über Zweierbeziehungen und andere Lebenslagen anrührend feminin, persönlich und pointiert beschrieb, eigentlich viel zu schade. Ihre Texte inspirierten in den zwanziger und dreißiger Jahren Komponisten und Sänger, etwa die rotzfreche Berliner Diseuse Claire Waldorff - oder gegenwärtig die Schauspielerin Paula Quast, die seit 1995 gemeinsam mit dem Kontrabassisten Lech Wieleba für ihr Kaleko-Programm hymnische Pressekritiken erntet. Im Juni wäre Mascha Kaleko 90 Jahre alt geworden.

























