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Otfried Höffe

    September 12, 1943
    Moral als Preis der Moderne
    Kritik der Freiheit
    Die hohe Kunst des Alterns
    Categorical Principles of Law
    Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral
    John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit
    • John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit

      • 322 pages
      • 12 hours of reading

      Die „Theorie der Gerechtigkeit“ ist der wichtigste Beitrag des englischen Sprachraums, vielleicht sogar der wichtigste Beitrag zur Politischen Ethik des 20. Jahrhunderts überhaupt. John Rawls entwirft hier nicht nur eine weithin überzeugende Theorie zur Schnittmenge von Ethik und Politischer Philosophie. Ihm gelingt es darüber hinaus, in der philosophischen Debatte eine Reihe von grundlegenden Paradigmenwechseln vorzunehmen. Nach einer Generation intensiver Diskussion ist der Zeitpunkt gekommen, Bilanz zu ziehen. Das geschieht nicht als rein deskriptiver Überblick über die bisherige Debatte, sondern in Form eines kooperativen Kommentars. Autoren unterschiedlicher philosophischer Herkunft stellen sich die Frage, wie Rawls’ Gedanken zu verstehen sind und welche Tragweite, welche Überzeugungskraft sie für den künftigen Diskurs haben.

      John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit
      4.2
    • Die klassische Moralphilosophie des Abendlandes lässt sich in zwei Modellen bündeln: in Aristoteles’ Ethik des gelungen-glücklichen Lebens und in Kants Ethik des kategorischen Imperativs. Ein drittes, zwar wirkungsmächtiges, aber nicht klassisches Modell bündelt sich im Werk des Philologen, Schriftstellers und vor allem Philosophen Friedrich Nietzsche. In seiner „Streitschrift“ „Zur Genealogie der Moral“ führt er die abendländische Moralkritik zu einem Höhepunkt. Zugleich schafft er eine Wende dieser Moralphilosophie, die sich allerdings nicht weitflächig durchzusetzen vermag. Der folgende kooperative Kommentar versammelt elf Originalbeiträge, in denen Nietzsches „Genealogie der Moral“ vorgestellt und diskutiert wird.

      Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral
      3.8
    • Categorical Principles of Law

      A Counterpoint to Modernity

      • 344 pages
      • 13 hours of reading

      Otfried Höffe has significantly influenced moral, legal, political, and social philosophy in Germany for nearly thirty years. His contributions highlight the connections between German philosophical debates and those in the English-speaking world, paralleling the work of contemporary philosopher Jürgen Habermas. This exploration emphasizes the importance of cross-cultural dialogue in philosophical discourse.

      Categorical Principles of Law
    • Die hohe Kunst des Alterns

      Kleine Philosophie des guten Lebens

      „Was du als Kind nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Älteren zu!“ Mit dieser Goldenen Regel formuliert Otfried Höffe eine ebenso einfache wie überzeugende Sozialethik des Alters. Er wendet sich gegen die Übermacht der Ökonomie und die Dominanz negativer Altersbilder. Auf die Drohkulisse der „alternden Gesellschaft“ antwortet er mit der Perspektive der „gewonnenen Jahre“ und gibt auch praktische Ratschläge: Die „vier L“ Laufen, Lernen, Lieben und Lachen arbeiten der Altersschwäche entgegen und verhelfen nicht nur zu Wohlbefinden, sondern auch zu einem beträchtlichen körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Kapital. Denn was die Erfahrung lehrt, das hat die Forschung längst bestätigt: dass man die dem Alter entgegenwirkenden Kräfte zu einem erheblichen Teil bei sich und in sich selbst findet.

      Die hohe Kunst des Alterns
      5.0
    • Kritik der Freiheit

      • 398 pages
      • 14 hours of reading

      Freiheit hat für den Menschen und zugleich für die Moderne eine konstitutive Bedeutung. Trotzdem können heute weder das Prinzip Freiheit noch das Projekt der Moderne mit uneingeschränkter Zustimmung rechnen. Skeptiker machen auf negative Folgen der Moderne und auf Kehrseiten ihres Freiheitsbegriffs aufmerksam. Höffe nimmt die Skepsis ernst, stellt die Freiheit auf den Prüfstand und unterwirft die Moderne einer Neuvermessung. Freiheit und Moderne werden in dieser Studie weder abgelehnt noch verteidigt, vielmehr einer Kritik im Kantischen Sinne ausgesetzt. Statt einem radikalen Pessimismus oder Optimismus zu verfallen, werden Argumente des Für und Wider aufgesucht und gegeneinander abgewogen: Welches Potential an Legitimation, welches an Limitation enthalten das Prinzip Freiheit und das Projekt der Moderne? Das Werk versteht sich als Beitrag sowohl zu einer philosophischen Anthropologie als auch zu einer kritischen Theorie der Moderne, darüber hinaus zu einer kritischen Rechts- und Demokratietheorie und zu einer Theorie personaler Freiheit. Und zumindest Bausteine sucht es zu einer kritischen Theorie von Technik und Umweltschutz, von Medizin und Erziehung, von Wirtschaft und Politik, nicht zuletzt zu einer Freiheitstheorie von Wissenschaft und Kunst.

      Kritik der Freiheit
      5.0
    • Moral als Preis der Moderne

      Ein Versuch über Wissenschaft, Technik und Umwelt

      „Die Hypothese dieser Studie: Die Wissenschaften sind weder wesentlich unmoralischer noch im Gegenteil moralisch neutral geworden: charakteristisch sind Veränderungen ihrer Handlungsstruktur, derentwegen - also aufgrund endogener Faktoren - sie als moral-offener, sogar als moral-anfälliger sich darbieten. In erster Linie zugenommen haben nicht die Verfehlungen, sondern die Möglichkeiten, sich zu verfehlen; signifikant gewachsen ist statt der Gewissenlosigkeit weit mehr die moralische Fehlbarkeit.“

      Moral als Preis der Moderne
      4.0
    • Ist die Demokratie zukunftsfähig?

      Über moderne Politik

      • 334 pages
      • 12 hours of reading

      Die scheinbare Ohnmacht westlicher Politik gegenüber den weltweit sich zuspitzenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Problemen hat das Vertrauen vieler Menschen in die Demokratie erschüttert. Otfried Höffe, einer der namhaftesten politischen Philosophen der Gegenwart, legt die Faktoren offen, die demokratische Systeme dazu befähigen, in wirksamer Weise Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen und damit letztlich ihre eigene Legitimationsgrundlage zu sichern. Sein philosophischer Essay ist zugleich ein Plädoyer für die Demokratie, geführt mit großer argumentativer Klarheit und einem scharfen Blick für die Wirklichkeit.

      Ist die Demokratie zukunftsfähig?
      4.0
    • Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft

      • 379 pages
      • 14 hours of reading

      Kant entwickelt in der Kritik der Urteilskraft eine philosophische Ästhetik und eine Theorie der organischen Natur, die durch das Prinzip der reflektierenden Urteilskraft und die Idee der Zweckmäßigkeit verbunden sind. Dieses Prinzip findet Anwendung sowohl bei der Reflexion über die schönen Gegenstände der Natur und der Kunst als auch bei der Erforschung der organischen Natur. Letztlich beziehen sich alle Zwecke auf den Endzweck des Menschen als moralisches Wesen, wodurch die dritte „Kritik“ über Kunst und Natur hinausgeht und Fragen der Moralphilosophie und Moraltheologie berührt. Kant entdeckt im subjektiven Vermögen der Urteilskraft ein Bindeglied zwischen den Naturbegriffen des Verstandes und dem Freiheitsbegriff der Vernunft, was eine Vereinigung der theoretischen und praktischen Philosophie in einem einzigen System ermöglicht. Der vorliegende kooperative Kommentar bietet eine textnahe, fortlaufende Interpretation der „Kritik der Urteilskraft“. Zur 3. Auflage anlässlich des 300. Jubiläums von Kants Geburt wurden alle Beiträge überarbeitet und auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Mit Beiträgen von namhaften Autoren wird eine umfassende und aktuelle Auseinandersetzung mit Kants Werk präsentiert.

      Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft
      3.0
    • Geschichte des politischen Denkens

      Zwölf Porträts und acht Miniaturen

      • 416 pages
      • 15 hours of reading

      Unsere heutige politische Ordnung ist nicht nur das Ergebnis von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Sie ist wesentlich von dem Denken geprägt, das diese Entwicklungen bald kommentiert, bald kritisiert, bald auch provoziert. In zwölf Porträts und acht Miniaturen stellt der Philosoph Otfried Höffe die großen politischen Denker von der Antike bis ins 20. Jahrhundert vor. So sehr sich die politischen Verhältnisse gewandelt und die Debatten sich geändert haben - viele Fragen sind die gleichen geblieben, auch wenn sie sich in neuem Zusammenhang stellen: Wie funktioniert ein Gemeinwesen; welche Strukturen und Hierarchien herrschen in ihm vor? Wie erwirbt man Macht; wie erhält oder stürzt man sie? Unter welchen Bedingungen ist politische Herrschaft gerecht? Solche Fragen haben sich schon Platon und Aristoteles, Machiavelli und Hobbes, Kant und Hegel gestellt. Ihre Werke wenden sich nicht bloß an akademische Zunftgenossen, sondern ebenso an die Öffentlichkeit ihrer Zeit. Und dank der Originalität, Radikalität und Konsequenz ihrer Gedanken sind zahlreiche Begriffe, Prinzipien und Argumentationsfiguren dieser Denker bis heute aktuell.

      Geschichte des politischen Denkens
      4.0
    • Ethik

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Warum braucht der Mensch Moral, warum Ethik? Welche Grundmodelle der Ethik entwickelt die Philosophie im Laufe der Geschichte? Nicht zuletzt: Wie reagiert die Ethik auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt in den Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Umwelt? Von einer Fundamentalethik über eine Anthropologie und eine Handlungstheorie bis zur angewandten Ethik behandelt dieses Buch kurz, prägnant und allgemeinverständlich alle relevanten Themenfelder.

      Ethik
      3.0
    • Höffes Studie wendet sich gegen eine ethische Neutralisierung der Politik und ihrer wissenschaftlich-philosophischen Theorie. Als »Strategien der Humanität« gelten jene Prozesse öffentlicher Entscheidungsfindung, die sich der ethisch-pragmatischen Grundaufgabe zeitgenössischer Demokratien stellen, Prinzipien der Humanität, vor allem der politischen Gerechtigkeit, mit den Funktionsanforderungen hochkomplexer Industriegesellschaften und ihren jeweiligen Randbedingungen auf methodischem Weg zu vermitteln. Im ersten Teil werden verschiedene Spielarten des Paradigmas »Nutzenkalkulation« kritisiert, im zweiten Teil Bausteine zu einer kommunikativen Entscheidungstheorie entwickelt.

      Strategien der Humanität
      3.0
    • Otfried Höffe führt in diesem Buch Schritt für Schritt durch Kants Kritik der reinen Vernunft. Die einzelnen Kapitel stellen zunächst Kants Gedanken vor, interpretieren sie und enden mit einer kritischen Auseinandersetzung. Ein Wegweiser zu einem Schlüsseltext der modernen Philosophie.

      Kants Kritik der reinen Vernunft
      3.9
    • Ist Gott demokratisch?

      Zum Verhältnis von Demokratie und Religion.

      • 232 pages
      • 9 hours of reading

      "Wie viel Religion verträgt der säkulare Staat? Und wie viel an einer Demokratie verträgt die Religion? Begegnungen von Politik und Religion tragen eine hohes Konfliktpotential in sich,. Wie können wir damit umgehen? Dieser Frage geht der renommierte Ethiker und Philosoph Otfried Höffe in seinem Essay auf den Grund und bezieht sich dabei auf Ideen aus der Antike bis zur Moderne. Sine kenntnisreichen und spannenden Ausführungen sind aktueller denn je in einer Zeit, in der weltweit immer mehr politische Konflikte religiös aufgeladen sind." --

      Ist Gott demokratisch?
      2.0
    • Demokratie im Zeitalter der Globalisierung

      • 476 pages
      • 17 hours of reading

      Otfried Höffe entwirft in diesem Buch den Gedanken einer staatlich gestuften föderalen Weltrepublik, damit die Globalisierung nicht mit einer politischen Regression, dem Abbau von Demokratie, bezahlt wird.

      Demokratie im Zeitalter der Globalisierung
      3.4
    • Politische Gerechtigkeit

      Grundlegung einer kritischen Philosophie von Recht und Staat

      • 512 pages
      • 18 hours of reading

      »Das Buch erhebt keinen geringeren Anspruch als den einer ›Neuvermessung des philosophischen Gerechtigkeitsdiskurses‹, wie er in Europa seit Anaximander geführt wird. Es verteidigt die Möglichkeit wissenschaftlicher Kritik an Recht und Staat gegen den Positivismus (Kelsen, Hart) und Funktionalismus (Luhmann). Höffe will das ›politische Projekt der Moderne‹, die Legitimation von Menschenrechten und ihrer staatlichen Garantie, mit rationalen Mitteln fortsetzen – aber zugleich die klassische Theorie politischer Gerechtigkeit bei Platon und Aristoteles ›rehabilitieren‹. Und schließlich will er die neue amerikanische Sozialphilosophie mit ihren eigenen spiel- und handlungstheoretischen Mitteln übertreffen.« So formulierte Ludwig Siep das philosophische Programm dieses zentralen und wirkmächtigen Buches, das heute zu den Klassikern der politischen Philosophie gehört. Die durchgesehene und korrigierte Neuausgabe enthält ein neues Vorwort.

      Politische Gerechtigkeit
      3.0
    • Die hohe Kunst des Verzichts

      Kleine Philosophie der Selbstbeschränkung

      Der Verzicht hat in der heutigen Diskussion einen schlechten Ruf, obwohl er in der Ethik und Religion eine bedeutende Rolle spielt. Otfried Höffe nutzt diese Defizite als Anlass für geistesgeschichtliche Rückblicke, um die Vielfalt und Bedeutung von Selbstbeschränkung zu beleuchten. Er betrachtet Verzicht als Mäßigung der Leidenschaften, religiöse Askese und rechtliche Einschränkungen der eigenen Freiheit. Besonders betont er die dringende Verzichtsaufgabe angesichts des Klimawandels und des Artensterbens. Höffes kurze Geschichte des Verzichts zeigt, dass ein erfülltes Leben ohne die Kunst der freiwilligen Selbstbeschränkung nicht möglich ist. Die philosophischen Exkurse sind nicht nur historisch relevant, sondern dienen auch der begrifflichen Klärung und der Entwicklung einer kleinen Philosophie des Verzichts. Er fragt, ob der Begriff rehabilitiert und für das gegenwärtige Denken fruchtbar gemacht werden kann. Höffe führt uns durch fünf zentrale Verzichtparadigmen der Geistesgeschichte und verdeutlicht, dass ein gelungenes Leben Selbstbeschränkung erfordert. Zudem zeigt er, dass Verzicht leicht fällt, wenn er im angemessenen Maß praktiziert wird.

      Die hohe Kunst des Verzichts
      3.3
    • Aristoteles, die Nikomachische Ethik

      • 318 pages
      • 12 hours of reading

      Wer auch immer sich für eine Theorie moralischer bzw. humaner Praxis interessiert, findet in der "Nikomachischen Ethik" des Aristoteles eines der wenigen bis heute einschlägigen Grundmodelle. Im Mittelpunkt der ebenso nüchternen wie umsichtigen Analyse stehen u. a. die Begriffe Glück, Tugend, Entscheidung, Klugheit, Unbeherrschtheit, Lust und Freundschaft. Die Aristotelischen Ausführungen sind keineswegs nur von historischem Interesse, sondern üben auch auf die ethische Debatte der Gegenwart entscheidenden Einfluß aus. Die 13 Beiträge dieses Bandes legen in Form eines kooperativen Kommentars, dem Aufbau des Klassikerwerkes folgend, die Grundlagen der Aristotelischen Untersuchung ebenso dar wie den modernen Hintergrund ihrer Rezeption.

      Aristoteles, die Nikomachische Ethik
      3.7
    • Kleine Geschichte der Philosophie

      • 334 pages
      • 12 hours of reading

      Otfried Höffe zeichnet in diesem Buch die Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart nach. Er greift aus dem schier unerschöpflichen Reichtum der Philosophie die wichtigsten Themen, Personen, Schulen und Werke heraus und veranschaulicht daran den Weg des Denkens. Die fast 150 teils farbigen Abbildungen werden ausführlich erläutert und bilden insgesamt einen Kontrapunkt zum Text. Das Buch ist zugleich eine Einführung in die Philosophie mit dem Ziel, dass der Leser unter Anleitung der großen Philosophen selber zu philosophieren lerne.

      Kleine Geschichte der Philosophie
      3.8
    • Immanuel Kant

      • 324 pages
      • 12 hours of reading

      Immanuel Kant gehört zu den bedeutendsten Philosophen des Abendlandes.Klar und verständlich beschreibt Höffe Kants philosophische Entwicklung und Wirkungsgeschichte und entfaltet die Grundgedanken Kants von der Kritik der reinen Vernunft über die Ethik, Rechts- und Geschichtsphilosophie bis zur Philosophie der Religion und der Kunst. In kritischer Auseinandersetzung zeigt Höffe, warum Kants Denkentwurf auch heute noch herausfordert.

      Immanuel Kant
      3.6
    • Immanuel Kant, zum ewigen Frieden

      • 299 pages
      • 11 hours of reading

      Vor 200 Jahren erschien Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“. Zu einer der vordringlichsten, von der Philosophie aber häufig vernachlässigten Aufgaben der Politik stellt sie bis heute den wichtigsten klassischen Text dar. Kant entfaltet in ihm die philosophischen Grundlagen für eine internationale Rechts- und Friedensgemeinschaft. Gleichzeitig stellt er sich aber auch die Frage nach einer Vermittlung von normativer Theorie und politischer Praxis. In 12 Beiträgen wird Kants Text in diesem Band „entschlüsselt“: interpretiert, auf seine systematische Überzeugungskraft und auf seine politische Tragweite hin untersucht und in seinen und unseren sozialgeschichtlichen Kontext gestellt.

      Immanuel Kant, zum ewigen Frieden
      3.4
    • Kants Kritik der praktischen Vernunft (1788) wird oft von der Kritik der reinen Vernunft und der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten überschattet. Dennoch sind die Grundelemente seiner Moralphilosophie, im Gegensatz zu vielen Thesen der ersten Kritik, bis heute weitgehend anerkannt. Der Nachweis der zweiten Kritik, dass Freiheit tatsächlich existiert, stellt den „Schlussstein“ eines Systems der reinen, selbst spekulativen Vernunft dar. Kant zeigt in der „Analytik“ anhand von Begriffen wie reiner Wille, gesetzgebende Form der Maxime, transzendentale Freiheit und Autonomie, dass reine Vernunft „für sich“ praktisch sein und den Willen bestimmen kann. Die „Dialektik“ sichert den Ideen von der Existenz Gottes und der Unsterblichkeit der Seele objektive Realität und untersucht das Verhältnis von theoretischer und praktischer Vernunft. Die „Methodenlehre“ skizziert eine Theorie moralischer Erziehung, die für den heutigen Ethikunterricht relevant bleibt. Anlässlich des 300. Jubiläums Kants erscheint dieser kooperative Kommentar in einer 3. überarbeiteten Auflage und rekonstruiert die Argumente eines Schlüsseltextes der Moralphilosophie. Die zwölf Beiträge stammen von namhaften Autoren und prüfen die sachliche Überzeugungskraft der Argumentation.

      Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft
      3.7
    • Lesebuch zur Ethik

      • 437 pages
      • 16 hours of reading

      Dieses Lesebuch zur Ethik versammelt Texte aus allen Zeiten und Regionen. Mit sicherer Hand führt Otfried Höffe den Leser durch Antike und Mittelalter, Renaissance und Aufklärung, den deutschen Idealismus und das 19. und 20. Jahrhundert bis zur unmittelbaren Gegenwart. Wer über die grundlegenden Fragen der Ethik in der Geschichte und heute informiert sein will, findet in diesem Buch kompetente Auskunft

      Lesebuch zur Ethik
      3.4
    • Gerechtigkeit

      • 126 pages
      • 5 hours of reading

      Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens. Otfried Höffe ist o. Professor für Philosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen. Er ist Herausgeber der Reihe "Denker" in der beck'schen reihe. Zuletzt ist bei C.H. Beck von ihm erschienen: Kleine Geschichte der Philosophie (2001).

      Gerechtigkeit
      3.5
    • Aristoteles gebührt selbst im kleinen Kreis der großen Denker ein besonderer Rang. Die Spätantike spricht vom „göttlichen Aristoteles“ (Proklos). Das Mittelalter nennt ihn, von al-Farabi über Albert den Großen bis Thomas von Aquin, schlicht „den Philosophen“. Daß Hegel ihm große Achtung zollt, ist bekannt; ähnliches gilt für Heidegger und für die Analytische Philosophie. Und neuerdings gibt es Aristoteles-Freunde in der philosophischen Handlungstheorie und der Ethik, in der Topik und Rhetorik, in der Politischen Philosophie, der Sozialtheorie, selbst der Ontologie.

      Aristoteles
      3.4
    • Die hohe Kunst der Weisheit

      Kleine Philosophie der Lebensklugheit

      • 237 pages
      • 9 hours of reading

      Philosophie trifft Lebenskunst: Otfried Höffe beleuchtet den Schlüssel zum guten Leben. Weisheit, ein Begriff, den wir alle schätzen, spielt jedoch oft eine untergeordnete Rolle in unserem Alltag. Höffe bringt uns die hohe Kunst der Weisheit näher und zeigt, dass sie kein unerreichbares Ideal, sondern ein Maßstab für ein erfülltes Leben ist. Weisheit bietet eine umfassende Daseinsorientierung. In einem Streifzug durch die Geschichte der Philosophie, die Glücksforschung der Psychologie und die außereuropäische Weisheitsliteratur erkundet er ihre verschiedenen Facetten. Ein Schwerpunkt liegt auf Lebensklugheit – der Fähigkeit, das Leben ganzheitlich zu begreifen und sich den existenziellen Fragen zu widmen. Höffe thematisiert auch die stoische Gelassenheit, die es ermöglicht, selbst in widrigen Zeiten die eigene Freiheit zu bewahren. Darüber hinaus befasst er sich mit der Weisheit, die sich im meisterhaften Beherrschen eines Handwerks zeigt. Die Suche nach Weisheit und den Wegen, sie zu erlangen, ist ein universelles Ziel. Höffe ermutigt uns, uns bewusst zu machen, was wir wissen, und das Unbekannte zu akzeptieren – eine zentrale Weisheit, die Konfuzius formulierte. Weisheit im Spiegel der Philosophie: Höffe zeigt, wie wir die Lebensweisheit wiederentdecken können, denn sie ist lernbar.

      Die hohe Kunst der Weisheit
    • Ethik

      Eine Einführung

      • 128 pages
      • 5 hours of reading
      Ethik
    • Gerechtigkeit denken

      John Rawls´ epochales Werk der politischen Philosophie

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      "Der vor 100 Jahren in Baltimore geborene John Rawls definiert mit seiner Gerechtigkeitskonzeption ein für die politische Ethik des 20. und 21. Jahrhunderts einmaliges Arbeitsprogramm. In zwölf Kapiteln stellt Otfried Höffe entlang der Werke Rawls' Gundgedanken und deren Entwicklung vor, prüft ihre Überzeugungskraft und wagt abschließend einen Rawls-Blick auf die aktuelle Coronapolitik"--Back cover

      Gerechtigkeit denken
    • Hobbes: Die Hauptwerke

      Ein Lesebuch

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Thomas Hobbes (1588-1679) ist einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit und einer der größten Rechts- und Staatsphilosophen des Abendlandes. Besonders wirkungsmächtig sind seine Theorie des Gesellschaftsvertrags, die Metapher des Staats als übermächtigem Leviathan und der Gedanke des Naturzustandes, in dem ein Krieg aller gegen alle herrscht. Hobbes' Ansichten zum Naturrecht und zum Staat können sowohl als Plädoyer für einen absolutistischen als auch einen liberalen Staat gelesen werden. Bis heute aktuell und provokativ ist sein umfassendes philosophisches Gedankengebäude mit der Mathematik als methodischem Vorbild und einem konsequenten Materialismus, Sensualismus und Hedonismus.Der Band versammelt ausgewählte Originaltexte, die nach Themen geordnet und jeweils mit einer Einleitung versehen sind. Damit ist es auch dem philosophischen Laien möglich, zentrale Grundgedanken von Hobbes' Werk zu erkennen und ein Verständnis seiner Philosophie zu entwickeln.

      Hobbes: Die Hauptwerke
    • Wie gelingt es den modernen Gesellschaften, trotz starker Kräfte der Auflösung nicht auseinanderzubrechen? Wie bringen sie sogar eine facettenreiche Blüte zustande? Dieser Essay erörtert beide Seiten, sowohl die fraglos gegebenen Kräfte des Zerfalls als auch jene offensichtlich stärkeren Gegenkräfte, die diese Wirklichkeit hervorbringen: ein nicht bloß wirtschaftliches, sondern auch wissenschaftliches, technisches und kulturelles, selbst gesellschaftliches und politisches Wohlergehen befördern. En passant widerspricht er dabei den heute beliebteren Untergangsszenarien

      Was hält die Gesellschaft noch zusammen?
    • Immanuel Kants Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre , 1797 als erster Teil der Metaphysik der Sitten erschienen, stellen einen Beitrag zur neuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie dar. Hinsichtlich der normativen Prinzipien von Recht und Staat entwickelt Kant eine erfahrungsunabhängige, insofern metaphysische Theorie. Sie beginnt mit einem angeborenen und unveräußerlichen Menschenrecht und geht dann zu den Institutionen des Eigentums und des Rechtsstaates über. Besonders aktuell ist die Formulierung eines rechts- und friedensfunktionalen Völkerrechts und eines Weltbürgerrechts. Darüber hinaus behandelt Kant auch das Ehe und Familienrecht, das Verhältnis von Staat und Kirche und das Straf- und Begnadigungsrecht. Durch den thematischen Reichtum und die begriffliche Genauigkeit, vor allem jedoch durch die Radikalität seiner Fragen und die Originalität der Antworten ist Kants Rechtsdenken bis heute von hohem systematischem Rang. Die elf Beiträger dieses kooperativen Kommentars, der anlässlich des 300. Kant-Jubiläums in einer 3., überarbeiteten Auflage erscheint, nehmen die bleibend gültigen Provokationen der „Metaphysischen Anfangsgründe" ernst. Mit Beiträgen von Hans Friedrich Fulda, Otfried Höffe, Peter König, Kristian Kühl, Bernd Ludwig, Jean-Christophe Merle, Jörg Paul Müller, Terry Pinkard, Alessandro Pinzani, Robert B. Pippin, Allen W. Wood.

      Immanuel Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre
    • "Königliche Völker"

      • 280 pages
      • 10 hours of reading

      Kant ist zwar für seine Kritik der theoretischen Vernunft bekannt, auch für seine universalistische Ethik und vielleicht noch für seine Theorie der Ästhetik. Dass er auch ein überragender Rechtsund Staatsphilosoph ist, wird aber meist vergessen. Tatsächlich gehen auf ihn vier bis heute aktuelle Innovationen zurück: l. Er hebt als erster und bis heute einziger Denker Frieden in den Rang eines philosophischen Grundbegriffs. 2. Er verbindet ihn mit der politischen Innova-tion seiner Zeit, der Republik.3. Er erweitert ihn um eine kosmopolitische Perspektive: um Völkerrecht und Weltbürgerrecht.4. Und er gibt Platons aristokratischem Gedanken des Philosophenkönigs die republikanische Wende zu »königlichen Völkern«.

      "Königliche Völker"
    • Was hat ein Philosoph der Aufklärung uns im 21. Jahrhundert noch zu sagen? Unser Autor hat sich zeit seines Lebens ausführlich mit dem Königsberger Denker, nach dem man die Uhr stellen konnte, wie eine populäre Anekdote lautet, auseinandergesetzt und ist sich sicher: Die Aktualität Kants liegt in seinem Kosmopolitismus. Kant war Weltbürger und überzeugter Demokrat und seine Philosophie, die er mit einer großen Fülle und Tiefe an Argumenten dargelegt hat, wird im Gegenzug auch weltweit anerkannt, da sie kulturübergreifend verständlich und einleuchtend ist, was ihn zu einem der wichtigsten Denker unter allen Philosoph: innen macht. Zu seinem runden Geburtstag sollen diese kantischen Gedanken aus sich selbst heraus zum Leuchten gebracht werden. Für die Lektüre benötigt man keine Vorkenntnisse in Kants Philosophie und er selbst wird ausführlich zitiert. Der umfangreiche und klar gegliederte Text geht auf viele Themen anhand der Hauptwerke ein, denn Kant hat sich mit fast allem befasst. Dabei sind die Fragen, die er aufwirft, auch noch heute radikal und provokant, was auch für viele seiner Antworten zutrifft.

      Der Weltbürger aus Königsberg Immanuel Kant heute
    • Die Macht der Moral im 21. Jahrhundert

      Annäherungen an eine zeitgemäße Ethik

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      Otfried Höffe zeigt, dass Fragen zu Ethik und moralischem Handeln immer wieder neu gestellt werden müssen: Steht der Mensch wirklich über allen anderen Lebewesen? Können Tiere denken? Sind hohe Managergehälter vertretbar? Wozu dürfen technische und medizinische Errungenschaften eingesetzt werden und wozu nicht? Höffe macht deutlich, dass die Kenntnis von Aristoteles, Kant und Bacon nicht ausreicht ? man muss ihre Gedanken auch auf das 21. Jahrhundert anwenden können. Für ihn ist Philosophie kein verstaubtes Gedankenkonstrukt, sondern der Leitfaden für moralisches Handeln, und Ethik kein „Fortschrittskiller“, sondern im Gegenteil die Reflexionsinstanz, durch die wir die Probleme einer globalisierten und technisierten Welt erst lösen können: „Eine prinzipienstarke Ethik widersetzt sich nicht bloß der Windfahnenhaltung. Sie verhält sich sogar noch unerschütterlicher als ein Fels in der Brandung.“

      Die Macht der Moral im 21. Jahrhundert
    • Der Utilitarismus ist seit Jeremy Bentham (1748-1832) und John Stuart Mill (1806-1873) eine der einflussreichen und lebhaft diskutierten ethischen Theorien. Seine Bedeutung für die Moralphilosophie und für die philosophische Grundlegung der Rechts, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften reicht weit über den englischen Sprachraum hinaus. Die wichtigsten klassischen und zeitgenössischen Texte des Utilitarismus werden dem deutschsprachigen Leser hier zugänglich gemacht. Zusammen mit der instruktiven und kritischen Einleitung des Herausgebers, die auch neue Entwicklungen berücksichtigt, bietet die Textsammlung Philosophen, Theologen, Politologen, Nationalökonomen, Juristen und allen an moralphilosophischen Fragen Interessierten eine umfassende Einführung.

      Einführung in die utilitaristische Ethik
    • In seiner Geschichtsphilosophie , insbesondere der „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht„ (1784) erforscht Kant die Geschichte nicht in der bunten Fülle der Geschehnisse. Diese Aufgabe überlässt er der „eigentlichen bloß empirisch abgefassten Historie“. Er betrachtet die Geschichte vielmehr, insoweit sie für den Menschen als praktisches Vernunftwesen von Interesse ist. Dabei wahrt er den Zusammenhang mit der transzendentalen Vernunftkritik und fragt, unter welchen erfahrungsunabhängigen Bedingungen der Gang der Geschichte als vernünftig, als sinnvoll erscheint. So wirft Kant jene Sinnfrage auf, die von den empirischen Geschichtswissenschaften weder gestellt noch beantwortet wird. Für die 2. Auflage anlässlich des 300. Jubiläums Immanuel Kants wurden die einzelnen Beiträge komplett überarbeitet und auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Mit Beiträgen von: Karl Ameriks, Reinhard Brandt, Volker Gerhardt, Otfried Höffe, Christoph Horn, Patrick Kain, Pauline Kleingeld, Jane Kneller, Dieter Langewiesche, Jean-Michel Muglioni, Alessandro Pinzani und Wolfgang M. Schröder.

      Immanuel Kant: Schriften zur Geschichtsphilosophie
    • Kann man glücklich sein und trotzdem in Einklang mit der Moral leben? Die Frage stellt sich schon im alltäglichen Leben. Sie ist zugleich eine Frage der Lebensweisheit alter Kulturen und vor allem der Philosophie. Solange man das Glück rein subjektiv als Wohlbefinden versteht, stimmt es mit der Moral bestenfalls zufällig überein. Meint man mit Glück aber die Qualität eines gelungenen Lebens, daß nämlich das eigene Dasein glückt, so gehören dazu Haltungen, die zweifellos einen moralischen Charakter haben und Tugenden heißen. In drei großen Abschnitten des Buches führt Otfried Höffe die Leser durch die Fragestellungen der philosophischen Ethik. Klar und allgemeinverständlich legt er dar, was man unter Glück und Freiheit zu verstehen hat, und macht auf Irrwege in der Philosophiegeschichte, aber auch auf Schwierigkeiten aufmerksam, die der Sache selbst geschuldet sind. Hat das Gute Vorrang vor dem Richtigen, oder ist es umgekehrt? Ist Freiheit immer Anarchie, und läßt sich eine Steigerung der Freiheit durch Moralität denken? Ist Moralität nur ein schöneres Wort für Dummheit? Haben Menschen einen guten oder schlechten Charakter? Gibt es das Böse? Höffe bietet mit seinen Überlegungen philosophische Aufklärung und grundlegende Orientierung, aber keine Rezepte an. Ohnehin wird jeder, der sein Leben selbstbestimmt führt, sich jedes Rezept verbitten.

      Lebenskunst und Moral oder macht Tugend glücklich?
    • Medizin ohne Ethik?

      • 262 pages
      • 10 hours of reading

      Möglichkeiten medizinischer Behandlung, von denen Hippokrates, auf dessen »Eid« sich die Ärzte nach wie vor berufen, nicht zu träumen gewagt hätte, verlangen neue Antworten auf die Frage, was ethisch vertretbar ist und was nicht. Allenthalben werden Lehrstühle für medizinische Ethik eingerichtet, die Approbationsordnungen der medizinischen Fakultäten haben die Ausbildung in diesem Bereich fest in ihren Curricula installiert. Dennoch besteht weiterhin eine große Unsicherheit, wie mit Pränataldiagnostik, Sterbehilfe, Anwendungen der Gentechnologie oder Geburtenkontrolle umgegangen werden soll. Haben Stammzellen Menschenwürde? Und wenn ja, hat andererseits nicht jeder ein Recht auf die bestmögliche medizinische Versorgung? Der Philosoph Otfried Höffe, der sich in den aktuellen Debatten immer wieder zu Wort gemeldet hat und zu einer Instanz geworden ist, widmet sich diesen und anderen Fragen ohne jede dogmatische Voreingenommenheit.

      Medizin ohne Ethik?
    • Baruch de Spinoza tritt dem philosophisch interessierten Zeitgenossen in erster Linie als der Verfasser der Ethik entgegen, jenes Denksystems, das in strikt geometrischer Ableitung über Sein und Erkennen, Körper und Geist, nicht zuletzt über das gelungene Leben handelt. Mindestens ebenso bedeutend ist aber sein "Tractatus theologico-politicus", 1670 anonym veröffentlicht.Spinoza bestimmt hierTheologie und Politik so, daß sie dem friedlichen Zusammenleben der Menschen förderlich sind. Dabei greift er immer wieder auf das philosophische System der Ethik zurück, um religiöse und politische Begrifflichkeiten umzudeuten. Darüber hinaus formuliert er eines der frühesten Beispiele kritischer Bibelexegese. All dies steht nicht zuletzt im Dienste einer der grundlegendsten Verteidigungen des Rechts auf Denk- und Meinungsfreiheit. Während der "Tractatus theologico-politicus" in den letzten Jahren international eine wahre Renaissance erlebt hat, fehlte es im deutschsprachigen Raum bislang noch an einem umfassenden Kommentar. Führende Forscher beheben im vorliegenden Band diesen Mangel. MIT BEITRÄGEN VON: Alex Anderson, Dirk Brantl, Edwin Curley, Michael Hampe, Otfried Höffe, Yitzhak Melamed, Robert Schnepf, Piet Steenbakkers, Pina Totaro, Theo Verbeek, Manfred Walther und Jan-Hendrik Wulf.

      Baruch de Spinoza. Theologisch-politischer Traktat
    • Wozu noch Tugenden?

      Ein Versuch über Kardinaltugenden und Laster

      • 150 pages
      • 6 hours of reading

      In seinem Essay erzählt Otfried Höffe die Geschichte der Tugenden von Plato bis heute und entwirft dabei eine Tugendlehre für das 21. Jahrhundert. Ein Buch, das Mut macht, vor den vielfältigen Krisen unserer Zeit nicht aufzugeben und diese mit Tapferkeit, Besonnenheit und aufklärerischen Vernunft zu begegnen.

      Wozu noch Tugenden?
    • Platon, Politeia

      Herausgegeben von Otfried Höffe

      • 100 pages
      • 4 hours of reading

      German, English

      Platon, Politeia
      4.2
    • Klassiker der Philosophie

      Von Immanuel Kant bis Jean-Paul Sartre

      • 555 pages
      • 20 hours of reading

      Both first editions in hardcover with dust jacket. Illustrations, notes, bibligraphy, index. Both volumes have a discard stamp on top edge, no other marks of any kind. Jackets have light rubbing. Near Fine/Near Fine.

      Klassiker der Philosophie