Explore the latest books of this year!
Bookbot

Kurt Flasch

    March 12, 1930
    Einladung, Dante zu lesen
    Die geistige Mobilmachung
    Augustin
    Das philosophische Denken im Mittelalter
    Eva und Adam
    Kampfplätze der Philosophie
    • Kampfplätze der Philosophie

      Große Kontroversen von Augustin bis Voltaire

      • 362 pages
      • 13 hours of reading

      Kurt Flasch lädt zu einer neuen Betrachtung der Philosophie ein, die nicht als ruhige Weisheit, sondern als eine Serie von Konflikten verstanden wird. Er analysiert bedeutende Kontroversen des christlichen Mittelalters, darunter die Auseinandersetzung zwischen Erasmus und Luther sowie die Streitfragen, die Leibniz mit John Locke und Pierre Bayle klären musste. Der Band schließt mit Voltaires Kritik an Pascal und verzichtet auf die Illusionen von Vollständigkeit oder einem zielgerichteten Verlauf. Durch diese Perspektive wird der historische Raum zwischen Augustin und Voltaire beleuchtet und der alteuropäische Begriff von Philosophie illustriert. Es werden Wendepunkte dargestellt, die entscheidend für die Entwicklung des Denkens waren, und die Wahrheitskämpfe, die die kulturellen Konflikte ihrer Zeit prägten, werden aufgezeigt. Die intrinsisch agonale Natur der Philosophie wird deutlich. In einundzwanzig Kapiteln kommen unter anderem folgende Philosophen zu Wort: Augustinus, Julian von Aeclanum, Karl der Große, Berengar von Tours, Gaunilo, Anselm von Canterbury, Abälard, Averroes, Al-Gazali, Albert der Große, Wilhelm von Ockham, Meister Eckhart, Nikolaus von Kues, Johannes Wenck, Erasmus, Luther, Francesco Patrizi, Leibniz, John Locke, Pierre Bayle, Pascal und Voltaire.

      Kampfplätze der Philosophie
      4.7
    • Eva und Adam

      • 110 pages
      • 4 hours of reading

      Der Mythos von Eva und Adam ist eines der mächtigsten Bild- und Denkmotive der westlichen Kultur. In den entscheidenden Wandlungen unserer Geschichte wurde er umgestaltet; die großen sozialen, intellektuellen und künstlerischen Schübe spiegeln sich in seinem Bild. Kurt Flasch geht in diesem faszinierenden Essay den kulturhistorischen, theologischen und kunstgeschichtlichen Aspekten dieses Mythos nach und erzählt von dessen Wandlungen.Dieses Buch handelt vom Ursprung der Menschheit, von Gott und der Erschaffung Evas, vom Paradies und der Erbsünde. Es rückt Eva ein wenig in den Vordergrund und zeigt erneut die Macht des männlichen Blicks auf die Frau. Kurt Flasch ist als Reisender Eva und Adam oft an der Bernwardstür in Hildesheim, an der Fassade von Notre Dame in Paris und am Adamportal in Bamberg, in der Brancacci-Kapelle in Florenz und in der Sistina im Vatikan. Noch öfter hat er sie in alten Texten angetroffen. Im ersten Teil des Buches präsentiert Flasch die Bilder und Erzählungen, ihre Umformungen und Auslegungen. Im zweiten Teil gibt er einen Eindruck von der europäischen Denkarbeit an dem ursprünglich orientalischen Stoff und stellt die Doktrinen und Denkgebäude vor, die von der Paradieserzählung motiviert wurden - das große christliche Dauerthema von Erbsünde und Rettung.

      Eva und Adam
      4.4
    • Das philosophische Denken im Mittelalter

      Von Augustin zu Machiavelli

      • 720 pages
      • 26 hours of reading

      Die Taschenbuch-Ausgabe der zweiten, im Jahr 2000 überarbeiteten und erweiterten Auflage des Standardwerkes. „Flaschs Überblickswerk erläutert “das philosophische Denken„ von der Spätantike bis in die Renaissance in einer sehr lebendigen Weise. Flasch argumentiert textnah und ist bemüht, die Lebens- und Kulturwelt der Vergangenheit in seine Darstellung einzubeziehen.“ ('Badische Neueste Nachrichten')

      Das philosophische Denken im Mittelalter
      4.2
    • Augustin

      • 487 pages
      • 18 hours of reading

      InhaltsverzeichnisVorwort Teil I: Grundlegung und Krise (354-396) 1. Einleitung: Ziel, Methode, biographisches Gerüst, Werke und Empfehlungen. 2. Erste Selbstverständigung: Einflüsse von Cicero, Aristoteles und stoischem Gedankengut. 3. Zwei-Prinzipien-Lehre: Der plötzliche Umschwung und die Auseinandersetzung mit dem Manichäismus. 4. Von der Skepsis zum Neuplatonismus: Einflüsse der Akademiker und platonischer Schriften. 5. Die „Bekehrung“: Ambrosius, Augustins Bericht und die theoretische Position danach. 6. Wahrheit, Gott, Seele: Konzepte von Wahrheit, Gott und der Seele sowie deren philosophische und religiöse Implikationen. 7. Weltordnung und das Böse: Gottesbegriff und die Frage nach dem Ursprung des Bösen. 8. Neue Ansätze um 390: Übergänge zwischen Paulus, Neuplatonismus und Stoa sowie die Rolle der Sprache. 9. Modelle des richtigen Lebens: Theorie und Praxis, das Ideal des Weisen und die Bedeutung von Tugenden und Freundschaft. 10. Kirche: Biographische Aspekte, Donatismus und die Rolle der Sakramente. 11. Gnade: Biographische Zusammenhänge und die Konzepte von Sünde und Rechtfertigung. Teil II: Weiterungen (396-430) 12. Bekenntnisse: Augustins individuelle und historische Rolle sowie die theoretischen Inhalte seiner Bekenntnisse. 13. Zeit: Analyse von Augustins Zeitbegriff und dessen historische Relevanz. 14. Religionsphilosophie: Platonismus und Christentum, Wissen und Glauben. 15. Trinität: Spekulationen zur Trini

      Augustin
      4.3
    • »Durch Kurt Flasch wird man nicht zum Dante-Leser, sondern zum ›Dante-Freund‹.« Martin Grzimek In seinem Begleitband ›Einladung, Dante zu lesen‹ führt Kurt Flasch den Leser behutsam und kenntnisreich wie kein zweiter durch die weitverzweigten Gänge von Dantes Meisterwerk. Flasch schildert das Florenz Dantes, die historischen Verwicklungen Italiens, die metaphysischen Höhenflüge und tragischen Enttäuschungen des aus Florenz Verbannten. In seiner Heimatstadt sah Dante eine entseelte Finanzmetropole, die langsam die Seelen seiner Bürger fraß. Die unvermutete Aktualität solcher Visionen kontrastiert Flasch mit einer genauen Erkundung der zeitgenössischen Philosophie und des theologischen Denkens. Dabei vergisst er aber nie den poetischen und erzählerischen Reichtum und öffnet so dem Leser elegant und kurzweilig die tieferen Schichten eines der größten Kunstwerke der Weltliteratur.

      Einladung, Dante zu lesen
      4.1
    • Meister Eckhart

      • 191 pages
      • 7 hours of reading

      Der große spekulative Denker und Philosoph, Metaphysiker, Theologe und Ethiker Meister Eckhart (um 1260-1328) fasziniert bis heute - durch die Radikalität seines Denkens und die Kraft seiner Sprache. Kurt Flasch bietet in diesem Buch eine neue Gesamtdarstellung von Eckharts Leben und Lehre vor dem Hintergrund des intellektuellen Umfelds seiner Zeit. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte haben das Bild Meister Eckharts verändert. Dieses Buch versucht eine Bilanz. Es führt ein in Meister Eckharts Denken und lädt ein, seine Werke zu lesen und seine Aussagen mitzudenken. Kurt Flasch behandelt dabei klar und prägnant alle Werke Eckharts und bezieht sie, wo möglich, auf ihren biographischen Hintergrund und auf die geschichtliche Welt, aus der Eckhart kam und gegen die er sich stellte. Die wichtigen Lebensstationen Paris, Erfurt, Straßburg oder Köln kommen ebenso zur Darstellung wie Eckharts tragisches Schicksal - der Tod in Avignon, der Inquisitionsprozess und die Verurteilung durch seine Kirche. Kurt Flaschs Buch ist die Summe seiner über sechzig Jahre langen Beschäftigung mit Meister Eckhart und seiner Zeit.

      Meister Eckhart
      4.1
    • Was ist Gott?

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Das 'Buch der 24 Philosophen' ist einer der geheimnisvollsten und wirkungsmächtigsten philosophischen Texte des Mittelalters. Angeblich geht das Buch auf Hermes Trismegistos zurück. Doch wahrscheinlich stammt es aus dem 12. Jahrhundert. Auf die Frage 'Was ist Gott?' geben vierundzwanzig philosophische Meister eine Antwort. Die vierundzwanzig Definitionen (z.B. 'Gott ist eine unendliche Sphäre, deren Mitte überall und deren Umkreis nirgends ist') haben das philosophische und spekulative Denken durch viele Jahrhunderte bis in unsere Zeit angeregt. Kurt Flasch hat diesen Klassiker erstmals ins Deutsche übersetzt und in diesem Band kommentiert herausgeben.

      Was ist Gott?
      3.8
    • Was ist Zeit?

      • 438 pages
      • 16 hours of reading

      Das XI. Buch von Augustins Confessiones ist der meistdiskutierte Text der spätantiken Philosophie. Husserl, Heidegger und Wittgenstein sahen in ihm das klassische Dokument zur Philosophie der Zeit. Die Abhandlung von Kurt Flasch setzt ein mit der Analyse, die im 20. Jahrhundert zu einer erneuten Hinwendung zu Augustins Zeittheorie gef|hrt haben, wendet sich dann aber, um einseitigen Aktualisierungen zu entgehen, dem literarischen Ort und der Stellung des XI. Buches in der Entwicklung des augustinischen Denkens zu. Flasch analysiert sodann Augustins Theorie im Kontext des spätantiken Denkens und geht insbesondere den Beziehungen zu Plotin und zur skeptischen Tradition nach. Er beleuchtet erstmals Augustins Zeittheorie aus den Debatten, die sie im Mittelalter ausgelöst hat. Die Arbeit ist nicht im engeren Sinne philosophiehistorisch angelegt, sondern sie analysiert Augustins Zeittheorie als ein denkgeschichtliches Arbeitsfeld. Dabei bem|ht sie sich um Textnähe und philologische Präzision. Daher enthält dieses Buch Augustins Text Confessiones XI. in der lateinischen Version von L. Verheijen, eine neue deutsche Übersetzung sowie einen ausf|hrlichen historisch-philosophischen Kommentar, der die Argumentation Augustins im Detail untersucht. An diesem Buch kommt niemand mehr vorbei, der sich ernsthaft mit Augustinus und der Zeitphilosophie generell beschäftigen möchte.

      Was ist Zeit?
      3.0
    • Hans Blumenberg

      Philosoph in Deutschland: Die Jahre 1945 bis 1966

      • 620 pages
      • 22 hours of reading

      "Das Interesse an der Philosophie von Hans Blumenberg (1920–1996) wächst im In- und Ausland. Es konzentriert sich aber fast immer auf seine spätere Zeit. Die Gründe der Vernachlässigung seiner frühen Schriften sind leicht zu erklären: Sie suchen ihren Weg zwischen Husserl und Heidegger im Blick auf Texte der mittelalterlichen Philosophie, und vieles blieb ungedruckt. Die Monographie von Kurt Flasch rekonstruiert die philosophische Entwicklung Blumenbergs von seinem frühesten Texten bis zur Diskussion um die Legitimität der Neuzeit (1966) und bezieht sie auf die gleichzeitige geschichtliche Entwicklung der Bundesrepublik. Flasch zeigt einen anderen und weitgehend unbekannten Blumenberg."--P. [4] of cover.

      Hans Blumenberg
      2.0
    • Nicolaus Cusanus

      • 181 pages
      • 7 hours of reading

      Kurt Flasch führt in diesem Buch in knapper Form in das Leben und Werk des vielleicht bedeutendsten Philosophen des 15. Jahrhunderts ein. Er folgt seinen Denk-Experimenten und arbeitet die Theorien und ihren argumentativen Ort heraus, die Cusanus (1401-1464) selbst wichtig waren. Der Leser wird zum Mitdenken angeregt und lernt Cusanus aus seinen Werken kennen.

      Nicolaus Cusanus
      2.0
    • Der Teufel und seine Engel

      Die neue Biographie

      Der Teufel hat seine Wurzeln im Orient, doch sein Einfluss prägte über Jahrhunderte Europa und reichte bis in die Neue Welt. Die Europäer litten unter Satan, formten ihn jedoch nach ihrem eigenen Bild. In zwanzig Kapiteln erzählt Kurt Flasch die Geschichte des Teufels, beginnend mit biblischen Ursprüngen und der Entwicklung der Satanologie durch Kirchenväter und im Mittelalter. Er beleuchtet die verhängnisvolle Verbindung zwischen Satan, Sexualität und dem Hexenwahn, führt in die Hölle und stellt die Engel des Bösen vor. Diese Erzählung reicht bis in die Gegenwart, wo der Teufel weiterhin im Alltag der Menschen präsent ist. Im Zeitalter der Aufklärung wurde seine Macht zwar beschnitten, doch evangelikale und fundamentalistische Gruppen sowie das römische Lehramt sprechen heute realistisch von Satan. Papst Johannes Paul II. überarbeitete 1998 das Ritual der Teufelsaustreibung, das ursprünglich von 1614 stammt. Flaschs Sympathie gilt besonders den Denkern, die sich für die Entmachtung des Teufels eingesetzt haben.

      Der Teufel und seine Engel
      3.2
    • Warum ich kein Christ bin

      Bericht und Argumentation

      • 280 pages
      • 10 hours of reading

      Sachbuch-Bestenliste Oktober 2013: Platz 1 Heute fragen sich viele Menschen, ob sie noch Christen sind. Andere wollen es wieder werden und suchen nach Wegen. Kurt Flasch erzählt - ausgehend von seiner Herkunft aus einer liberal-katholischen, kulturell und politisch engagierten Familie -, wie er ins Zweifeln am Christentum gekommen ist. Er bespricht die Hauptpunkte der christlichen Lehre in ihrer katholischen wie evangelischen Form und wendet sich an jeden Gläubigen und an jeden Ungläubigen, der seine Gründe prüfen will, warum er Christ ist. Kurt Flasch ist Fachmann für antike und mittelalterliche Philosophie. Er hat sich ein Leben lang mit den Quellen zu dieser Zeit und deshalb auch mit dem Christentum befasst. Er erläutert argumentierend in persönlich gefärbter Darstellung, warum er kein Christ ist. Die Kritik gilt der christlichen Lehre, nicht dem Zustand der Kirchen. Das Buch ist keine Autobiographie und keine Kampfschrift. Es bemüht sich um historische Gerechtigkeit, benennt die christlichen Überzeugungen genau und mit geschichtlichem Verständnis, bringt aber an Details nur das, was nötig ist, um zu einem sachlichen Urteil zu kommen. Flasch prüft aus den Quellen heraus die katholischen und evangelischen Varianten der christlichen Lehren und begründet, warum er von ihnen keinen weiteren Gebrauch machen wird. Fromme wie Unfromme können daraus Nutzen ziehen.

      Warum ich kein Christ bin
      3.7
    • Philosophie hat Geschichte

      Band 1

      • 374 pages
      • 14 hours of reading

      "Dieses Buch beschreibt eine Denkart -- man könnte sie 'historische Philosophie' nennen --, indem es zurückblickt auf meine Beiträge zur europäischen Geschichte der Ideen vom vierten bis zum zwanzigsten Jahrhundert. Es umreisst Voraussetzungen und Konsequenzen dieser Arbeiten; es führt zu ihnen hin, indem es ihre Arbeitsweise vorstellt und gegen Missverständnisse klarstellt"--Volume 1, page 7 of Vorwort

      Philosophie hat Geschichte
    • Augustinus neu lesen

      Diskussionsbeitrag zu Kenneth M. Wilson

      • 150 pages
      • 6 hours of reading

      Die Analyse von Augustins Konzept der Freiheit steht im Mittelpunkt dieser Studie, die sich mit seiner letzten Entwicklungsstufe auseinandersetzt. Kenneth M. Wilsons Buch beleuchtet Augustins "Bekehrung" zu seiner Spätlehre und hinterfragt die Bedeutung von "Freiheit", die in Anführungszeichen gesetzt wird, da sie nicht mehr die ursprüngliche Freiheit darstellt. Kurt Flasch überprüft Wilsons Argumente unpolemisch anhand von Augustins Bekenntnissen und dessen Brief an Simplician. Gemeinsam kommen sie zu dem Schluss, dass eine Neubewertung von Augustins Werk dringend erforderlich ist.

      Augustinus neu lesen
    • Philosophie hat Geschichte

      Band 2: Theorie der Philosophiehistorie

      • 456 pages
      • 16 hours of reading

      Der zweite Band von "Philosophie hat Geschichte" vertieft die theoretischen Grundlagen der historischen Philosophie und gliedert sich in vier Teile. Zunächst wird ein Konzept entwickelt, das den Universalismus der Vernunft historisiert und gleichzeitig Beliebigkeit vermeidet. Anschließend erfolgt eine Abgrenzung von Historismus und Antihistorismus, insbesondere im Dialog mit Dilthey und Heidegger. Der dritte Teil behandelt die Philosophiegeschichte des Mittelalters und deren Sinn, während der vierte Teil Folgerungen zur Theologie und dem Verhältnis von Philosophie und Schreibsystemen zieht, einschließlich einer Untersuchung zu Gutenberg.

      Philosophie hat Geschichte
    • Augustinus letztes Wort: Prädestination

      Texte der Doppelschrift, deutsch: De praedestinatione sanctorum - De dono perseuerantiae. Mit Bemerkungen

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Die letzte Lebensphase Augustins wird in diesem Werk ausführlich beleuchtet, insbesondere seine Entwicklung der Prädestinationstheorie. Kurt Flasch analysiert Augustins Selbstkritik und die Einwände seiner Zeitgenossen, die seine neuen Lehren als bedrohlich für das Christentum empfanden. Er diskutiert die zentralen Elemente der Prädestinationslehre und die Auseinandersetzung mit Julian von Aeclanum. Zudem bietet Flasch eine neue Übersetzung von Augustins letztem Buch, ergänzt durch Kommentare, die einen direkten Vergleich mit Augustins Ideen ermöglichen.

      Augustinus letztes Wort: Prädestination
    • Studien zu Meister Eckhart

      • 548 pages
      • 20 hours of reading

      Der Band versammelt Kurt Flaschs Arbeiten über Meister Eckhart von 1965 bis 2022. Er beleuchtet Flaschs philosophischen Werdegang und untersucht Eckharts Intention sowie Dietrich von Freibergs Philosophie. Enthalten sind auch deutsche Predigten Eckharts und neue Studien zu seinen Prozessen, die Flasch verfasst hat.

      Studien zu Meister Eckhart
    • Christentum und Aufklärung

      Voltaire gegen Pascal

      "Voltaire las sein Leben lang Pascals Pensées. Er durchdachte dessen Gedanken und machte sich von etwa 1728 an bis 1777 in drei Schüben ausführliche Notizen. Er läßt Pascal zu Wort kommen. Er bringt ausführliche Zitate und druckt darunter seine Kritik. Voltaire führt eine ernsthafte philosophische Auseinandersetzung mit dem von ihm anerkannten Genie. Er spricht von einem Kampf der Giganten. Dadurch ist ein Dokument von großer Bedeutung entstanden. Es beleuchtet wie ein Blitzgewitter die intellektuelle, religiöse und politische Zeitlandschaft: Voltaire fand Pascals Christentum archaisch, unplausibel geworden, lebensfeindlich. Es gibt keinen deutlicheren und keinen geschliffeneren Text zum Verhältnis von Aufklärung und Christentum. Zugleich ist er auch ein stilistischer Genuss; hier sprechen zwei der originellsten und witzigsten Schriftsteller Frankreichs. Flaschs Buch legt die Texte in Übersetzung vor und ermittelt ihre historische und sachliche Bedeutung. Es beschreibt erstmals aus den Quellen die Entstehung der Problemlage vom späten Augustinus bis zu Jansenius, Pascal und Voltaire."--

      Christentum und Aufklärung
    • Lieder der Liebe

      • 189 pages
      • 7 hours of reading

      Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.

      Lieder der Liebe
    • Nikolaus von Kues

      Geschichte einer Entwicklung. Vorlesungen zur Einführung in seine Philosophie

      • 680 pages
      • 24 hours of reading

      Nikolaus von Kues (1401-1464) hat sein Denken als allmähliche Entwicklung beschrieben, die ihn zu der Einsicht gebracht habe, die Wahrheit liege nicht im Verborgenen, sondern schreie auf den Straßen. Deutlich hat er die Stufen seiner intellektuellen Entwicklung markiert. Die meisten Darstellungen der Philosophie des Cusanus haben von seinen Hinweisen nicht profitiert, weil sie überwiegend De docta ignorantia (abgeschlossen 1440) oder einzelne ausgewählte Texte interpretieren. Dieses Buch macht hingegen den Versuch, von 1430 bis 1464 Schrift für Schrift mitdenkend zu charakterisieren, und schafft dabei ein bewegtes Gesamtbild des Cusanischen Denkens. Es stellt dessen Argumentationen in chronologischer Folge dar und vergleicht sie - mit dem Ziel einer genetischen Analyse. Flaschs Buch bleibt an den einzelnen Texten und ihrer philosophischen Substanz orientiert, untersucht aber zugleich die Zusammenhänge von intellektueller Arbeit und geschichtlicher Umwelt: Politik, Kirche, Kultur. So entsteht in der Verbindung von Textarbeit, philosophischer Erörterung und historischer Umsicht ein differenziertes Panorama rheinisch-italienischer Wechselwirkung im 15. Jahrhundert.

      Nikolaus von Kues
    • In Richtung Wahrheit

      Mit Beiträgen von Freunden und Weggefährten

      • 271 pages
      • 10 hours of reading

      Kurt Flasch ist ein großer Kenner der mittelalterlichen Philosophie und selbst ein prominenter Philosoph. In den letzten Jahren hat er Preise über Preise bekommen ? allerdings nicht nur für seine Fachforschungen. Herausgehoben wurden die Originalität seines Denkens und seiner Sprache, sein glanzvoller Stil und kämpferischer Witz. Damit hat Flasch weit über Fachkreise hinaus ein Publikum gewonnen. Er ist zum Vermittler zwischen philosophischen Texten der Vergangenheit und dem heutigen Leser geworden. Polemik und Satire kommen bei ihm immer dann ins Spiel, wenn ihm ? weihevolles Gerede, parfümierter Qualm, modisch aufgeputzte Paradigmenwechsel oder auch schiere Unkenntnis der Quellen? begegnen. Das Buch nähert sich der Person Kurt Flasch und seinem Denken wie der Zoom einer Kamera. Beiträge von Freunden und Weggefährten und nicht zuletzt von Flasch selbst zeigen biographische, politische, philosophische und sprachkritische Aspekte seiner Arbeit. In Interviews kann man miterleben, wie Kurt Flasch reagiert, formuliert und parliert. Mit Beiträgen von Karl Heinz Bohrer, Ursula Pia Jauch, Norbert Miller, Gustav Seibt, Michael Stolleis, Frank Hertweck und Ralph Dutli.

      In Richtung Wahrheit
    • Der Papst schreibt an den Sultan

      Pius II. an Mohamed II. im Jahre 1461

      • 20 pages
      • 1 hour of reading

      Die Aeneas-Silvius-Vorlesung war 1960 das Geschenk der Basler Katholiken zum 500-Jahr-Jubiläum der Universität Basel. Einmal im Jahr sollte eine öffentliche Vorlesung eines hervorragenden Wissenschaftlers gehalten und anschliessend angemessen publiziert werden. Zum 50-jährigen Bestehen und im 550. Jahr der Universität bat die Aeneas-Silvius-Stiftung den kompetentesten Spezialisten für mittelalterliche Philosophie zum Vortrag: Kurt Flasch aus Mainz, den langjährigen Ordinarius für Philosophie an der Universität Bochum und Autor eines eindrücklichen publizistischen Lebenswerks zur Philosophie von Spätantike und Mittelalter, zu Augustinus und Nikolaus von Kues, zu Meister Eckhart, zu Dante und Boccaccio mit unnachahmlichen Übersetzungen der Werke, kurz «Deutschlands brillantesten Philosophiehistoriker» (Die Welt). Der gehaltene Vortrag stellt einen Brief, «ein stilistisches Meisterwerk der humanistischen Theologie», von Papst Pius II. an den Sultan Mohamed II. im Jahre 1461 vor und ordnet ihn in den historischen Kontext ein.

      Der Papst schreibt an den Sultan
    • Hauptwerke der Philosophie

      • 499 pages
      • 18 hours of reading

      Neue Interpretationen zu Werken von Augustinus, Eriugena, Avicenna, Berengar von Tours, Abaelard, Wilhelm von Conches, Maimonides, Albertus Magnus, Bacon, Thomas von Aquin, Bonaventura, Siger von Brabant, Dietrich von Freiberg, Ramon Lull, Dante, Meister Eckart, Wilhelm von Ockham, Johannes Buridan und Nikolaus von Kues, herausgegeben von einem der besten Kenner der mittelalterlichen Philosophie.

      Hauptwerke der Philosophie
    • Nikolaus von Kues (1401-1464) hat sein Denken als allmahliche Entwicklung beschrieben, die ihn zu der Einsicht gebracht habe, die Wahrheit liege nicht im Verborgenen, sondern schreie auf den Strassen. Deutlich hat er die Stufen seiner intellektuellen Entwicklung markiert. Die meisten Darstellungen der Philosophie des Cusanus haben von seinen Hinweisen nicht profitiert, weil sie uberwiegend De docta ignorantia (abgeschlossen 1440) oder einzelne ausgewahlte Texte interpretieren. Dieses Buch macht hingegen den Versuch, von 1430 bis 1464 Schrift fur Schrift mitdenkend zu charakterisieren, und schafft dabei ein bewegtes Gesamtbild des Cusanischen Denkens. Es stellt dessen Argumentationen in chronologischer Folge dar und vergleicht sie - mit dem Ziel einer genetischen Analyse. Flaschs Buch bleibt an den einzelnen Texten und ihrer philosophischen Substanz orientiert, untersucht aber zugleich die Zusammenhange von intellektueller Arbeit und geschichtlicher Politik, Kirche, Kultur. So entsteht in der Verbindung von Textarbeit, philosophischer Erorterung und historischer Umsicht ein differenziertes Panorama rheinisch-italienischer Wechselwirkung im 15. Jahrhundert.

      Nikolaus von Kues. Geschichte einer Entwicklun
    • Mistr Eckhart (1260–1327) vešel do všeobecného kulturního povědomí na počátku 20. století a bleskově získal pověst tajuplného mystika, jenž je hlubinnými souvislostmi propojen s jinými mystiky od starověku po Novalise. Eckhart však byl respektovaný univerzitní učenec a vysoce aktivní řádový hodnostář, autor rozsáhlých latinských spisů, který se sám jednoznačně považoval za křesťanského filosofa. Ústředním tématem Eckhartových zkoumání je „čistý rozum“, intellectus, jak ho latinským myslitelům zprostředkoval Averroes, klíčový inspirátor Alberta Velikého, k jehož velkým žákům a následovníkům nepatří jen Tomáš Akvinský, ale též Dietrich z Freibergu a právě Eckhart.

      Mistr Eckhart: Zrození „německé mystiky“ z ducha arabské filosofie