The volume contains 44 essays about Germany - observations, impressions, recollections, but also forthright considered judgements. The authors are scholars and journalists, politicians and industrialists, novelists, artists, architects and diplomats frm 25 countries in four continents - an impressive array of intellectuals in different walks of life. They all share a profound knowledge of Germany and a deep insight in the - frequently troubled - German soul.(a fragment from the Foreword)
Theo Sommer Books






Die Zeit: Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute
- 463 pages
- 17 hours of reading
Am 21. Februar 1946 erschien in Hamburg die erste Ausgabe der ZEIT unter der 'Zulassung Nr. 6' der britischen Militärregierung. Mit nur acht Seiten und einer Auflage von 25.000 Exemplaren prägte das liberale Wochenblatt über Jahrzehnte die Bundesrepublik. In den Anfangsjahren musste jeder Artikel das britische Zensurbüro passieren. Von den Lizenzträgern blieb Gerd Bucerius, der zur prägenden Kraft der ZEIT wurde. Die Zeitung wagte es als erste, die Siegermächte zu kritisieren, und stellte später Konrad Adenauer in Frage. Bereits in den 1950er Jahren spielte DIE ZEIT eine aktive Rolle bei der Vorbereitung der Ostpolitik. 1968 übernahm Marion Dönhoff die Chefredaktion und machte die ZEIT zu einem unabhängigen und liberalen Blatt. 1972 wurde sie Herausgeberin, gefolgt von Helmut Schmidt, der 1983 nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler hinzukam. 2000 übernahm Josef Joffe die Herausgeberschaft, gefolgt von Michael Naumann im Jahr 2001. Heute, unter Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, ist DIE ZEIT mit über einer halben Million Auflage und als Instanz des unabhängig-kritischen Journalismus erfolgreicher denn je und blickt auf eine stolze 60-jährige Geschichte zurück.
China First
Die Welt auf dem Weg ins chinesische Jahrhundert
„Wenn heute in China ein Sack Reis umfällt, bebt die ganze Welt.“ Theo Sommer China hat sich in wenigen Jahrzehnten vom Armenhaus im Mao-Look zur Hightech-Nation gewandelt. Vielspurige Autobahnen und Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die Zentren. Oft heißt es, die Technologie sei nur importiert, ja geraubt, und die sozialen und ökologischen Probleme seien übermächtig. Doch das ist eine gefährliche Täuschung, wie Theo Sommer eindrucksvoll zeigt. Wer sein luzides Buch voller überraschender Fakten und Zusammenhänge gelesen hat, wird China und den Westen mit anderen Augen sehen. In immer mehr Zukunftssparten wie erneuerbare Energien oder Elektromobilität übernimmt China die Führung. Das Seidenstraßen-Projekt stellt wichtige Handelswege unter chinesische Kontrolle. Außenpolitisch trumpft China immer mehr auf, in Asien auch militärisch. Der neue starke Mann Xi Jinping hat sich eine Machtfülle gesichert, wie sie nicht einmal Mao hatte. Er perfektioniert den Überwachungsstaat mit digitaler Gesichtserkennung und einem an Orwell gemahnenden „Sozialkreditsystem“. Auch hier spielt China eine beängstigende Vorreiterrolle. Das chinesische Jahrhundert hat begonnen. Es kommt jetzt darauf an, es zu verstehen und sich zu behaupten.
Leben in Deutschland
- 475 pages
- 17 hours of reading
Theo Sommer, Journalist und Schriftsteller, wurde 1930 in Konstanz geboren. Ab 1958 politischer Redakteur bei der Wochenzeitung «Die Zeit», 1973 bis 1992 ihr Chefredakteur, 1992 bis 2000 Herausgeber, 2000 bis 2014 Editor at Large. Er lebte von 1958 bis zu seinem Tod am 22. August 2022 in Hamburg.
Einer wie keiner Theo Sommer, langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der ›Zeit‹, kennt Helmut Schmidt seit 1961. Er hat dessen politische Karriere journalistisch begleitet und arbeitet seit 1983 mit dem Herausgeber und Autor Schmidt bei der Wochenzeitung ›Die Zeit‹ zusammen. Er schildert die politischen Stationen Helmut Schmidts, beschreibt seine Vorstellungen und Handlungsgrundlagen und gibt aus nächster Nähe Einblicke in die zweite Karriere Schmidts als Publizist. »Das ist auch nicht schwieriger, als wenn man als Politiker in ein neues Ressort kommt und sich einarbeiten muss«, sagte Helmut Schmidt, als er 1983 seinen Herausgeberposten bei der ›Zeit‹ antrat. Ganz so einfach scheint es dann doch nicht gewesen zu sein, zumindest nicht für diejenigen, die schon länger bei dem Blatt tätig waren. Schmidt schärfte den Ressortleitern schon mal ein, »die Wohngemeinschafts- und Gossensprache der 68er-Generation« zurückzudrängen. Die Kollegen konterten:»Eine Redaktion ist kein Ministerium.« Doch schon bald herrschte Einigkeit darin, eine tolerante, weltoffene Zeitung zu machen. Ein anekdotenreiches, aus nächster Nähe und mit kritischer Sympathie gezeichnetes Porträt des beliebtesten Altkanzlers der Deutschen, das zugleich ein wesentliches Kapitel der Zeitgeschichte anschaulich werden lässt.
Zeit meines Lebens
Erinnerungen eines Journalisten | Das Vermächtnis des langjährigen Chefredakteurs und Herausgebers der ZEIT
- 512 pages
- 18 hours of reading
Die bewegenden Lebenserinnerungen eines der wichtigsten deutschen Publizisten Theo Sommer hat mehr als neunzig Jahre und vier deutsche Staaten erlebt: das »Dritte Reich«, die Bonner Republik, die DDR und das wiedervereinigte Deutschland. Als langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der Zeit war er einer der führenden politischen Publizisten in Deutschland. Dies ist sein Vermächtnis. Theo Sommer beginnt seine Erinnerungen mit der Schulzeit in der NS-Ordensburg Sonthofen, dem großen Zusammenbruch und seinem demokratischen Erweckungserlebnis als einer der ersten Studenten in Schweden und den USA nach dem Krieg. Er beschreibt seinen Weg an die Spitze des deutschen Journalismus und porträtiert mittlerweile legendäre Kolleginnen und Kollegen wie Marion Gräfin Dönhoff, Rudolf Augstein, Henri Nannen und Helmut Schmidt. Kaum jemand, den der begabte Netzwerker auf der internationalen politischen Bühne nicht kannte. Theo Sommer nimmt den Leser mit auf die aufregende Reise eines politischen Beobachters durch neunzig Jahre deutscher Geschichte und liefert ein Glanzstück der politischen Memoirenliteratur.
Die Zeit. Welt- und Kulturgeschichte 20: Chronik, Literaturhinweise, Register
- 608 pages
- 22 hours of reading
Die NATO kann den neuen Bedrohungen wenig entgegensetzen. Für den Kampf um Ressourcen und für asymmetrische Konflikte, für die Abwehr von Cyber-Attacken und die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels hat das einst erfolgreichste Bündnis der Militärgeschichte noch keine Strategie gefunden. Der Verlust des Feindbilds nach dem Ende des Ost-West-Konflikts hat die NATO verunsichert, der 'Krieg gegen den Terrorismus' stellt sie auf eine harte Probe. Die NATO muss ihren Auftrag neu definieren: Ist sie ein reines Verteidigungsbündnis oder die militärische Reserve der Vereinten Nationen? Soll sie eingreifen, wo immer westliche Werte bedroht scheinen? Theo Sommer, einer der renommiertesten Journalisten Deutschlands, findet Antworten: Das Bündnis muss politischer und europäischer werden. Es gilt, die militärische Seite zu verschlanken. Und: Die NATO gewinnt nichts, wenn sie sich zum weltumspannenden Bündnis überdehnt. Zukunft hat sie als Allianz, in der Europa und Amerika auf Augenhöhe zusammenwirken.
60 Jahre Bundesrepublik im Spiegel der Zeit
- 520 pages
- 19 hours of reading
2009 ist ein bedeutendes Jahr: Die Bundesrepublik wird 60! Anlässlich dieses Geburtstags entstand in einer Kooperation zwischen der renommierten Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und Bertelsmann CHRONIK! dieses außergewöhnliche Buch: 60 Jahre Bundesrepublik werden anhand von 60 deutschen Kontroversen auf einzigartige Weise durch Original-ZEIT-Artikel wieder lebendig. „60 Jahre Bundesrepublik im Spiegel der ZEIT“ zeigt die zentralen Kontroversen, die Deutschland geprägt und zu dem gemacht hat, was es heute ist: Wie wurde die Debatte um die deutsche Wiederbewaffnung in den 50er Jahren in der ZEIT geführt? Wie bezog „DIE ZEIT“ Stellung zum Arbeiteraufstand in der DDR? Wie wurde Brandts Warschauer Kniefall gesehen? Mit einer Auswahl der besten Artikel der großen ZEIT-Autoren wie Marion Gräfin Dönhoff, Theo Sommer, Helmut Schmidt und Michael Naumann sowie faszinierenden Originalfotos. Herausgegeben von Theo Sommer, dem langjährigen Journalisten und Chefredakteur der ZEIT.
'Ein köstliches Hamburg-Buch' Die Welt 'Hamburg ist eine großartige Stadt, lebendig, mit Gefühl für Stil und Anstand, voller prächtiger Menschen. Nirgendwo sonst möchte ich leben.' Das schreibt Theo Sommer über die Stadt, in der er seit einem halben Jahrhundert zu Hause ist. Aus dieser Verbundenheit heraus hat er ein Juwel der Hamburg-Literatur geschaffen, eine Hommage an eine Weltstadt, die jährlich über hundert Millionen Besucher anzieht. Er vermittelt ein tiefes Verständnis für das Wesen der Elbmetropole und weckt Lust, sie aus neuen Blickwinkeln zu erkunden. Überarbeitete Neuausgabe Mit einem Geleitwort von Helmut Schmidt
Reise ins andere Deutschland
- 272 pages
- 10 hours of reading
Theo Sommer, geboren 1930 in Konstanz, war Journalist und Schriftsteller. Ab 1958 war er politischer Redakteur bei der Wochenzeitung «Die Zeit», deren Chefredakteur er von 1973 bis 1992 war. Von 1992 bis 2000 fungierte er als Herausgeber und bis 2014 als Editor at Large. Er lebte in Hamburg bis zu seinem Tod am 22. August 2022. Helmut Schmidt, 1918 in Hamburg geboren, trat 1946 in die SPD ein und war von 1968 bis 1984 stellvertretender Bundesvorsitzender. 1953 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestags und hatte verschiedene Ministerposten inne, darunter Innensenator in Hamburg und Bundeskanzler von 1974 bis 1982. Ab 1983 war er Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Er starb im November 2015 in Hamburg. Gerhard Spörl, geboren 1950, studierte Germanistik in Heidelberg und Mainz. 1980 wurde er politischer Redakteur der «Zeit» und arbeitete von 1990 bis 2015 für den «Spiegel», wo er verschiedene leitende Positionen innehatte. Er verantwortete die Serie «Die Gegenwart der Vergangenheit» und veröffentlichte mehrere Bücher. Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) flüchtete 1944 aus Ostpreußen und begann 1946 ihre journalistische Laufbahn. Sie war Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT und erhielt den Friedenspreis des deutschen Buchhandels sowie weitere Auszeichnungen.
Allianz im Umbruch?
- 432 pages
- 16 hours of reading
German
Wider den Kampf der Kulturen
- 178 pages
- 7 hours of reading
Wie kann der 'Kampf der Kulturen' verhindert werden? Samuel Huntingtons einflussreiche These besagt, dass nach dem Ende der Ideologien verschiedene Kulturen, organisiert um große Religionen, feindlich aufeinanderprallen. Dazu zählen die westlich-christliche Kultur, die orthodox-christliche Kultur, der Islam, die hinduistische Kultur, Japan und die konfuzianische Kultur Chinas. Roman Herzog setzte sich während seiner Amtszeit als Bundespräsident und darüber hinaus dafür ein, Huntingtons Szenario entgegenzuwirken und die Kooperation zwischen den Kulturen zu fördern. In seinem neuen Buch präsentiert er Texte und Reden, die er über Jahre als Mahner und Integrationsfigur gehalten hat. Herzog betont die Notwendigkeit, die Verschiedenheit der Kulturen zu respektieren, gleichzeitig aber auch die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und moralischen Relativismus zu vermeiden. Er warnt vor der Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke und fordert ein Ausbalancieren des sozialen Ungleichgewichts, das zu Konflikten führt. In diesem Band stehen seine Reden im Dialog mit Beiträgen von Amitai Etzioni, Hans Küng, Bassam Tibi und Masakazu Yamazaki, die aus unterschiedlichen Kulturen und Disziplinen stammen und seine Ansichten unterstützen. So entwickelt sich eine Strategie für den Frieden in einer globalisierten Welt.
Serie Piper: Ein ganz normaler Staat?
Perspektiven nach 40 Jahren Bundesrepublik
- 318 pages
- 12 hours of reading
German











