A unique look at the graphic oeuvre of the great Florentine artist, with masterpieces from museums from around the world. Spanning a wide range of his works, from youthful sketches to frescoes for the Sistine Chapel, and later crucifixion scenes.
Michelangelo's drawings showcase an unmatched expressive musculature, particularly in his male nudes, which convey both tension and pliancy, alongside a sense of vitality. His depictions of women and cherubs exhibit grace and swiftness. Featuring over 300 color plates and extensive scholarship, this publication offers the most comprehensive examination of his work to date. It includes masterpieces from renowned museums, covering early studies for the "Battle of Cascina," the Sistine Chapel frescoes, and the tomb of Julius II, as well as the Medici tombs and later crucifixion scenes. The collection also addresses works with debated authenticity and highlights the influence of Michelangelo's sketches on other artists. As a painter, sculptor, poet, architect, and engineer, Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni (1475-1564) was remarkably prolific and innovative. He created his masterpieces, the "Pieta" and "David," before age 30 and is known for the iconic ceiling and wall paintings of the Sistine Chapel, including the creation scenes from "Genesis" and "The Last Judgment." Giorgio Vasari asserted that Michelangelo epitomized the peak of artistic achievement since the Renaissance, a sentiment that endures today.
Summary: Die Publikation spannt den Bogen von den Jugendwerken über die Entwürfe zur Schlacht von Cascina und die Fresken der Sixtinischen Kapelle bis hin zu den Geschenkblättern für Tommaso de| Cavalieri und den späten Kreuzigungsszenen. Gemälde anderer Künstler nach Entwürfen des Meisters veranschaulichen die Dimension und Wirkkraft seiner Kunst und zeigen ihn im Kontext seiner Zeit. Der von einigen Forschern angezweifelten Zuschreibung vieler Zeichnungen an Michelangelo wird kritisch entgegengetreten. Also available the official audioguide to the exhibition: "Kunst zum Hören: Michelangelo", 48 pages, 40 col. ill., hardcover, + CD, October 2010. (9783775727365). Exhibition: Albertina, Wien (8.10.2010 - 9.1.2011).
Rembrandts Landschaftszeichnungen sind faszinierend und umfassen etwa 260 Werke, die er während seiner Streifzüge durch Amsterdam und Umgebung schuf. Er hielt Bauerngehöfte, Kanäle und markante Gebäude fest, variierte mit Licht und Wetter und drückte sowohl innere Vorstellungen als auch die Schönheit der Natur aus.
The German painter, draftsman, and graphic artist Martin Noël (b. Berlin, 1956; d. Bonn, 2010) played a leading role in reviving the linocut and the woodcut, two techniques that had long been eclipsed by other media. In his large-format works on paper, he staked out a widely regarded and distinctive position in contemporary art. Released on occasion of the retrospective of his oeuvre at the Albertina, Vienna, this book presents an overview of the most important periods in the artist's creative evolution, with an emphasis on the woodcut carved into the printing plate and the woodblock's subsequent emancipation as an art object in its own right. Particular attention is paid to the application of ink to the surface and its painterly structure as well as the picture's migration from object to canvas. The resulting paintings are exemplary of Noël's late oeuvre. Martin Noël studied graphic art and painting at what is now the Cologne University of Arts and Sciences. His art garnered numerous prizes and other honors, including fellowships from Kunststiftung NRW, Stiftung Kunstfonds, and Letter Stiftung.
Der Band ist dem Andenken an die Sammeltätigkeit des Brünner Rechtsanwalts und Geschäftsmanns Dr. Arthur Feldmann (1877-1941) gewidmet, dessen große Sammlung von Altmeisterzeichnungen zu den bedeutendsten seiner Zeit zählte. 1939 wurde seine Villa mitsamt der Kunstsammlung von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Arrest und Folter im März 1941 überlebte Feldmann nur um wenige Tage. Der an das damalige Brünner Landesmuseum gelangte Teil der Zeichnungssammlung wurde vor einigen Jahren an die Nachfahren zurückgegeben. Diese konnten zudem im Laufe der Jahre den Verbleib weitere Blätter aufspüren und deren Restitution erwirken. Jüngst haben die Erben in einer überaus großzügigen Schenkung knapp dreißig Blätter der Albertina vermacht. Aus diesem Anlass entstehen eine Ausstellung und diese Publikation.
Bei dem neuen Druckverfahren wird die schwarze Linienplatte durch eine oder mehrere farbige Tonplatten ergänzt. Dadurch lassen sich einzigartige Farbwirkungen in der Druckgrafik erzielen. Erste Beispiele stammen von altdeutschen Meistern. In Italien wurde die Technik dahingehend weiterentwickelt, dass die Darstellungen eine extrem malerische Wirkung erhielten. Der Band versammelt rund 200 Werke, die sich durch ihre exquisite Schönheit und Seltenheit auszeichnen. Detaillierte Werkanalysen runden die fundierte Übersicht dieser künstlerischen Technik ab.
Der Original-Audioguide zur bedeutenden Michelangelo-Ausstellung in der Albertina in Wien und der begleitende Band mit Bildtafeln stellen in eingehenden Bildbeschreibungen rund 40 Werke Michelangelos (1475–1564) vor. Meisterwerke aus den bedeutendsten Museen weltweit werden gemeinsam mit kostbaren Blättern aus der Grafischen Sammlung der Albertina präsentiert und ermöglichen einen einmaligen Überblick über das zeichnerische Schaffen des großen Florentiners.
Die große zweibändige Publikation behandelt das gesamte, über 1000 Blätter umfassende zeichnerische Werk von Parmigianino, einem der bedeutendsten italienischen Künstler des 16. Jahrhunderts. Im Textteil werden die Funktionen, Techniken und der Stil der Zeichnungen untersucht und ihr Verhältnis zu den Gemälden und Druckgraphiken geklärt. Da auch die Inhalte der Darstellungen, die äußeren Lebensumstände, die Rolle der Auftraggeber und die Kontakte mit
anderen Künstlern ausführlich geschildert werden, ist die Publikation zugleich eine Gesamtmonographie über Parmigianino. Im Katalogteil werden die Zeichnungen in chronologischer Reihenfolge mit genauen Angaben einzeln beschrieben und abgebildet.
Unter dem Titel Parmigianino und sein Kreis ist in diesem kleinen, feinen Band das komplette radierte Œuvre Parmigianinos (1503–1540) versammelt, ergänzt um Blätter von Stechern und Formschneidern, die zu Lebzeiten des Meisters dessen Entwürfe in Kupferstichen und Clair-obscur-Holzschnitten reproduziert haben. Es waren in entscheidendem Maße diese Radierungen Parmigianinos sowie die Kupferstiche von Gian Giacomo Caraglio und die Farbholzschnitte von Ugo da Carpi, Antonio da Trento und Niccolò Vicentino, die den graziösen und eleganten Stil Parmigianinos in alle Welt verbreitet haben – ein Stil, der die Kunst bis hin zum französischen Rokoko geprägt und bis heute nichts von seiner Faszinationskraft eingebüßt hat. Sämtliche eigenhändige Radierungen Parmigianinos, die zum größten Teil aus der exquisiten Sammlung des renommierten Künstlers Georg Baselitz sowie aus den Beständen der Albertina in Wien und dem British Museum in London stammen, werden in allen bekannten Zuständen prägnant beschrieben.
Die Zeitgenossen rühmten Parmigianino (1503–1540), einen der herausragenden Künstler der Hochrenaissance, als neuen Raphael. Seine mit technischer Raffinesse ausgeführten Kompositionen präsentieren graziöse Figuren von entrückter Schönheit in kühl leuchtender Farbigkeit. Immer wieder widmete sich der in Parma, Rom und Bologna tätige Meister dem Thema der Maria mit Kind. Gut die Hälfte seiner uns erhaltenen Gemälde sind Madonnenbilder – private Andachtsbilder ebenso wie große Altartafeln. Die Alte Pinakothek bewahrt ein kostbares, kleines Madonnenbild, das zum ältesten Bestand der Wittelsbachischen Sammlungen zählt und stets als Werk Parmigianinos galt. Im 19. Jahrhundert wurde es seinem Schüler, Girolamo Mazzola Bedoli, zugewiesen. Neue, hier erstmals publizierte Forschungen belegen jedoch, dass die Zuschreibung an den Meister berechtigt ist. Fachautoren diskutieren ausführlich die Autorschaftsfrage, die Herkunft und die Maltechnik des Münchner Bildes und erörtern seine Stellung im Gesamtwerk Parmigianinos. Ausstellung: Alte Pinakothek, München 22.11.2007–24.2.2008
Mädi, Marta, Offi, Jeanette, Lissy, Luise, Marianne und Sascha sind einige der Modelle, die in den Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphiken von Karl Hubbuch immer wieder auftauchen. Oft sind nur ihre Vornamen bekannt, da sie meist Modelle an der Karlsruher Akademie waren und auch zu den privaten Bekannten des Künstlers gehörten. Anhand vieler unveröffentlichter Arbeiten wird dieses zentrale Thema seines Schaffens eingehender untersucht. Hubbuch (1891-1979) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Deutschland, einer Stilrichtung der 1920er Jahre, die sich durch nüchterne und scharfe Beobachtungen auszeichnet. Die Farben dienen der Formbeschreibung, während atmosphärische Werte in den Hintergrund treten. Hubbuchs individuelle Bildideen und erzählerische Vielfalt stechen hervor, wobei die Objekte aus unmittelbarer Beobachtung ein starkes Eigenleben entwickeln und in spannungsreichen Beziehungssystemen zueinander stehen. Wie George Grosz und Otto Dix gehört er zu den deutschen Veristen, die soziale Missstände und die krassen Unterschiede zwischen den Klassen anprangern. Während seiner Lebzeiten war Hubbuch in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Eine umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Gesamtwerk begann jedoch erst nach seinem Tod, mit bedeutenden Ausstellungen in den 1980er und 1990er Jahren.
Der lombardische Maler Polidoro da Caravaggio zählt zu den einflussreichsten italienischen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Bekannt wurde er durch seine monochromen Malereien, die zahlreiche Häuserfassaden Roms schmückten und bis ins 18. Jahrhundert kopiert wurden. Nach dem Sacco di Roma (1527) floh er zunächst nach Neapel und dann 1528 nach Messina, wo er 1543 gewaltsam starb. Die vorliegende Arbeit behandelt sämtliche Innenraumdekorationen des Künstlers aus seiner Zeit in Rom (ca. 1517-1527) und bringt neue Erkenntnisse zur Datierung und Rekonstruktion zerstörter Werke. Der Frühstil Polidoros zeigt sich in den Fresken im Palazzo Baldassini, in den Loggien Raffaels und in der Stanza di Alessandro e Rossano in der Villa Farnesina. Nach einem Aufenthalt in Neapel beteiligte er sich 1524 an der Ausmalung des Salone der Villa Lante unter Giulio Romano. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Landschaften in der Kapelle des Fra Mariano del Piombo in S. Silvestro al Quirinale. Die Analyse der Dekorationen verdeutlicht die stilistische Entwicklung Polidoros in Rom und erfordert die Einbeziehung seiner Fassadendekorationen. Diese Chronologie konnte oft durch Motive anderer Künstler präzisiert werden. Auch Polidoros Mitarbeiter Maturino, dessen Profil bislang unklar war, erhält ein eigenes Kapitel mit neuen Zuschreibungen. Neben der Klärung von Polidoros römischer Schaffensphase leistet die Arbeit einen Beitrag zum Verständnis der Mal