Medien und weibliche Identitätsbildung
Körper, Sexualität und Begehren in Selbst- und Fremdbildern junger Frauen
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Körper, Sexualität und Begehren in Selbst- und Fremdbildern junger Frauen
Im Zentrum der aktuellen feministischen Bildungsdiskussion steht das Verhältnis von Bildung, Reproduktions- und Erwerbsarbeit sowie Zukunftsplanung für beide Geschlechter. Die doppelte Orientierung von Mädchen und Frauen auf Familie und Beruf wird bisher weder im Bildungsinhalt noch im herrschenden Arbeitsbegriff berücksichtigt. Der Fortschritt in den Bildungschancen der letzten drei Jahrzehnte nützt Mädchen und Frauen wenig, solange ihre Zukunftsplanung als individuelles und nicht als gesellschaftliches Problem betrachtet wird. „Frauen bilden – Zukunft planen“ bedeutet, Geschlechterverhältnisse zum Bildungsgegenstand zu machen, wobei der Schule eine zentrale Rolle zukommt. Die Beiträge in diesem Reader beleuchten verschiedene Perspektiven und dokumentieren den aktuellen Stand der Frauenschulforschung. Sie thematisieren das Geschlechterverhältnis in Schulen, den feministischen Diskurs um Gleichheit und Differenz sowie die Koedukationsdebatte. Der Band umfasst Schwerpunkte wie Berufsorientierung, Schulentwicklung, Geschlechterdifferenz, feministische Naturwissenschaftskritik, Medien und Technik, Wertevermittlung sowie Projekte zur Mädchen- und Frauenförderung. Diese Tagungsdokumentation verbindet Theorie und Praxis der schulischen Bildung und bietet empirische und theoretische Ergebnisse sowie praktische Vorschläge und Projektbeschreibungen aus dem Schulalltag. Die Autorinnen sind in Schulen, Hochschulen und autonomen Bildungsp
Medienpädagogische, bildungstheoretische und didaktische Perspektiven
Medienpädagogische, bildungstheoretische und didaktische Perspektiven
Der Sammelband vereint Beiträge, welche die Themenkomplexe Film, Gender und Jugend als je eigene Formen sozialer Praxis in ihren möglichen Wechselbezügen und Verschränkungen unter die Lupe nehmen. Die AutorInnen beleuchten aus erziehungswissenschaftlicher, medienpädagogischer und bildungstheoretischer Sicht Facetten des Zusammenhangs zwischen Adoleszenz und Geschlecht und ihren medialen Produktionen, Repräsentationen und Rezeptionen. Die einzelnen Beiträge verbindet dabei das Interesse am bildenden Potenzial von Filmen: Die AutorInnen beschreiben Jugend und Erwachsenwerden sowie Geschlecht, Sexualität und Körper als komplexe und widersprüchliche Felder der Identitätsentwicklung im Kontext einer normativ-binären Geschlechterordnung und suchen nach Möglichkeiten, diese aktiv und widerständig zu reflektieren. Dabei setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte. Das Spektrum der Betrachtung reicht von Videoclips über Soaps und Shows bis zu abendfüllenden Spielfilmen, von der heteronormativen bis zur Transgender-Perspektive, von der Produktionsästhetik zur Kreativität der Rezeption und schließt Überlegungen zur Arbeit mit Filmen in schulischen wie außerschulischen Kontexten ein.
Mediennutzung und Medienkompetenz von Mädchen und Jungen sowie medienpädagogische Handlungsmöglichkeiten