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Musikinstrumentenbau

15.-19. Jahrhundert, Kunst-Handwerk-Entwurf

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  • 305 pages
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Beginnend im 15. Jahrhundert werden die Entwicklungstendenzen im europäischen Musikinstrumentenbau über vier Jahrhunderte dargestellt. Zu Beginn dieser Periode umfasst Kunst nicht nur die schönen Künste, sondern auch Wissenschaft und Handwerk. Der handwerkliche Musikinstrumentenbau bleibt, auch nach der Verselbstständigung dieser Bereiche, eng mit ihnen verbunden. In vielen europäischen Museen sind Zeugnisse dieser Handwerkskunst sorgfältig bewahrt, die Besuchern die Möglichkeit bieten, die Instrumente in Klang und Anblick zu genießen. Instrumentenhistoriker können wertvolle Informationen über die Entstehungsbedingungen der Instrumente zusammentragen, was das Verständnis eines bedeutenden Teils der Musikgeschichte vertieft. Der Fokus liegt nicht auf der Produktionstechnik oder dem handwerklichen Können, sondern auf den theoretischen Kenntnissen, die für den Entwurf und die Konstruktion von Musikinstrumenten entscheidend waren. Dazu gehören Proportions- und Zahlenlehre sowie die kunsthandwerkliche Ausstattung. Auch der Bildungsstand und das Erfahrungswissen der damaligen Musikinstrumentenbauer sowie die verwendeten Längenmaße vor Einführung des metrischen Systems werden berücksichtigt. Analysen dieser Maße ermöglichen die Zuordnung unsignierter Instrumente. Zeichnungen und Fotos unterstützen die Erschließung des Themas, während Farbfotos die kenntnisreiche Behandlung bereichern.

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Musikinstrumentenbau, Herbert Heyde

Language
Released
1986
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(Paperback)
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Subtitle
15.-19. Jahrhundert, Kunst-Handwerk-Entwurf
Language
German
Released
1986
Format
Paperback
Pages
305
ISBN10
3765102245
ISBN13
9783765102240
Series
Description
Beginnend im 15. Jahrhundert werden die Entwicklungstendenzen im europäischen Musikinstrumentenbau über vier Jahrhunderte dargestellt. Zu Beginn dieser Periode umfasst Kunst nicht nur die schönen Künste, sondern auch Wissenschaft und Handwerk. Der handwerkliche Musikinstrumentenbau bleibt, auch nach der Verselbstständigung dieser Bereiche, eng mit ihnen verbunden. In vielen europäischen Museen sind Zeugnisse dieser Handwerkskunst sorgfältig bewahrt, die Besuchern die Möglichkeit bieten, die Instrumente in Klang und Anblick zu genießen. Instrumentenhistoriker können wertvolle Informationen über die Entstehungsbedingungen der Instrumente zusammentragen, was das Verständnis eines bedeutenden Teils der Musikgeschichte vertieft. Der Fokus liegt nicht auf der Produktionstechnik oder dem handwerklichen Können, sondern auf den theoretischen Kenntnissen, die für den Entwurf und die Konstruktion von Musikinstrumenten entscheidend waren. Dazu gehören Proportions- und Zahlenlehre sowie die kunsthandwerkliche Ausstattung. Auch der Bildungsstand und das Erfahrungswissen der damaligen Musikinstrumentenbauer sowie die verwendeten Längenmaße vor Einführung des metrischen Systems werden berücksichtigt. Analysen dieser Maße ermöglichen die Zuordnung unsignierter Instrumente. Zeichnungen und Fotos unterstützen die Erschließung des Themas, während Farbfotos die kenntnisreiche Behandlung bereichern.