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Zwischen den Akten

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›Zwischen den Akten‹ spielt im Sommer 1939, in einer Zeit politischer Umwälzungen in Europa, die zwar nicht direkt benannt werden, aber spürbar sind – von der Annexion Österreichs und der Tschechoslowakei bis zur Bedrohung Polens und dem Fall Barcelonas. Der Großteil des Romans entstand bereits nach der Niederlage Frankreichs und während des »Battle of Britain«, als die alte Welt zu zerfallen schien. Virginia Woolf reflektiert in diesem Werk über England, dessen Geschichte, Literatur, Landleben und Mentalität, dramatisch und episodisch an einem Sommertag erzählt. Die Erzählung ist durch lyrische Einlagen und Zitate geprägt, die von Charakteren in Anlehnung an große englische Poesie geschaffen werden. Woolfs Vision eines »vollständigen Ganzen« präsentiert sich als eine Art Gesamtkunstwerk, das jedoch eine Leichtigkeit und Skizzenhaftigkeit aufweist, die die Raffinesse der Konstruktion überlagern könnte. Am 20. März 1941 sandte sie das Typoskript an John Lehmann von der Hogarth Press und bat um sein Urteil, während sie selbst den »sogenannten Roman« als »viel zu leichtgewichtig« empfand. Lehmann war begeistert, doch am 27. März äußerte Woolf den Wunsch, das Werk zu überarbeiten, da sie es als zu trivial erachtete. Tragischerweise war sie am 28. März 1941 bereits verstorben.

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Zwischen den Akten, Virginia Woolf

Language
Released
1986
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(Hardcover)
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3.7
Very Good
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Language
German
Publisher
S. Fischer
Released
1986
Format
Hardcover
Pages
203
ISBN10
3100925181
ISBN13
9783100925183
Series
First published
1941
Original title
Between the Acts
Rating
3.65 out of 5
Description
›Zwischen den Akten‹ spielt im Sommer 1939, in einer Zeit politischer Umwälzungen in Europa, die zwar nicht direkt benannt werden, aber spürbar sind – von der Annexion Österreichs und der Tschechoslowakei bis zur Bedrohung Polens und dem Fall Barcelonas. Der Großteil des Romans entstand bereits nach der Niederlage Frankreichs und während des »Battle of Britain«, als die alte Welt zu zerfallen schien. Virginia Woolf reflektiert in diesem Werk über England, dessen Geschichte, Literatur, Landleben und Mentalität, dramatisch und episodisch an einem Sommertag erzählt. Die Erzählung ist durch lyrische Einlagen und Zitate geprägt, die von Charakteren in Anlehnung an große englische Poesie geschaffen werden. Woolfs Vision eines »vollständigen Ganzen« präsentiert sich als eine Art Gesamtkunstwerk, das jedoch eine Leichtigkeit und Skizzenhaftigkeit aufweist, die die Raffinesse der Konstruktion überlagern könnte. Am 20. März 1941 sandte sie das Typoskript an John Lehmann von der Hogarth Press und bat um sein Urteil, während sie selbst den »sogenannten Roman« als »viel zu leichtgewichtig« empfand. Lehmann war begeistert, doch am 27. März äußerte Woolf den Wunsch, das Werk zu überarbeiten, da sie es als zu trivial erachtete. Tragischerweise war sie am 28. März 1941 bereits verstorben.