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Wawrzyniec Tokarski

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Die Arbeiten von Wawrzyniec Tokarski (*1968 in Danzig) entziehen sich einer einfachen Deutung. Sie enthalten konsumkritische und kulturskeptische Tendenzen, beschäftigen sich mit der zunehmenden Umweltzerstörung. Neben zeichenhaften Bildformeln wie Wappentiere, Werbemotive oder Firmenlogos setzt Tokarski gleichberechtigt Textelemente. In seinen Gemälden zeichnet er mit großer Strenge und Unnachgiebigkeit auf, was uns umgibt und kritisiert die Oberflächlichkeit der medialen Welt. Der Hirsch auf der Müllhalde in seinem emblematischen Bild The most dangerous of worlds von 2005 steht schweigend für Verlorenes und für die Suche nach den Resten einer essenziellen Ursprünglichkeit. Der sarkastisch-skeptische Grundton von Tokarskis politischen Bildbotschaften verweist darauf, dass er gegen alle Vernunft, fast trotzig versucht, dem abgebrühten, durch Medienbilder abgestumpften Betrachter eine Reaktion zu entlocken, ihn vielleicht zum Widerstand zu bewegen. Ausstellung: Saarlandmuseum Saarbrücken 19.5.–15.7.2007

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Wawrzyniec Tokarski, Ralph Melcher

Language
Released
2007
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(Paperback)
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Title
Wawrzyniec Tokarski
Language
French
Publisher
Hatje Cantz
Released
2007
Format
Paperback
ISBN10
3775720006
ISBN13
9783775720007
Series
Description
Die Arbeiten von Wawrzyniec Tokarski (*1968 in Danzig) entziehen sich einer einfachen Deutung. Sie enthalten konsumkritische und kulturskeptische Tendenzen, beschäftigen sich mit der zunehmenden Umweltzerstörung. Neben zeichenhaften Bildformeln wie Wappentiere, Werbemotive oder Firmenlogos setzt Tokarski gleichberechtigt Textelemente. In seinen Gemälden zeichnet er mit großer Strenge und Unnachgiebigkeit auf, was uns umgibt und kritisiert die Oberflächlichkeit der medialen Welt. Der Hirsch auf der Müllhalde in seinem emblematischen Bild The most dangerous of worlds von 2005 steht schweigend für Verlorenes und für die Suche nach den Resten einer essenziellen Ursprünglichkeit. Der sarkastisch-skeptische Grundton von Tokarskis politischen Bildbotschaften verweist darauf, dass er gegen alle Vernunft, fast trotzig versucht, dem abgebrühten, durch Medienbilder abgestumpften Betrachter eine Reaktion zu entlocken, ihn vielleicht zum Widerstand zu bewegen. Ausstellung: Saarlandmuseum Saarbrücken 19.5.–15.7.2007