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Der gute Stalin

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Viktor Jerofejews Roman, der in Auszügen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem New Yorker erschien, thematisiert die Auseinandersetzung mit einem mächtigen Vater, einem Vertreter der Nomenklatura und politischen Berater Molotows. Der Erzähler muss diesen Vater überwinden, um als Schriftsteller in die Welt zu treten. Aufgewachsen im Herzen der politischen Macht, war sein Vater Berater und Dolmetscher Stalins und später Botschafter im Westen. Die Welt der privilegierten Elite wird mit melancholischem Spott dargestellt, während die kindliche Perspektive des Erzählers, der seinen Vater liebt, erhalten bleibt. Diese Spannung zwischen kindlichem Blick und historischem Wissen prägt den Text. Letztlich erzählt der Roman von der Geburt eines Schriftstellers und Dissidenten, der durch den politischen Mord an seinem Vater paradoxerweise zur Freiheit gelangt. Die Präsenz des 'Ermordeten' während der politischen Verfolgung zeigt die menschliche Größe der Protagonisten und verleiht dem literarischen Zeitzeugnis eine tiefere Dimension.

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Der gute Stalin, Wiktor Wladimirowitsch Jerofejew

Language
Released
2006
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(Paperback)
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3.9
Very Good
27 Ratings

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Language
German
Released
2006
Format
Paperback
ISBN10
3833303360
ISBN13
9783833303364
Series
Original title
Choroši Stalin
Rating
3.85 out of 5
Description
Viktor Jerofejews Roman, der in Auszügen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem New Yorker erschien, thematisiert die Auseinandersetzung mit einem mächtigen Vater, einem Vertreter der Nomenklatura und politischen Berater Molotows. Der Erzähler muss diesen Vater überwinden, um als Schriftsteller in die Welt zu treten. Aufgewachsen im Herzen der politischen Macht, war sein Vater Berater und Dolmetscher Stalins und später Botschafter im Westen. Die Welt der privilegierten Elite wird mit melancholischem Spott dargestellt, während die kindliche Perspektive des Erzählers, der seinen Vater liebt, erhalten bleibt. Diese Spannung zwischen kindlichem Blick und historischem Wissen prägt den Text. Letztlich erzählt der Roman von der Geburt eines Schriftstellers und Dissidenten, der durch den politischen Mord an seinem Vater paradoxerweise zur Freiheit gelangt. Die Präsenz des 'Ermordeten' während der politischen Verfolgung zeigt die menschliche Größe der Protagonisten und verleiht dem literarischen Zeitzeugnis eine tiefere Dimension.