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Hudson River

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  • 607 pages
  • 22 hours of reading

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Die Geschichten über die Krise um die fünfzig sind oft amüsant, solange man selbst nicht in diesem Alter ist. Diese Krisen, ähnlich wie die in den Dreißigern und Vierzigern, erscheinen in Romanen häufig in einem sozialen Milieu, wo "wirkliche Sorgen" nicht zu existieren scheinen. Doch bei näherer Betrachtung sind sie selten harmlos. In diesem Roman geht es um Adam Berendt, einen unverheirateten Kunstlehrer, der von einer Reise nach Athen träumt, um die Stätte des verehrten Sokrates zu besuchen. Sein Leben nimmt jedoch eine tragische Wendung, als er ein achtjähriges Mädchen aus dem Hudson River rettet und dabei selbst stirbt. Zurück bleiben sein Hund Apollo und Marina, eine Buchhändlerin, die Berendt finanziell unterstützt hatte. Sein Tod verändert das beschauliche Salthill-on-Hudson dramatisch. Es stellt sich heraus, dass Adam nicht der harmlose Bildhauer war, für den ihn alle hielten. Plötzlich wird sein Leben mit dem der anderen verwoben. Die Autorin präsentiert eine brillant komponierte Gesellschaftsfarce über Schein und Wahrheit und thematisiert die Erkenntnis, dass man oft zu spät merkt, auf der falschen Fährte zu sein.

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Hudson River, Joyce Carol Oates

Language
Released
2003
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(Hardcover)
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3.6
Very Good
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Title
Hudson River
Language
German
Publisher
S. Fischer
Released
2003
Format
Hardcover
Pages
607
ISBN10
3100540115
ISBN13
9783100540119
Series
Original title
Middle age
Rating
3.55 out of 5
Description
Die Geschichten über die Krise um die fünfzig sind oft amüsant, solange man selbst nicht in diesem Alter ist. Diese Krisen, ähnlich wie die in den Dreißigern und Vierzigern, erscheinen in Romanen häufig in einem sozialen Milieu, wo "wirkliche Sorgen" nicht zu existieren scheinen. Doch bei näherer Betrachtung sind sie selten harmlos. In diesem Roman geht es um Adam Berendt, einen unverheirateten Kunstlehrer, der von einer Reise nach Athen träumt, um die Stätte des verehrten Sokrates zu besuchen. Sein Leben nimmt jedoch eine tragische Wendung, als er ein achtjähriges Mädchen aus dem Hudson River rettet und dabei selbst stirbt. Zurück bleiben sein Hund Apollo und Marina, eine Buchhändlerin, die Berendt finanziell unterstützt hatte. Sein Tod verändert das beschauliche Salthill-on-Hudson dramatisch. Es stellt sich heraus, dass Adam nicht der harmlose Bildhauer war, für den ihn alle hielten. Plötzlich wird sein Leben mit dem der anderen verwoben. Die Autorin präsentiert eine brillant komponierte Gesellschaftsfarce über Schein und Wahrheit und thematisiert die Erkenntnis, dass man oft zu spät merkt, auf der falschen Fährte zu sein.