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Kirillow

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Mehr als Freundschaft verbindet Frank Kober und Julian Nagel, die an der Universität in Frankfurt am Main studieren. Sie beschäftigen sich mit der grundlegenden Frage, wie man falsches und wahres Leben unterscheidet. Während Kober zunehmend schweigsam wird, hält Julians Erregung den Freundeskreis, der auch einige Russinnen und Russen umfasst, mit Überraschungen und Provokationen in Atem. Ein Manifest von Andrej Kirillow aus Chabarowsk, das den Zustand der Gesellschaft thematisiert, wird eifrig diskutiert. Darin wird die Menschheit als Krebsgeschwür beschrieben, dessen Wachstum durch das Streben nach Glück und Wohlbefinden ausgelöst wird. Bei einem Ausflug bringt Julian das Thema Selbsttötung ins Spiel. Kurz darauf bricht die Gruppe zur jährlichen Demonstration gegen die Castortransporte ins Wendland auf, wo Julians waghalsige Einzelaktion scheitert. Andreas Maier verstrickt uns mühelos in das Beziehungsgeflecht dieser jungen Leute, die auf der Suche nach Erleuchtung, Lebenszielen, Anerkennung und einem Schlafplatz für die Nacht sind. Mit einer unterhaltsamen und zugleich eindringlichen Komik thematisiert Maier den Ernst der Jugend, ohne den kleinsten Hauch von Jux zuzulassen.

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Kirillow, Andreas Maier

Language
Released
2005
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(Hardcover)
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3.6
Very Good
11 Ratings

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Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
2005
Format
Hardcover
Pages
348
ISBN10
351841691X
ISBN13
9783518416914
Series
Rating
3.55 out of 5
Description
Mehr als Freundschaft verbindet Frank Kober und Julian Nagel, die an der Universität in Frankfurt am Main studieren. Sie beschäftigen sich mit der grundlegenden Frage, wie man falsches und wahres Leben unterscheidet. Während Kober zunehmend schweigsam wird, hält Julians Erregung den Freundeskreis, der auch einige Russinnen und Russen umfasst, mit Überraschungen und Provokationen in Atem. Ein Manifest von Andrej Kirillow aus Chabarowsk, das den Zustand der Gesellschaft thematisiert, wird eifrig diskutiert. Darin wird die Menschheit als Krebsgeschwür beschrieben, dessen Wachstum durch das Streben nach Glück und Wohlbefinden ausgelöst wird. Bei einem Ausflug bringt Julian das Thema Selbsttötung ins Spiel. Kurz darauf bricht die Gruppe zur jährlichen Demonstration gegen die Castortransporte ins Wendland auf, wo Julians waghalsige Einzelaktion scheitert. Andreas Maier verstrickt uns mühelos in das Beziehungsgeflecht dieser jungen Leute, die auf der Suche nach Erleuchtung, Lebenszielen, Anerkennung und einem Schlafplatz für die Nacht sind. Mit einer unterhaltsamen und zugleich eindringlichen Komik thematisiert Maier den Ernst der Jugend, ohne den kleinsten Hauch von Jux zuzulassen.