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- 260 pages
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»Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt des jungen Starnberger Schriftstellers Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit überrascht. Es gleicht einem Riesenpuzzle, denn auch »das Leben ist kein Roman«. Neumeisters Erstlingswerk spielt mit Genres und kombiniert autobiografische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte sowie geologische und ethnologische Exkursionen. Aus Naturbeschreibungen, Briefen, Reiseberichten und alten Schulaufsätzen entsteht das Leben des Andreas Nachleger. Dieser muss während des Heranreifens seiner Gedanken ständig nachlegen, um den Gedankenfluss aufrechtzuerhalten. Die Prosa ist voller Witz, Rhythmus und Sprachgefühl und lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Neumeister umkreist die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos, und die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entstellt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während Nähe und Ferne, Zeit und Raum unentwegt miteinander vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielzahl an Einflüssen, die Neumeister geprägt haben.
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- Language
- German
- Authors
- Andreas Neumeister
- Publisher
- Suhrkamp
- Released
- 1988
- Pages
- 260
- ISBN10
- 3518022741
- ISBN13
- 9783518022740
- Series
- Description
- »Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt des jungen Starnberger Schriftstellers Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit überrascht. Es gleicht einem Riesenpuzzle, denn auch »das Leben ist kein Roman«. Neumeisters Erstlingswerk spielt mit Genres und kombiniert autobiografische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte sowie geologische und ethnologische Exkursionen. Aus Naturbeschreibungen, Briefen, Reiseberichten und alten Schulaufsätzen entsteht das Leben des Andreas Nachleger. Dieser muss während des Heranreifens seiner Gedanken ständig nachlegen, um den Gedankenfluss aufrechtzuerhalten. Die Prosa ist voller Witz, Rhythmus und Sprachgefühl und lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Neumeister umkreist die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos, und die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entstellt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während Nähe und Ferne, Zeit und Raum unentwegt miteinander vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielzahl an Einflüssen, die Neumeister geprägt haben.





