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Der Proceß

Roman

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Im August 1914, als die großen Nationen Europas den Krieg erklärten, begann Franz Kafka mit dem Schreiben seines Romans. Die politischen Umstände belasteten ihn stark, und Verzweiflung begleitete ihn, als hätte er die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte bereits erahnt. Am 13. September 1914 notierte er in seinem Tagebuch, dass die Traurigkeit über die österreichischen Niederlagen und die Angst vor der Zukunft ihn am Schreiben hindern könnten. Doch der Einfluss der politischen Ereignisse verlieh dem Roman eine visionäre Qualität, die die Komplexität der menschlichen Wahrnehmung widerspiegelt. Die vorliegende Textgestalt basiert auf Kafkas Handschrift, die nie für den Druck überarbeitet wurde und daher einige inhaltliche Unstimmigkeiten aufweist. Diese wurden nicht korrigiert, um den vermeintlichen Sinn des Autors zu wahren. Auch die Besonderheiten in der Ausdrucksweise und der Schreibweise wurden nicht an die schriftsprachliche Norm angepasst. Kafkas eigenwillige Zeichensetzung, die rhetorisch sinnvoll ist, wurde nur dort geändert, wo sie die Lesbarkeit beeinträchtigte.

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3.9
Very Good
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Subtitle
Roman
Language
German
Released
2008
Format
Paperback
ISBN10
3596181143
ISBN13
9783596181148
Series
First published
1925
Original title
Der Process
Rating
3.85 out of 5
Description
Im August 1914, als die großen Nationen Europas den Krieg erklärten, begann Franz Kafka mit dem Schreiben seines Romans. Die politischen Umstände belasteten ihn stark, und Verzweiflung begleitete ihn, als hätte er die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte bereits erahnt. Am 13. September 1914 notierte er in seinem Tagebuch, dass die Traurigkeit über die österreichischen Niederlagen und die Angst vor der Zukunft ihn am Schreiben hindern könnten. Doch der Einfluss der politischen Ereignisse verlieh dem Roman eine visionäre Qualität, die die Komplexität der menschlichen Wahrnehmung widerspiegelt. Die vorliegende Textgestalt basiert auf Kafkas Handschrift, die nie für den Druck überarbeitet wurde und daher einige inhaltliche Unstimmigkeiten aufweist. Diese wurden nicht korrigiert, um den vermeintlichen Sinn des Autors zu wahren. Auch die Besonderheiten in der Ausdrucksweise und der Schreibweise wurden nicht an die schriftsprachliche Norm angepasst. Kafkas eigenwillige Zeichensetzung, die rhetorisch sinnvoll ist, wurde nur dort geändert, wo sie die Lesbarkeit beeinträchtigte.