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Existentialismen är en humanism

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Um Missverständnisse über seine Philosophie zu korrigieren, hielt Sartre am 29. Oktober 1945 im Club Maintenant in Paris einen Vortrag mit dem Titel "Existentialismus ist ein Humanismus". Sein Ziel war es, den Existentialismus, einen damals weit verbreiteten Begriff, zu klären und ihn als eine Lehre zu präsentieren, die in erster Linie für Philosophen gedacht ist, während er ihn gleichzeitig einem breiteren Publikum zugänglich machte. Der veröffentlichte Text wurde schnell zu einem grundlegenden Werk des Existentialismus und katapultierte Sartre zu internationalem Ruhm. Zentral für seine Lehre ist die Idee der Freiheit: Menschen, die in ein gottloses Universum geboren werden, haben zunächst keine Essenz und müssen ihre Identität durch ihre Entscheidungen schaffen – "Existenz geht der Essenz voraus." Das Bewusstsein der Sterblichkeit verleiht diesem Prozess Dringlichkeit; ohne die Unvermeidlichkeit des Todes wäre die Existenz endlos. Jede Wahl bekräftigt den Wert des Gewählten und verpflichtet nicht nur das Individuum, sondern die gesamte Menschheit zu dieser Entscheidung.

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Existentialismen är en humanism, Jean-Paul Sartre

Language
Released
1986
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(Paperback)
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4.1
Very Good
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Title
Existentialismen är en humanism
Language
German
Released
1986
Format
Paperback
Pages
140
ISBN10
9176841006
ISBN13
9789176841006
Series
First published
1945
Original title
L'existentialisme est un humanisme
Rating
4.05 out of 5
Description
Um Missverständnisse über seine Philosophie zu korrigieren, hielt Sartre am 29. Oktober 1945 im Club Maintenant in Paris einen Vortrag mit dem Titel "Existentialismus ist ein Humanismus". Sein Ziel war es, den Existentialismus, einen damals weit verbreiteten Begriff, zu klären und ihn als eine Lehre zu präsentieren, die in erster Linie für Philosophen gedacht ist, während er ihn gleichzeitig einem breiteren Publikum zugänglich machte. Der veröffentlichte Text wurde schnell zu einem grundlegenden Werk des Existentialismus und katapultierte Sartre zu internationalem Ruhm. Zentral für seine Lehre ist die Idee der Freiheit: Menschen, die in ein gottloses Universum geboren werden, haben zunächst keine Essenz und müssen ihre Identität durch ihre Entscheidungen schaffen – "Existenz geht der Essenz voraus." Das Bewusstsein der Sterblichkeit verleiht diesem Prozess Dringlichkeit; ohne die Unvermeidlichkeit des Todes wäre die Existenz endlos. Jede Wahl bekräftigt den Wert des Gewählten und verpflichtet nicht nur das Individuum, sondern die gesamte Menschheit zu dieser Entscheidung.