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Die Torheit der Philosophen

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Paul K. Feyerabend war nicht nur ein scharfer Kritiker wissenschaftlicher Dogmen, sondern auch einer der respektlosesten. Er stellte die Festlegungen der einzig richtigen Methode, die den Titel „wissenschaftliche Rationalität“ verdienen sollte, mit seiner charakteristischen Respektlosigkeit in Frage. Es war ihm ein Anliegen, die Ordnungshüter der Vernunft und Wissenschaft herauszufordern. Diese polemische Haltung und sein ironischer Witz kommen in zwei Dialogen zur Geltung, die er in seinen letzten Lebensjahren verfasste. Im ersten Dialog, „Platonische Phantasien“, gelingt es einer bunt gemischten Gruppe von Studenten nicht, sich auf den Seminartext von Plato zu konzentrieren. Doch durch Feyerabends geschickte Regie entwickelt sich ein anregendes Streitgespräch über Wissenschaft, Objektivität und den Wert philosophischer Reflexion. Im zweiten Dialog konfrontiert Feyerabend einen ehrgeizigen Interviewer, der ihm beim Waldspaziergang auflauert, und entlarvt dessen überzogene Vorstellungen von Philosophie. Der Leser erhält dabei einen prägnanten Überblick über Feyerabends Maximen im Umgang mit Philosophie und Wissenschaftsgeschichte.

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Die Torheit der Philosophen, Paul Feyerabend

Language
Released
1995
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Language
German
Publisher
Junius
Released
1995
Pages
154
ISBN10
3885062402
ISBN13
9783885062400
Series
Description
Paul K. Feyerabend war nicht nur ein scharfer Kritiker wissenschaftlicher Dogmen, sondern auch einer der respektlosesten. Er stellte die Festlegungen der einzig richtigen Methode, die den Titel „wissenschaftliche Rationalität“ verdienen sollte, mit seiner charakteristischen Respektlosigkeit in Frage. Es war ihm ein Anliegen, die Ordnungshüter der Vernunft und Wissenschaft herauszufordern. Diese polemische Haltung und sein ironischer Witz kommen in zwei Dialogen zur Geltung, die er in seinen letzten Lebensjahren verfasste. Im ersten Dialog, „Platonische Phantasien“, gelingt es einer bunt gemischten Gruppe von Studenten nicht, sich auf den Seminartext von Plato zu konzentrieren. Doch durch Feyerabends geschickte Regie entwickelt sich ein anregendes Streitgespräch über Wissenschaft, Objektivität und den Wert philosophischer Reflexion. Im zweiten Dialog konfrontiert Feyerabend einen ehrgeizigen Interviewer, der ihm beim Waldspaziergang auflauert, und entlarvt dessen überzogene Vorstellungen von Philosophie. Der Leser erhält dabei einen prägnanten Überblick über Feyerabends Maximen im Umgang mit Philosophie und Wissenschaftsgeschichte.