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Prosa

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In einem Moment der Besinnung wird der Erzähler zum Spielball seiner Krankheit und beginnt zu schreiben. Während er dies tut, denkt er unentwegt an das Kochen und Essen, an die Sehnsucht nach etwas Warmem. Inmitten des Schreibens zieht er eine Mütze auf und reflektiert, dass alle eine solche Mütze tragen. Mit dem Werkzeug des Monologs balanciert der Autor die Erzählung auf fesselnde Weise. Sein radikaler, persönlicher Schreibstil stellt eine Herausforderung für die nachkriegsdeutsche Literatur dar und eröffnet neue Wege des literarischen Genusses. Die Protagonisten sind alltägliche Menschen, die an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen: ein schlafloser Pädagoge, ein psychisch Gestörter mit einer Obsession für eine Mütze, ein Medizinstudent, der das Theater verabscheut, aber darüber schreibt, ein Steinbrucharbeiter, der in seiner Arbeit ertrinkt, ein Botschaftsangehöriger, der Selbstmord begeht, ein gelähmter Sohn, der von seiner Familie abgelehnt wird, und ein ehemaliger Strafgefangener, der nach seiner Entlassung nicht in sein verlorenes Leben zurückfindet. Diese Charaktere verkörpern die Kämpfe und Herausforderungen des menschlichen Daseins und laden den Leser ein, sich mit ihren Schicksalen auseinanderzusetzen.

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Prosa, Thomas Bernhard

Language
Released
1967
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(Paperback),
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Damaged
Price
€3.75

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3.6
Very Good
8 Ratings

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Title
Prosa
Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
1967
Format
Paperback
Series
Rating
3.6 out of 5
Description
In einem Moment der Besinnung wird der Erzähler zum Spielball seiner Krankheit und beginnt zu schreiben. Während er dies tut, denkt er unentwegt an das Kochen und Essen, an die Sehnsucht nach etwas Warmem. Inmitten des Schreibens zieht er eine Mütze auf und reflektiert, dass alle eine solche Mütze tragen. Mit dem Werkzeug des Monologs balanciert der Autor die Erzählung auf fesselnde Weise. Sein radikaler, persönlicher Schreibstil stellt eine Herausforderung für die nachkriegsdeutsche Literatur dar und eröffnet neue Wege des literarischen Genusses. Die Protagonisten sind alltägliche Menschen, die an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen: ein schlafloser Pädagoge, ein psychisch Gestörter mit einer Obsession für eine Mütze, ein Medizinstudent, der das Theater verabscheut, aber darüber schreibt, ein Steinbrucharbeiter, der in seiner Arbeit ertrinkt, ein Botschaftsangehöriger, der Selbstmord begeht, ein gelähmter Sohn, der von seiner Familie abgelehnt wird, und ein ehemaliger Strafgefangener, der nach seiner Entlassung nicht in sein verlorenes Leben zurückfindet. Diese Charaktere verkörpern die Kämpfe und Herausforderungen des menschlichen Daseins und laden den Leser ein, sich mit ihren Schicksalen auseinanderzusetzen.