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Wintermädchen

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Ein Auszug aus „WINTERMÄDCHEN“ von Laurie Halse Anderson: Und dann sagt sie es mir, Wörter und Cranberrymuffin krümeln aus ihrem Mund, die Kommas fallen ihr in den Kaffee. Sie teilt es mir in vier Sätzen mit. Nein, fünf. Ich will das nicht hören, aber es ist zu spät. Die Wahrheit pirscht sich heran und bohrt sich in mich hinein. Als sie zum Schlimmsten kommt, … ihr lebloser Körper wurde im Zimmer eines Motels aufgefunden, ganz allein … gehen bei mir sämtliche Rollläden herunter, ich mache dicht. Ich nicke nur noch, tue nur so, als ob ich hinhöre, als ob wir ein Gespräch miteinander führen – ein Unterschied, der ihr nie auffällt. Es ist nicht schön, wenn ein Mädchen stirbt. „Wir wollten nicht, dass du es in der Schule erfährst oder aus den Nachrichten.“ Jennifer stopft sich das letzte Stück Muffin in den Mund. „Geht´s dir auch wirklich gut?“ Ich öffne den Geschirrspüler und beuge mich in die Dampfwolke, die herausquillt. Am liebsten würde ich mich zwischen Schüsseln und Tellern zusammenrollen.

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Wintermädchen, Laurie Halse Anderson

Language
Released
2010
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(Paperback)
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4.0
Very Good
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Language
German
Released
2010
Format
Paperback
ISBN10
3473584045
ISBN13
9783473584048
Series
Rating
3.95 out of 5
Description
Ein Auszug aus „WINTERMÄDCHEN“ von Laurie Halse Anderson: Und dann sagt sie es mir, Wörter und Cranberrymuffin krümeln aus ihrem Mund, die Kommas fallen ihr in den Kaffee. Sie teilt es mir in vier Sätzen mit. Nein, fünf. Ich will das nicht hören, aber es ist zu spät. Die Wahrheit pirscht sich heran und bohrt sich in mich hinein. Als sie zum Schlimmsten kommt, … ihr lebloser Körper wurde im Zimmer eines Motels aufgefunden, ganz allein … gehen bei mir sämtliche Rollläden herunter, ich mache dicht. Ich nicke nur noch, tue nur so, als ob ich hinhöre, als ob wir ein Gespräch miteinander führen – ein Unterschied, der ihr nie auffällt. Es ist nicht schön, wenn ein Mädchen stirbt. „Wir wollten nicht, dass du es in der Schule erfährst oder aus den Nachrichten.“ Jennifer stopft sich das letzte Stück Muffin in den Mund. „Geht´s dir auch wirklich gut?“ Ich öffne den Geschirrspüler und beuge mich in die Dampfwolke, die herausquillt. Am liebsten würde ich mich zwischen Schüsseln und Tellern zusammenrollen.