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Endgame

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Dieses Einakter, geschrieben zwischen 1954 und 1956, erkundet Themen der Immobilität und des Versteckens. Die Hauptfigur, ein invalider und blinder Mann, ist in einen Rollstuhl gefesselt und wird von einem möglicherweise adoptiven Sohn, der selbst krank ist, geschoben. Der alte Mann hat noch seine Eltern, die von Zeit zu Zeit erscheinen und einen berührenden Dialog der Liebe bieten, trotz ihrer Verfassung. Die Dynamik zwischen den Charakteren erinnert an ein Schachspiel, in dem die beiden Protagonisten sich gegenseitig verletzen und Punkte in einem Spiel voller Zärtlichkeit, Hass und Sarkasmus markieren. Das Stück spielt auf einer direkten theatermäßigen Ebene, ohne komplexen Symbolismus, und zeichnet sich durch einen sehr einfachen Stil aus. Die Spannung liegt in der Frage, ob Clov, der Sohn, gehen wird oder nicht, ein Rätsel, das bis zum Ende bestehen bleibt. Obwohl Interpretationen eine "Botschaft" ansprechen, ist es wichtig, die Entdeckung der Sprache zu erkennen, die das Werk prägt. Die Alltagssprache ist explosiv und offenbart sowohl das Komische als auch das Tragische der menschlichen Existenz, ohne auf überflüssige Literatur zurückzugreifen.

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Endgame, Samuel Beckett

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1974
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(Paperback)
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