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Thomas Münzer

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  • 229 pages
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Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verlag herunterladen (ohne Tippfehler). Es enthält keine Indizes und ist nicht dargestellt. In der 1921er Ausgabe wird die Schuldfrage der herrschenden Klasse zugeschrieben. Der Schein von Ruhe und Ordnung wird dadurch zerstört, und ein zentrales Problem des Aufruhrs wird sichtbar. Es wird argumentiert, dass nicht nur die gewalttätige Gegenbewegung gegen Gewalt, sondern auch deren Besitz und Ausübung zum Schutz der herrschenden Klasse Aufruhr darstellen. Der frühe Sozialist Moh Tih erkannte, dass Aufruhr nicht nur dort entsteht, wo der Sohn den Vater nicht liebt, sondern auch dort, wo der Vater seine Untertanen nicht liebt. Hier zeigt sich, wie Ichsucht und Gewalt von oben herab wirken und das Interesse der Herrschenden außerhalb der Gemeinschaft suchen. Das Aufruhrproblem wird somit von der bloßen Revolte auf das statische, gewalttätige Regime verschoben. Es geht weniger um die Bewegung der Gewalt, sondern um deren Besitz und die kodifizierte Einrichtung als Obrigkeit. Diese Aspekte bleiben das unchristliche Wesen, das von verschiedenen Denkern kritisiert wurde. Der Kampf wird als unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, ob er um des eigenen oder um anderer willen geführt wird.

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Thomas Münzer, Ernst Bloch

Language
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(Hardcover)
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Language
German
Publisher
Suhrkamp
Format
Hardcover
Pages
229
ISBN10
3518010778
ISBN13
9783518010778
Series
Description
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verlag herunterladen (ohne Tippfehler). Es enthält keine Indizes und ist nicht dargestellt. In der 1921er Ausgabe wird die Schuldfrage der herrschenden Klasse zugeschrieben. Der Schein von Ruhe und Ordnung wird dadurch zerstört, und ein zentrales Problem des Aufruhrs wird sichtbar. Es wird argumentiert, dass nicht nur die gewalttätige Gegenbewegung gegen Gewalt, sondern auch deren Besitz und Ausübung zum Schutz der herrschenden Klasse Aufruhr darstellen. Der frühe Sozialist Moh Tih erkannte, dass Aufruhr nicht nur dort entsteht, wo der Sohn den Vater nicht liebt, sondern auch dort, wo der Vater seine Untertanen nicht liebt. Hier zeigt sich, wie Ichsucht und Gewalt von oben herab wirken und das Interesse der Herrschenden außerhalb der Gemeinschaft suchen. Das Aufruhrproblem wird somit von der bloßen Revolte auf das statische, gewalttätige Regime verschoben. Es geht weniger um die Bewegung der Gewalt, sondern um deren Besitz und die kodifizierte Einrichtung als Obrigkeit. Diese Aspekte bleiben das unchristliche Wesen, das von verschiedenen Denkern kritisiert wurde. Der Kampf wird als unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, ob er um des eigenen oder um anderer willen geführt wird.