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Schreckliche Treue

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»Das Grundthema der Geschichten Marlen Haushofers ist eine erträgliche Sinnlosigkeit des Lebens.« Frankfurter Allgemeine Zeitung Marlen Haushofer war keine Sammlerin. Wenn etwas für sie als abgeschlossen galt, wandte sie sich Neuem zu. Vieles von dem, was sie schrieb, hat sie nicht aufgehoben, nicht datiert, nicht bewahrt. Aus dem Zeitraum ihres literarischen Schaffens, also etwa von 1947 bis 1970, sind 67 Erzählungen bekannt, die zum Großteil in Zeitungen, Zeitschriften oder Erzählbänden veröffentlicht wurden. Schon die frühen Texte zeigen die literarische Differenziertheit und die thematische Vielfalt der Autorin; während manche noch freundlich und heiter wirken, sind andere bereits von der Illusionslosigkeit bestimmt, die auch ihr späteres Werk prägt. Alle diese Texte begeistern jedoch durch ihre sprachliche und inhaltliche Präzision. Sich stets auf das Wesentliche konzentrierend, beobachtet Marlen Haushofer Vorgänge und Situationen des Lebens wie durch ein Brennglas: »Ich kann nur beschreiben, was ich kenne, darum muß ich oft lügen, denn ich sehe sehr scharf und will niemandem wehtun.« (Marlen Haushofer)

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Schreckliche Treue, Marlen Haushofer

Language
Released
2021
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(Paperback)
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4.4
Very Good
47 Ratings

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Language
German
Released
2021
Format
Paperback
ISBN10
3548066623
ISBN13
9783548066622
Series
Rating
4.4 out of 5
Description
»Das Grundthema der Geschichten Marlen Haushofers ist eine erträgliche Sinnlosigkeit des Lebens.« Frankfurter Allgemeine Zeitung Marlen Haushofer war keine Sammlerin. Wenn etwas für sie als abgeschlossen galt, wandte sie sich Neuem zu. Vieles von dem, was sie schrieb, hat sie nicht aufgehoben, nicht datiert, nicht bewahrt. Aus dem Zeitraum ihres literarischen Schaffens, also etwa von 1947 bis 1970, sind 67 Erzählungen bekannt, die zum Großteil in Zeitungen, Zeitschriften oder Erzählbänden veröffentlicht wurden. Schon die frühen Texte zeigen die literarische Differenziertheit und die thematische Vielfalt der Autorin; während manche noch freundlich und heiter wirken, sind andere bereits von der Illusionslosigkeit bestimmt, die auch ihr späteres Werk prägt. Alle diese Texte begeistern jedoch durch ihre sprachliche und inhaltliche Präzision. Sich stets auf das Wesentliche konzentrierend, beobachtet Marlen Haushofer Vorgänge und Situationen des Lebens wie durch ein Brennglas: »Ich kann nur beschreiben, was ich kenne, darum muß ich oft lügen, denn ich sehe sehr scharf und will niemandem wehtun.« (Marlen Haushofer)