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Abstraktion und Einfühlung

Ein Beitrag zur Stilpsychologie

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»Daß eine Dissertation über einen Zeitraum von hundert Jahren in mehreren Sprachen fast ununterbrochen als Buch verfügbar ist, kommt sehr selten vor. Dies ist der Fall der Schrift Abstraktion und Einfühlung: Ein Beitrag zur Stilpsychologie von Wilhelm Worringer, der sie 1907 an der Universität Bern vorgelegt hatte. Der Dissertationsdruck gelangte in die Hände des Schriftstellers Paul Ernst, der, ohne zu bemerken, daß diese Arbeit nicht auf dem Buchmarkt zu haben war, eine Besprechung in der Zeitschrift »Kunst und Künstler« veröffentlichte, woraufhin sich der Piper Verlag im darauffolgenden Jahr zur Veröffentlichung entschloß. Übersetzungen in mehrere Sprachen folgten, und nur selten war das Buch nicht lieferbar. Das Verzeichnis der Namen von Schriftstellern und Künstlern, auf die das schmale Buch Einfluß ausgeübt haben soll, ist lang. Worringers Buch entstand im Augenblick des plötzlichen Aufblühens der expressionistischen Bewegung, zwei Jahre nach Gründung der Dresdner »Brücke«, und die Spuren seiner Gedanken lassen sich nicht nur bei Emil Nolde und Ernst Ludwig Kirchner, sondern auch noch in Carl Einsteins Buch »Negerplastik« nachweisen. Der Einfluß reichte sogar weit über Deutschland hinaus nach England und in den letzten Jahrzehnten bis in die Vereinigten Staaten, wo er sich mit Tendenzen im New Criticism traf.« – Henning Ritter in der FAZ anläßlich der Neuauflage von Abstraktion und Einfühlung in Worringers Schriften.

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Abstraktion und Einfühlung, Wilhelm Worringer

Language
Released
2007
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(Paperback)
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4.0
Very Good
122 Ratings

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Subtitle
Ein Beitrag zur Stilpsychologie
Language
German
Publisher
Fink
Released
2007
Format
Paperback
Pages
178
ISBN10
377054434X
ISBN13
9783770544349
Series
Original title
Abstraktion und Einfühlung
Rating
3.95 out of 5
Description
»Daß eine Dissertation über einen Zeitraum von hundert Jahren in mehreren Sprachen fast ununterbrochen als Buch verfügbar ist, kommt sehr selten vor. Dies ist der Fall der Schrift Abstraktion und Einfühlung: Ein Beitrag zur Stilpsychologie von Wilhelm Worringer, der sie 1907 an der Universität Bern vorgelegt hatte. Der Dissertationsdruck gelangte in die Hände des Schriftstellers Paul Ernst, der, ohne zu bemerken, daß diese Arbeit nicht auf dem Buchmarkt zu haben war, eine Besprechung in der Zeitschrift »Kunst und Künstler« veröffentlichte, woraufhin sich der Piper Verlag im darauffolgenden Jahr zur Veröffentlichung entschloß. Übersetzungen in mehrere Sprachen folgten, und nur selten war das Buch nicht lieferbar. Das Verzeichnis der Namen von Schriftstellern und Künstlern, auf die das schmale Buch Einfluß ausgeübt haben soll, ist lang. Worringers Buch entstand im Augenblick des plötzlichen Aufblühens der expressionistischen Bewegung, zwei Jahre nach Gründung der Dresdner »Brücke«, und die Spuren seiner Gedanken lassen sich nicht nur bei Emil Nolde und Ernst Ludwig Kirchner, sondern auch noch in Carl Einsteins Buch »Negerplastik« nachweisen. Der Einfluß reichte sogar weit über Deutschland hinaus nach England und in den letzten Jahrzehnten bis in die Vereinigten Staaten, wo er sich mit Tendenzen im New Criticism traf.« – Henning Ritter in der FAZ anläßlich der Neuauflage von Abstraktion und Einfühlung in Worringers Schriften.