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Wahrnehmung der Wirklichkeit und Neurose

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Die kognitive Therapie behauptet, dass die meisten Probleme, die eine Person erlebt, das Ergebnis ihrer eigenen verzerrten Wahrnehmung der Realität aufgrund falscher Überzeugungen und Annahmen sind. Die Grundlage der Fehlwahrnehmung liegt in fehlerhaften Lernprozessen während der kognitiven Entwicklung des Individuums. Die Behandlung ist recht einfach: Der Patient muss eine Verbindung zur Quelle der Fehlwahrnehmungen herstellen. In diesem Prozess besteht die Rolle des Therapeuten darin, die Verzerrungen im Denken des Patienten zu klären, ihm alternative Denkweisen beizubringen und ihm zu helfen, seine Erfahrungen realistischer zu interpretieren. Dieser neue Ansatz zu emotionalen Störungen verändert die Sichtweise des Individuums auf sich selbst und seine Probleme. Der Mensch ist kein hilfloses Wesen, das in unlösbaren biochemischen Reaktionen, blinden Trieben oder automatischen Reflexen gefangen ist; er ist eine Persönlichkeit, die in der Lage ist, ihre eigenen Fehler zu erkennen. So wie der Mensch die Fähigkeit hat, falsche Überzeugungen zu entwickeln, hat er auch die Fähigkeit, sie zu korrigieren. Daher hat der Einzelne die Kraft, sein Leben durch das Erkennen und Korrigieren falscher Gedanken viel lebenswerter zu gestalten.

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Wahrnehmung der Wirklichkeit und Neurose, Aaron T. Beck

Language
Released
1979
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(Paperback)
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Title
Wahrnehmung der Wirklichkeit und Neurose
Language
German
Publisher
Pfeiffer
Released
1979
Format
Paperback
Pages
289
ISBN10
3790402796
ISBN13
9783790402797
Series
Original title
Cognitive therapy and the emotional disorders
Description
Die kognitive Therapie behauptet, dass die meisten Probleme, die eine Person erlebt, das Ergebnis ihrer eigenen verzerrten Wahrnehmung der Realität aufgrund falscher Überzeugungen und Annahmen sind. Die Grundlage der Fehlwahrnehmung liegt in fehlerhaften Lernprozessen während der kognitiven Entwicklung des Individuums. Die Behandlung ist recht einfach: Der Patient muss eine Verbindung zur Quelle der Fehlwahrnehmungen herstellen. In diesem Prozess besteht die Rolle des Therapeuten darin, die Verzerrungen im Denken des Patienten zu klären, ihm alternative Denkweisen beizubringen und ihm zu helfen, seine Erfahrungen realistischer zu interpretieren. Dieser neue Ansatz zu emotionalen Störungen verändert die Sichtweise des Individuums auf sich selbst und seine Probleme. Der Mensch ist kein hilfloses Wesen, das in unlösbaren biochemischen Reaktionen, blinden Trieben oder automatischen Reflexen gefangen ist; er ist eine Persönlichkeit, die in der Lage ist, ihre eigenen Fehler zu erkennen. So wie der Mensch die Fähigkeit hat, falsche Überzeugungen zu entwickeln, hat er auch die Fähigkeit, sie zu korrigieren. Daher hat der Einzelne die Kraft, sein Leben durch das Erkennen und Korrigieren falscher Gedanken viel lebenswerter zu gestalten.