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Philosophische Bibliothek - 630: Paradoxien des Unendlichen

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Die „Paradoxien des Unendlichen“ sind ein Klassiker der Philosophie der Mathematik und bieten eine Einführung in das Denken von Bernard Bolzano, dem „Urgroßvater“ der analytischen Philosophie. Das Unendliche, ein faszinierendes Thema der philosophischen Reflexion, wurde nach der Grundlegung der Analysis von Leibniz und Newton zunächst als problematisch angesehen. Bolzano zeigt in diesem bedeutenden Text, dass es bei differenzierter Argumentation und klaren Definitionen keine echten Widersprüche gibt und die „Paradoxien des Unendlichen“ auflösbar sind. Er analysiert die Unendlichkeitsbegriffe der Mathematik und der idealistisch geprägten Philosophie seiner Zeit und entwickelt schrittweise die analytischen Grundlagen einer konsistenten Theorie des Unendlichen. Bereits Jahrzehnte vor Georg Cantor gelingt es Bolzano, das Unendliche für die Philosophie der Mathematik zu rehabilitieren. Seine logische Klarheit und philosophische Durchdachtheit sind bis heute beispielhaft. Die „Paradoxien des Unendlichen“ wurden erstmals 1851 aus dem Nachlass veröffentlicht, und die Neuausgabe basiert auf dem Manuskript der Erstausgabe.

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Philosophische Bibliothek - 630: Paradoxien des Unendlichen, Bernard Bolzano

Language
Released
2012
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(Hardcover)
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4.0
Very Good
1 Ratings

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Title
Philosophische Bibliothek - 630: Paradoxien des Unendlichen
Language
German
Publisher
Meiner
Released
2012
Format
Hardcover
Pages
228
ISBN10
3787321616
ISBN13
9783787321612
Series
Rating
4 out of 5
Description
Die „Paradoxien des Unendlichen“ sind ein Klassiker der Philosophie der Mathematik und bieten eine Einführung in das Denken von Bernard Bolzano, dem „Urgroßvater“ der analytischen Philosophie. Das Unendliche, ein faszinierendes Thema der philosophischen Reflexion, wurde nach der Grundlegung der Analysis von Leibniz und Newton zunächst als problematisch angesehen. Bolzano zeigt in diesem bedeutenden Text, dass es bei differenzierter Argumentation und klaren Definitionen keine echten Widersprüche gibt und die „Paradoxien des Unendlichen“ auflösbar sind. Er analysiert die Unendlichkeitsbegriffe der Mathematik und der idealistisch geprägten Philosophie seiner Zeit und entwickelt schrittweise die analytischen Grundlagen einer konsistenten Theorie des Unendlichen. Bereits Jahrzehnte vor Georg Cantor gelingt es Bolzano, das Unendliche für die Philosophie der Mathematik zu rehabilitieren. Seine logische Klarheit und philosophische Durchdachtheit sind bis heute beispielhaft. Die „Paradoxien des Unendlichen“ wurden erstmals 1851 aus dem Nachlass veröffentlicht, und die Neuausgabe basiert auf dem Manuskript der Erstausgabe.