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Wie alle Hauptwerke Hermann Hesses hat auch der Demian eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Dieses im Herbst 1917 vollendete Buch wurde erst im Juni 1919 veröffentlicht, was an der Unbekanntheit des Verfassers lag. Hesse hatte das Manuskript als das Erstlingswerk eines kranken jungen Dichters empfohlen, des zeitkritischen Poeten Emil Sinclair. Doch trotz des Inkognitos erlebte das Buch eine stürmische Aufnahme und wurde noch im Erscheinungsjahr mit dem Fontane-Preis für das beste Erstlingswerk eines Nachwuchsautors ausgezeichnet. Thomas Mann verglich die elektrisierende Wirkung des Buches mit der von Goethes Werther, da es „mit unheimlicher Genauigkeit den Nerv der Zeit traf und eine ganze Jugend, die wähnte aus ihrer Mitte sei ihr ein Künder ihres tiefsten Lebens entstanden, zu dankbarem Entzücken hinriß“. Bis zur Entdeckung des Pseudonyms im Mai 1920 erschienen drei Auflagen, denen dann unter Hesses eigenem Namen zu seinen Lebzeiten noch 93 weitere folgten.
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Königs Erläuterungen - 464: Erläuterungen zu Hermann Hesse, Demian, Hermann Hesse, Maria-Felicitas Herforth
- Language
- Released
- 2008
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- (Paperback)
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- Title
- Königs Erläuterungen - 464: Erläuterungen zu Hermann Hesse, Demian
- Language
- German
- Publisher
- Bange
- Released
- 2008
- Format
- Paperback
- Pages
- 105
- ISBN10
- 3804418678
- ISBN13
- 9783804418677
- Series
- Description
- Wie alle Hauptwerke Hermann Hesses hat auch der Demian eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Dieses im Herbst 1917 vollendete Buch wurde erst im Juni 1919 veröffentlicht, was an der Unbekanntheit des Verfassers lag. Hesse hatte das Manuskript als das Erstlingswerk eines kranken jungen Dichters empfohlen, des zeitkritischen Poeten Emil Sinclair. Doch trotz des Inkognitos erlebte das Buch eine stürmische Aufnahme und wurde noch im Erscheinungsjahr mit dem Fontane-Preis für das beste Erstlingswerk eines Nachwuchsautors ausgezeichnet. Thomas Mann verglich die elektrisierende Wirkung des Buches mit der von Goethes Werther, da es „mit unheimlicher Genauigkeit den Nerv der Zeit traf und eine ganze Jugend, die wähnte aus ihrer Mitte sei ihr ein Künder ihres tiefsten Lebens entstanden, zu dankbarem Entzücken hinriß“. Bis zur Entdeckung des Pseudonyms im Mai 1920 erschienen drei Auflagen, denen dann unter Hesses eigenem Namen zu seinen Lebzeiten noch 93 weitere folgten.


