X-Texte zu Kultur und Gesellschaft: Sexueller Exzeptionalismus
Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus
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- 222 pages
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Ein zentrales Motiv der Abwehr von Migration insbesondere aus islamisch geprägten Ländern ist die Annahme einer generellen sexuellen Rückständigkeit und Gefährlichkeit von Migrant_innen. Dem setzt der dominante Diskurs eine überlegene okzidentale sexuelle Moderne entgegen - einen »sexuellen Exzeptionalismus«. Gabriele Dietze dekonstruiert diese sexualpolitisch fokussierte Charakterisierung von Migration als Strategie, die eine emotionalisierte ›Politik der Angst‹ nutzt, um einen ethno-nationalistischen Diskurs voranzutreiben. Sie stellt damit ein neues Begriffsrepertoire zur Verfügung, das in die männlich dominierte Rechtspopulismusforschung interveniert.
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X-Texte zu Kultur und Gesellschaft: Sexueller Exzeptionalismus, Gabriele Dietze
- Language
- Released
- 2019
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- (Paperback)
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- Title
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft: Sexueller Exzeptionalismus
- Subtitle
- Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus
- Language
- German
- Authors
- Gabriele Dietze
- Publisher
- transcript
- Released
- 2019
- Format
- Paperback
- Pages
- 222
- ISBN10
- 3837647080
- ISBN13
- 9783837647082
- Series
- Tags
- Non-Fiction, Social Sciences, Historical Themes, True Stories, Political Science & Politics, Psychological Topics, Religious Topics, Philosophical Topics, Legal Topics, Pedagogy, Germany, 20th century, Opinion Journalism & Essays, Education & School System, Sociology, Society, Culture and Society, Europe, History of Europe, Judaica, Political Theories, International Relations, Gender, Popular Culture, Media and Media Communication, Democracy, Globalization, Civil Law, Social History, Migration, Social Work, Body, Social Psychology, Political Parties, Demography, Sexism, Social Mobility
- Rating
- 3.85 out of 5
- Description
- Ein zentrales Motiv der Abwehr von Migration insbesondere aus islamisch geprägten Ländern ist die Annahme einer generellen sexuellen Rückständigkeit und Gefährlichkeit von Migrant_innen. Dem setzt der dominante Diskurs eine überlegene okzidentale sexuelle Moderne entgegen - einen »sexuellen Exzeptionalismus«. Gabriele Dietze dekonstruiert diese sexualpolitisch fokussierte Charakterisierung von Migration als Strategie, die eine emotionalisierte ›Politik der Angst‹ nutzt, um einen ethno-nationalistischen Diskurs voranzutreiben. Sie stellt damit ein neues Begriffsrepertoire zur Verfügung, das in die männlich dominierte Rechtspopulismusforschung interveniert.


