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Mutterherz

Roman

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  • 122 pages
  • 5 hours of reading

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Die Mutter lebt in einem verwahrlosten Haus auf dem Land, verbittert und misstrauisch. Ihre Tochter Luce, Anfang vierzig, geschieden und von ihrem vermeintlich misslungenen Leben belastet, besucht sie jedes Wochenende aus Pflichtgefühl und Sorge. Die Mutter erwartet sie wie eine fleischfressende Pflanze, bereit, sie zu verschlingen. Luce denkt seit Langem darüber nach, eine häusliche Pflege zu organisieren, doch die Mutter wehrt sich vehement dagegen. Während eines Weihnachtsbesuchs beschließt Luce, nicht nachzugeben. Der Konflikt eskaliert, als sie die Mutter zu einem Gemeinschaftsessen für Senioren im Dorf zwingt, in der Hoffnung, sowohl eine Altenpflegerin als auch den Mann fürs Leben zu finden. Das Drama entfaltet sich in raschen, teils übertriebenen, teils melancholischen Momenten. Rosa Matteucci erzählt mit stoischer Zielsicherheit und einem feinen Gespür für das Groteske eine Geschichte, die jeder kennt, aber so noch nicht erzählt wurde. Inmitten von Groll, Schuldgefühlen und der Tristesse einer festgefahrenen Mutter-Tochter-Beziehung leuchtet ein Moment von Schönheit auf, der die komplexen Facetten ihrer Beziehung widerspiegelt.

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Mutterherz, Rosa Matteucci

Language
Released
2011
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(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€3.99

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4.0
Very Good
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Title
Mutterherz
Subtitle
Roman
Language
German
Publisher
Diaphanes
Released
2011
Format
Hardcover
Pages
122
ISBN10
3037341408
ISBN13
9783037341407
Series
Rating
4 out of 5
Description
Die Mutter lebt in einem verwahrlosten Haus auf dem Land, verbittert und misstrauisch. Ihre Tochter Luce, Anfang vierzig, geschieden und von ihrem vermeintlich misslungenen Leben belastet, besucht sie jedes Wochenende aus Pflichtgefühl und Sorge. Die Mutter erwartet sie wie eine fleischfressende Pflanze, bereit, sie zu verschlingen. Luce denkt seit Langem darüber nach, eine häusliche Pflege zu organisieren, doch die Mutter wehrt sich vehement dagegen. Während eines Weihnachtsbesuchs beschließt Luce, nicht nachzugeben. Der Konflikt eskaliert, als sie die Mutter zu einem Gemeinschaftsessen für Senioren im Dorf zwingt, in der Hoffnung, sowohl eine Altenpflegerin als auch den Mann fürs Leben zu finden. Das Drama entfaltet sich in raschen, teils übertriebenen, teils melancholischen Momenten. Rosa Matteucci erzählt mit stoischer Zielsicherheit und einem feinen Gespür für das Groteske eine Geschichte, die jeder kennt, aber so noch nicht erzählt wurde. Inmitten von Groll, Schuldgefühlen und der Tristesse einer festgefahrenen Mutter-Tochter-Beziehung leuchtet ein Moment von Schönheit auf, der die komplexen Facetten ihrer Beziehung widerspiegelt.