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Carlino

Eine Geschichte aus dem Widerstand

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Nach seiner Freilassung aus Kriegsgefangenschaft gerät der Schotte Stuart Hood in eine Zeitfalle, als er 1943 im tiefsten Winter den Apennin überquert, um dem italienischen Widerstand beizutreten. Auf den toskanischen Bauernhöfen fühlt er sich aufgehoben und denkt nicht mehr an die Zukunft. Freiheit bedeutet für ihn Gefahr, als er im September 1943 aus einem Kriegsgefangenenlager in Norditalien entkommt. Er weicht faschistischen Milizen und deutschen Besatzungstruppen aus, schlägt sich von Bauernhof zu Bauernhof und schließt sich dem Widerstand in der Toskana an, bis die Provinz von den Alliierten befreit wird. Seine Erfahrungen beschreibt er in eindrücklicher, lakonischer und poetischer Sprache. Als halb Asylsuchender, halb Tagelöhner lernt er eine bäuerliche Wirtschaft kennen, die durch den Krieg karger und isolierter geworden ist. Trotz der Armut zeigt sich menschliche Solidarität. Unter dem Namen Carlino wird er Mitglied einer Partisaneneinheit, überlebt einen faschistischen Hinterhalt und organisiert den Widerstand in Chianti, während er mit ethischen Dilemmata konfrontiert wird. Nach dem Krieg kehrt Hood mehrfach an die Stätten seiner Flucht zurück und wird Ehrenbürger der Gemeinde, für deren Freiheit er kämpfte. Sein Bericht reflektiert Erinnerungen und die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und beschreibt eine untergegangene bäuerliche Kultur sowie ein politisches Engagement, das trotz schmerzhafter Entscheidungen letztl

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Carlino, Stuart Hood

Language
Released
2002
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(Hardcover),
Book condition
Damaged
Price
€11.35

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Title
Carlino
Subtitle
Eine Geschichte aus dem Widerstand
Language
German
Publisher
Ed. 8
Released
2002
Format
Hardcover
Pages
207
ISBN10
3859900390
ISBN13
9783859900394
Series
Description
Nach seiner Freilassung aus Kriegsgefangenschaft gerät der Schotte Stuart Hood in eine Zeitfalle, als er 1943 im tiefsten Winter den Apennin überquert, um dem italienischen Widerstand beizutreten. Auf den toskanischen Bauernhöfen fühlt er sich aufgehoben und denkt nicht mehr an die Zukunft. Freiheit bedeutet für ihn Gefahr, als er im September 1943 aus einem Kriegsgefangenenlager in Norditalien entkommt. Er weicht faschistischen Milizen und deutschen Besatzungstruppen aus, schlägt sich von Bauernhof zu Bauernhof und schließt sich dem Widerstand in der Toskana an, bis die Provinz von den Alliierten befreit wird. Seine Erfahrungen beschreibt er in eindrücklicher, lakonischer und poetischer Sprache. Als halb Asylsuchender, halb Tagelöhner lernt er eine bäuerliche Wirtschaft kennen, die durch den Krieg karger und isolierter geworden ist. Trotz der Armut zeigt sich menschliche Solidarität. Unter dem Namen Carlino wird er Mitglied einer Partisaneneinheit, überlebt einen faschistischen Hinterhalt und organisiert den Widerstand in Chianti, während er mit ethischen Dilemmata konfrontiert wird. Nach dem Krieg kehrt Hood mehrfach an die Stätten seiner Flucht zurück und wird Ehrenbürger der Gemeinde, für deren Freiheit er kämpfte. Sein Bericht reflektiert Erinnerungen und die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und beschreibt eine untergegangene bäuerliche Kultur sowie ein politisches Engagement, das trotz schmerzhafter Entscheidungen letztl