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Wurzeln in fremder Erde

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  • 155 pages
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Südwestdeutschland - hier vornehmlich verstanden als das Gebiet des 1952 zum Südweststaat zusammengeschlossenen Bundeslandes Baden-Württemberg, hat in besonderer Vielfalt an der deutschen Auswanderung nach Amerika im Laufe der Jahrhunderte teilgenommen. Der Anzahl seiner ausgewanderten Bürger, wie der Unterschiedlichkeit der Gründe nach, die zu diesem schicksalhaften Entschluß geführt haben, nimmt der deutsche Südwesten eine Sonderstellung ein. Hungersnot und obrigkeitliche Bedrängnis stehen neben tief eingewurzelter Sehnsucht nach freier Lebensgestaltung in Politik, Gesellschaft und Religion, bis hin zu mancherlei Sektierertum. Die Bodenständigkeit der Häuslesbauer trifft sich mit Weltoffenheit und Wagemut. Mancher »Tüftler« geht auch nur deshalb, weil für die Umsetzung von Erfindungen und Ideen die Heimat zu eng geworden scheint. Zahlreiche Südwestdeutsche gelangten zu Ruhm und Ansehen in der neuen Welt und leisteten Beiträge zur Entstehung und Entwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika, die aus der Geschichte der Führungsmacht der freien Welt nicht wegzudenken sind. So entsteht, an Beispielen skizziert, ein Diagramm einer deutsch-amerikanischen Geistesund Blutsverwandtschaft, gewachsen in langer wechselvoller Geschichte. Hieran soll aus Anlaß der 300-Jahrfeier der ersten deutschen Einwanderung nach Amerika erinnert sein.

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Wurzeln in fremder Erde, Michael Rehs, Hans-Joachim Haager

Language
Released
1983
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(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€5.59

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Title
Wurzeln in fremder Erde
Language
German
Released
1983
Format
Hardcover
Pages
155
ISBN10
3871812315
ISBN13
9783871812316
Series
Description
Südwestdeutschland - hier vornehmlich verstanden als das Gebiet des 1952 zum Südweststaat zusammengeschlossenen Bundeslandes Baden-Württemberg, hat in besonderer Vielfalt an der deutschen Auswanderung nach Amerika im Laufe der Jahrhunderte teilgenommen. Der Anzahl seiner ausgewanderten Bürger, wie der Unterschiedlichkeit der Gründe nach, die zu diesem schicksalhaften Entschluß geführt haben, nimmt der deutsche Südwesten eine Sonderstellung ein. Hungersnot und obrigkeitliche Bedrängnis stehen neben tief eingewurzelter Sehnsucht nach freier Lebensgestaltung in Politik, Gesellschaft und Religion, bis hin zu mancherlei Sektierertum. Die Bodenständigkeit der Häuslesbauer trifft sich mit Weltoffenheit und Wagemut. Mancher »Tüftler« geht auch nur deshalb, weil für die Umsetzung von Erfindungen und Ideen die Heimat zu eng geworden scheint. Zahlreiche Südwestdeutsche gelangten zu Ruhm und Ansehen in der neuen Welt und leisteten Beiträge zur Entstehung und Entwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika, die aus der Geschichte der Führungsmacht der freien Welt nicht wegzudenken sind. So entsteht, an Beispielen skizziert, ein Diagramm einer deutsch-amerikanischen Geistesund Blutsverwandtschaft, gewachsen in langer wechselvoller Geschichte. Hieran soll aus Anlaß der 300-Jahrfeier der ersten deutschen Einwanderung nach Amerika erinnert sein.