Explore the latest books of this year!
Bookbot

György Dalos

    September 23, 1943
    Balaton-Brigade
    Das System Orbán
    Geschichte der Russlanddeutschen
    Der Versteckspieler
    Der Gottsucher
    Die Beschneidung
    • Die Beschneidung

      • 196 pages
      • 7 hours of reading

      Budapest 1955/56: Der zwölfjährige Robi Singer, der während der Bombennächte in einem Budapester Luftschutzkeller zur Welt gekommen ist, wurde nicht, wie es der jüdischen Tradition entspricht, rituell beschnitten. Kurz vor der Bar Mizwa soll dies nachgeholt werden. Robi ängstigt sich, doch er kommt nicht um diesen kleinen Eingriff umhin. Aber auch sonst quälen ihn viele Sorgen: In der Schule nennen ihn alle 'Wabbel', weil er ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, der neue Freund seiner Mutter ist ihm suspekt und seine über alles geliebte Großmutter erleidet eine Herzattacke. Außerdem ist da noch Miriam, die Tochter des Polizeihauptmanns, die ihn in diesen Zustand glücklicher und trauriger Aufgeregtheit versetzt, der von den Dichtern mit dem Wort Liebe bezeichnet wird. Mit viel Wärme und großem Einfühlungsvermögen lässt uns György Dalos in die Gedankenwelt eines Jungen am Vorabend des Volksaufstands blicken. Ein wunderbar poetisches und zugleich heiteres Buch über das Erwachsenwerden.

      Die Beschneidung
      4.5
    • Geschichte der Russlanddeutschen

      Von Katharina der Großen bis zur Gegenwart

      • 330 pages
      • 12 hours of reading

      Inhalt Vorwort Die heile Welt der Kolonisten Genesis eines Konflikts Zwischen den Fronten, 1914-1917 Deutsche in der Feuertaufe Die Geburtswehen einer Republik, 1918-1924 Jahre mit Januskopf, 1924-1928 Die Sowjetisierung Deportation und Trudarmee Eine sogenannte Rehabilitierung Falsche Morgendammerung Die Sowjetdeutschen in der Perestroika Epilog Anmerkungen Dank Zeittafel Literatur Bildnachweis Personenregister

      Geschichte der Russlanddeutschen
      3.5
    • Das System Orbán

      Die autoritäre Verwandlung Ungarns

      • 224 pages
      • 8 hours of reading
      Das System Orbán
      3.6
    • Balaton-Brigade

      • 189 pages
      • 7 hours of reading

      Berlin/DDR 1988: Für Joseph, einen gebürtigen Ungarn und verdienten Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, erfüllt sich ein langjähriger Berufswunsch: Er wird an den Plattensee delegiert, um dort die Urlauber und die Ferienunterkünfte zu überwachen. Er freut sich nicht nur auf Ungarn sondern auch darauf, eine Weile wegzukommen von der ihn sehr belastenden Vermischung von Familie und Beruf. Er hatte sich nämlich darauf eingelassen, die eigene Tochter, die mit einem in Westberlin lebenden Chilenen eine Beziehung eingegangen war, »nur für ihr Bestes« auszuspionieren.

      Balaton-Brigade
      3.0
    • Der Gast aus der Zukunft

      • 236 pages
      • 9 hours of reading

      Die Begegnung Anna Achmatowas, der größten russischen Dichterin des 20. Jahrhunderts, mit Isaiah Berlin, dem Professor aus Oxford im Jahre 1945 machte sie zum ideologischen Feind Nummer Eins der Sowjetmacht und ihn zum „britischen Spion“. Für sie war er der „Gast aus der Zukunft“, für den sie von da an bis ans Ende ihres Lebens 1966 bespitzelt, exkommuniziert und aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen wurde, ihre Familienangehörigen wurden ins Lager geschickt, die Akte , Objekt Achmatowa , umfaßte am Ende über 900 Seiten. Für ihn, den zwanzig Jahre Jüngeren, war sie eine „tragische Königin“, die wohl „denkwürdigste Begegnung seines Lebens.“ Beide maßen diesem Zusammentreffen, das nur eine Nacht und einen Tag dauerte, vom Abend des 25. November 1945 bis zum nächsten Morgen, eine außerordentlich große Bedeutung bei. Achmatowa war überzeugt, daß mit diesem Datum der Kalte Krieg, die endgültige Spaltung der Welt, begonnen habe. Und doch entstanden daraus dies schönsten Liebesgedichte der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

      Der Gast aus der Zukunft
      3.0
    • György Dalos unternimmt in diesem Buch einen Ausflug in die Vergangenheit seines Landes. Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller zeigt, wie sich aus den zentralen historischen Erfahrungen das heutige, Europa zugewandte Ungarn entwickeln konnte.

      Ungarn in der Nußschale
      3.7
    • Der Vorhang geht auf

      Das Ende der Diktaturen in Osteuropa

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluß an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozeß der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte. Die Massenflucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze oder der gemeinsame Auftritt von Václav Havel und Aleksander Dubcek auf dem Prager Wenzelsplatz – diese Ereignisse bezeugen eindrucksvoll eine historische Massenaktivität, einen euphorischen und ungebremsten Freiheitsdrang. Diese sich beschleunigende Befreiungsbewegung erhielt in den betreffenden Ländern Namen wie „Systemwechsel“, „Wende“ oder auch „Revolution“ – in jedem Fall leitete sie einen Prozeß ein, der zu Demokratie, nationaler Souveränität und einem neuen europäischen Selbstverständnis führte.

      Der Vorhang geht auf
      3.4
    • Der Fall des Ökonomen

      • 190 pages
      • 7 hours of reading

      Budapest, im Jahr 2000: Für Gábor Kolozs stellt sich die Existenzfrage. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh begonnen, damals, Anfang der 60er als Wirtschaftsstipendiat in Moskau. Doch die Arbeit an einer ungarischen Reform 1968 bringt nicht die ersehnte Befreiung vom Elternhaus, eine stürmische Ehe scheitert, schließlich wird Kolozs als Dissident diffamiert. 1989 beschert ihm die Wende zumindest beruflichen Erfolg, der aber wieder nicht von Dauer ist. Jetzt, am Grab jenes Holocaust-Überlebenden, der sein Vater war, kalkuliert der mittellose Ökonom: Um sich zu finanzieren, muss er den Tod des Vaters verschweigen und an seiner statt die monatliche Wiedergutmachung einstreichen. Der Schwindel droht aufzufliegen, als die Presse den 100. Geburtstag des »letzten Überlebenden« am 23. Dezember 2006 feiern möchte

      Der Fall des Ökonomen
      3.4