Das Buch bietet eine alternative Einführung in die marxistische Theorie durch Texte zu Philosophie, Ökonomie, Ethik und Ideologiekritik. Es erklärt zentrale Begriffe aus verschiedenen Perspektiven, wie z.B. Positivismus, Entschleunigung, nachhaltigem Wachstum, Dystopie und der „Schule des Verdachts“.
„Humanismus“ wird traditionell als Menschenliebe, Bildung und menschliches Maß definiert. Renaissance, Aufklärung und Klassizismus haben den vielseitig gebildeten Menschen der Antike zum Ideal erhoben, das gegen die religiöse Selbstentfremdung gerichtet war, die den Geist vom Körper trennte. Heute wird der Humanismus durch gesellschaftliche Ausgrenzungen, ökonomische Sachzwänge und Technologien bedroht. Das „Ende des Humanismus“ wird angesichts der Manipulierbarkeit des Menschen ausgerufen. Während der alte Humanismus die Autonomie des Menschen gegen religiöse Übergriffe verteidigte, präsentiert sich der Transhumanismus als neue Religion, die den Menschen in ein göttliches Wesen verwandeln möchte. Der „reale Humanismus“, begründet von Marx und Engels, sieht den Menschen als gesellschaftliches Wesen, das in Gemeinschaft seine Anlagen entfaltet. Er betrachtet den Humanismus nicht als Annäherung an ein fixes Ideal, sondern als schrittweise Überwindung von Verhältnissen, die den Menschen entfremden. Die Bildung der Menschen hängt von menschlich gestalteten Verhältnissen ab, die durch materielle Bedingungen wie Naturbeherrschung und Eigentumsverhältnisse beeinflusst werden. Realer Humanismus ist ein Produkt der Geschichte und erfordert die Angleichung der Lebensverhältnisse, damit mehr Individuen an den Fortschritten der Gattung partizipieren können. Die Möglichkeiten, die sich durch Menschenrechte, Arbeitsteilung und neue Technolo
Dieses neue Lexikon der Ästhetik umfaßt über 250 Artikel. Damit sind gegenüber der ersten Auflage 50 Artikel hinzugekommen. Alle anderen Beiträge wurden überarbeitet und aktualisiert, so daß das Werk einen Überblick über den neuesten Stand der Forschung gibt. Im Mittelpunkt stehen die Grundbegriffe der Kunstphilosophie und allgemeinen Kunstwissenschaft, der Begriff der Kunst in seiner Geschichtlichkeit sowie die einzelnen Teilbereiche, darunter Architektur, Dichtung, Film, Malerei, Musik und Tanz. Auch die Bezüge der Kunst zu Religion, Wissenschaft, Gesellschaft und zeitgenössischer Kultur kommen zur Sprache. Das Lexikon beschränkt sich nicht nur auf die Kunst selbst, sondern widmet sich auch ästhetischen Werten im Leben, in der Natur, im Alltag, in der Arbeits- und Produktwelt. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk, geschrieben von 18 Experten der einzelnen Fachrichtungen.
Das Lexikon führt in die Ästhetik ein. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Begriffe der Kunstphilosophie, der allgemeinen Kunstwissenschaft sowie der Begriff Kunst selbst, ebenso wie die Klassifikation einzelner Kunstgattungen. Zudem wird den Begriffen aus den Bereichen der Schöpfung, des Kunstwerks und der Rezeption von Kunstwerken Aufmerksamkeit geschenkt.