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Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung

Vom Mittelalter bis zur Aufklärung

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Für den Menschen des Mittelalters ist Gott, sind die Schöpfung und das Transzendentale im Diesseits ganz real und selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Dadurch bekommt Religiosität eine solche Kraft und Bedeutung für die Welt der Vormoderne, die wir uns heute kaum vorstellen können. Die Herrschaft Gottes war so für viele weit realer und deutlicher präsent als etwa die Herrschaft des Königs. Seit Angenendts »Religiosität des Mittelalters« (1997) gibt es kein entsprechendes Standardwerk mehr. »Gottesspuren« soll diese Lücke füllen. Der Ansatz liegt dabei nicht (wie bei Angenendt) bei den jeweiligen sozialen Aktivitäten, sondern vor allem bei den dahinter stehenden Vorstellungen, Konzepten und Mentalitäten. Leppin lässt uns also das Denken und Fühlen des religiösen Menschen verstehen – und wie die Religiosität den Alltag und die Lebenswirklichkeit prägte. Dabei sieht er als entscheidende Epochenschwelle nicht die Zeit um 1500, sondern um 1800, also die Aufklärung, so dass in die Darstellung auch die Frühe Neuzeit einbezogen wird.

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Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung, Volker Leppin

Language
Released
2026
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(Hardcover),
Book condition
Very Good
Price
€26.99

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Title
Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung
Subtitle
Vom Mittelalter bis zur Aufklärung
Language
German
Publisher
Verlag Herder
Released
2026
Format
Hardcover
Pages
600
ISBN10
3451073358
ISBN13
9783451073359
Series
Description
Für den Menschen des Mittelalters ist Gott, sind die Schöpfung und das Transzendentale im Diesseits ganz real und selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Dadurch bekommt Religiosität eine solche Kraft und Bedeutung für die Welt der Vormoderne, die wir uns heute kaum vorstellen können. Die Herrschaft Gottes war so für viele weit realer und deutlicher präsent als etwa die Herrschaft des Königs. Seit Angenendts »Religiosität des Mittelalters« (1997) gibt es kein entsprechendes Standardwerk mehr. »Gottesspuren« soll diese Lücke füllen. Der Ansatz liegt dabei nicht (wie bei Angenendt) bei den jeweiligen sozialen Aktivitäten, sondern vor allem bei den dahinter stehenden Vorstellungen, Konzepten und Mentalitäten. Leppin lässt uns also das Denken und Fühlen des religiösen Menschen verstehen – und wie die Religiosität den Alltag und die Lebenswirklichkeit prägte. Dabei sieht er als entscheidende Epochenschwelle nicht die Zeit um 1500, sondern um 1800, also die Aufklärung, so dass in die Darstellung auch die Frühe Neuzeit einbezogen wird.